Von Libyen zu Syrien: Aufstieg und Untergang der humanitären Intervention?

Im Zuge des ›Arabischen Frühlings‹ kam es in Libyen und in Syrien zu Unruhen, die sich zu Bürgerkriegen ausweiteten. Während in Libyen militärisch interveniert wurde, um drohende Massenverbrechen zu verhindern, wurde in Syrien, wo bislang mehr als 191 000 Menschen ums Leben kamen, bis heute nicht interveniert. Der vorliegende Beitrag nennt die Faktoren, die dazu führten, dass das Konzept der Schutzverantwortung (Responsibility to Protect – R2P) in Libyen angewandt wurde und in Syrien nicht. Soll das Konzept nicht bald der Vergangenheit angehören, muss es überarbeitet und operationalisierbar gemacht werden.

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