Obama, die USA und die UN Amerikas neue UN-Politik tut sich noch schwer

Mit dem Amtsantritt Barack Obamas als Präsident der USA im Januar 2009 hat sich der Ton in den internationalen Beziehungen grundlegend gewandelt. Statt der bis dahin vorherrschenden generellen Skepsis gegenüber den Vereinten Nationen haben der neue Präsident und seine Regierung eine positive Haltung zum Multilateralismus. Die Begleichung der Schulden gegenüber den UN ist nur ein Beleg dafür. Gehemmt ist die Regierung gegenwärtig durch einen unwilligen Kongress, zwei Kriege und die Folgen der Finanzkrise. Sollten diese Hemmnisse nicht überwunden werden, wird es den USA nicht gelingen, ihre Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, um gemeinsam mit anderen Mitgliedstaaten eine Führungsrolle in den UN zu übernehmen.

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