Zehn Jahre Brahimi-Bericht Die UN-Friedenssicherung steht weiterhin vor großen Herausforderungen

Im August 2000 stellte die von Lakhdar Brahimi geleitete ›Sachverständigengruppe für die Friedensmissionen der Vereinten Nationen‹ ihre Schlussfolgerungen vor. Der ›Brahimi-Bericht‹ formulierte ambitionierte Ziele: robustere Doktrin, realistischere Mandate, schneller verfügbare Einsatzkräfte sowie eine grundlegende Stärkung der UN-Verwaltung. Zehn Jahre später ist die Bilanz gemischt. Trotz der beträchtlichen Professionalisierung des UN-Sekretariats steht das Instrument Friedenssicherung vorungelösten politischen Herausforderungen.

Download (pdf) 0.9 MB

Das könnte Sie auch interessieren

  • Frederik Trettin, Joel Gwyn Winckler

    Die Friedensmissionen der Vereinten Nationen Komplexe Organisationen mit schwierigen internen Herausforderungen

    Die Friedensmissionen der Vereinten Nationen sind in den letzten 20 Jahren umfangreicher und komplexer geworden, so dass die Organisationsstrukturen im UN-Sekretariat immer wieder angepasst werden mussten. Eine Folge dieser Anpassungen ist die immer stärkere Arbeitsteilung, welche mit einer Fragmentierung der Organisationsstrukturen einhergeht. Die dadurch entstandenen Probleme für die interne… mehr

  • Johannes Varwick

    Aus Friedenseinsätzen systematisch lernen

    Buchbesprechung von: Thorsten Benner/Stephan Mergenthaler/Philipp Rotmann: The New World of UN Peace Operations. Learning to Build Peace?, Oxford: Oxford University Press 2011. mehr

  • Anne Lange

    Kein Nachrichtendienst für das UN-Sekretariat Zur Realität der Planung von UN-Friedenssicherungseinsätzen

    Die Planung von Friedenssicherungseinsätzen sollte idealerweise auf genauen und vollständigen Informationen aufbauen. Doch die Mitgliedstaaten haben kein Interesse, das UN-Sekretariat mit den dafür notwendigen nachrichtendienstlichen Fähigkeiten auszustatten, und stellen ihre eigenen Erkenntnisse nur begrenzt zur Verfügung. Warum das so ist und welche Auswirkungen dies auf die Planungsergebnisse… mehr

  • The Future We Want - The United Nations We Need: Ein Abend mit Klaus Töpfer

    Für den 18. Januar 2018 hatten der Verein „Haus für die Vereinten Nationen (HVN)“, die DGVN und die URANIA gemeinsam zu einem Abend mit Klaus Töpfer unter dem Titel "Zukunftsperspektiven der Reform-Agenda des UN-Generalsekretärs António Guterres“ eingeladen. mehr

  • Screenshot des Blogs

    DGVN-Blog #YourNextSG gestartet

    Mit dem neuen Themen-Blog #YourNextSG bietet die DGVN allen Interessierten die Möglichkeit, sich über die Wahl zur neuen Generalsekretärin oder zum neuen Generalsekretär zu informieren und zu diskutieren. Auch in den sozialen Medien beginnt die Debatte unter dem Hashtag #YourNextSG. mehr