Standpunkte/Essays

Deutschland sollte den palästinensischen Staat anerkennen

Muriel Asseburg

Vor dem Hintergrund des festgefahrenen Friedensprozesses loten palästinensische Vertreter die rechtlichen Möglichkeiten aus, um nicht nur als unabhängiger palästinensischer Staat anerkannt, sondern auch als Vollmitglied in die UN zu werden. Deutschland sollte das palästinensische Vorhaben unterstützen, um Friedensverhandlungen mit ausgeglicheneren Ausgangspositionen wieder aufnehmen zu können und damit langfristig Gewalt einzudämmen.

Download (pdf) 230 KB

Das könnte Sie auch interessieren

  • Muriel Asseburg

    Palästinas verbauter Weg zur Eigenstaatlichkeit

    In den letzten Jahren hat Palästina bedeutende Erfolge bei der internationalen Anerkennung erzielt: Im Jahr 2012 ist es zum Beobachterstaat ohne Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen aufgewertet worden. Gleichzeitig wird die palästinensische Eigenstaatlichkeit jedoch zunehmend unrealistisch. mehr

  • Hans-Joachim Heintze

    Die Ausrufung des Staates Palästina löst die Probleme nicht

    Im September 2011 wollen palästinensische Vertreter für einen Staat Palästina die Mitgliedschaft in den UN beantragen. Eine solche einseitige Erklärung der Staatlichkeit trägt nicht zur Lösung des Nahost-Konflikts bei, sondern nur zu mehr Spannungen in der Region. Auch wenn Palästina unbestreitbar das Recht hat, seinen eigenen Staat auszurufen, muss der Sicherheitsrat angesichts zahlreicher… mehr

  • Jan Busse, Stephan Stetter

    Israels Skepsis gegenüber den UN

    Die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinten Nationen sind aus unterschiedlichen Gründen von komplexer Natur. Politische Spannungen zwischen Israel und dem globalen multilateralen System der Weltorganisation sind seit der israelischen Staatsgründung fester Bestandteil dieses Wechselverhältnisses. mehr

  • VEREINTE NATIONEN Heft 6/1997

  • Titelbild Basis-Informationen 44

    UN-Basis-Informationen 44 Die Vereinten Nationen und der Nahost-Konflikt