Erwartungen an den Weltgipfel für Flucht und Migration

Der Beitrag untersucht die Erfolgsaussichten des Weltgipfels für Flucht und Migration, der am 19. September 2016 in New York stattfinden wird. Er zeigt die Entstehungsbedingungen sowie die Chancen und Grenzen dieses Gipfeltreffens auf. Bedenken einiger internationaler Organisationen hinsichtlich ihrer Mandate führten zu einer Fragmentierung der Vorbereitungen und einem Gipfel, der auf Kompromissen beruht. Im Mittelpunkt stehen zwei sogenannte ›Globale Pakte‹ und damit die Formulierung abstrakter Prinzipien, obwohl die tatsächlichen Herausforderungen in der Einhaltung und Umsetzung des bestehenden Rechtsrahmens liegen. Der Gipfel muss als Ausgangspunkt verstanden werden, der die Richtung für langfristige, praktische Veränderungen vorgibt.

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