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Autor/Herausgeber: Herbert Wulf

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 6/2008

    Die "Versicherheitlichung" der Welt

    Herbert Wulf

    Buchbesprechung von: Hans Günter Brauch, Úrsula Oswald Spring et al. (Eds.)
    Globalization and Environmental Challenges. Reconceptualizing Security in the 21st Century mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/2002

    Privatisierung der Sicherheit Ein innergesellschaftliches und zwischenstaatliches Problem

    Herbert Wulf

    Seit dem Ende des Kalten Krieges hat eine ganze Reihe von Entwicklungen die Situation der Streitkräfte und vor allem auch die Blauhelmeinsätze der Vereinten Nationen verändert. Dazu gehört erstens und vor allem, daß die überwiegende Zahl der Kriege nicht mehr zwischenstaatlich ausgefochten wird, sondern Ursachen und Anlässe für Kriege und gewaltsame Konflikte zumeist innergesellschaftlicher Art sind. Zweitens nahmen gleichzeitig internationale militärische Interventionen deutlich zu. Während in der Zeit des Kalten Krieges der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nur sehr begrenzte Handlungsmöglichkeiten hatte, ist heute der Ruf der internationalen Völkergemeinschaft nach rechtzeitigem Militäreinsatz zur Verhinderung humanitärer Katastrophen häufiger und lauter geworden. Die hautnahe Berichterstattung der Medien über Kriege und Konflikte verstärkte diese Tendenz. Die vielfältigen internationalen Einsätze der Streitkräfte erweiterten deren Aufgabenspektrum deutlich, während die traditionelle territoriale Verteidigung inzwischen in vielen Ländern, so auch in Europa, eine völlig marginale Rolle spielt. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5/2001

    Kleinwaffen – die Massenvernichtungsmittel unserer Zeit Die Bemühungen der Vereinten Nationen um Mikroabrüstung

    Herbert Wulf

    Von den »menschlichen und wirtschaftlichen Hilfsquellen der Welt«, so die Charta der Vereinten Nationen in ihrem Artikel 26, solle »möglichst wenig für Rüstungszwecke abgezweigt« werden. Dem Sicherheitsrat wiesen die Gründer der Weltorganisation unter anderem die Aufgabe zu, Pläne zur »Errichtung eines Systems der Rüstungsregelung vorzulegen«. Auch der Generalversammlung wurde zugestanden, »Grundsätze für die Abrüstung und Rüstungsregelung« zu erörtern (Art. 11). In Resolutionen dieses Gremiums war später von der »allgemeinen und vollständigen Abrüstung« die Rede – ein Ziel, dessen Verwirklichung offenkundig nicht unmittelbar bevorsteht. Doch waren in den fünfeinhalb Jahrzehnten der UN-Geschichte auch bemerkenswerte Durchbrüche zu verbuchen; genannt seien nur der Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen, das Verbot der Chemiewaffen oder die Vereinbarung eines Stopps für Atomwaffentests. Wo darüber hinaus Abrüstungserfolge zu verzeichnen waren, hatten sie mitunter eine Kehrseite: nach dem Ende der Blockkonfrontation fand eine Vielzahl von den Streitkräften in Ost und West nicht mehr benötigter Waffen willige, aber dubiose Abnehmer. Sie diesen wieder wegzunehmen, erfordert erheblichen politischen und materiellen Aufwand, wie sich unlängst in Mazedonien beobachten ließ. Die Vereinten Nationen hatten bereits 1991 in Resolution 46/36H der Generalversammlung die »Erkenntnis« formuliert, »daß über den unerlaubten Waffenhandel beschaffte Waffen mit größter Wahrscheinlichkeit für gewalttätige Zwecke eingesetzt werden und daß sogar Handfeuerwaffen, die auf diesem Wege direkt oder indirekt von Terroristengruppen, Drogenhändlern oder Untergrundorganisationen erworben werden, eine Gefahr für die regionale und internationale Sicherheit und ganz gewiß für die Sicherheit und politische Stabilität der betroffenen Länder darstellen können«. Generalsekretär Boutros Boutros-Ghali führte Anfang 1995 den Begriff der ›Mikroabrüstung‹ ein. Aus diesen Ansätzen heraus kam es zur Einberufung einer Gruppe von Regierungssachverständigen für Kleinwaffen; die in deren Bericht enthaltenen Empfehlungen machte sich die Generalversammlung 1997 zu eigen. 1998 entschied sie, eine Konferenz über Kleinwaffen einzuberufen. Sie fand dann vom 9. bis 20. Juli dieses Jahres am Sitz der Vereinten Nationen statt. Kurz zuvor hatte sich die Generalversammlung unter spezifischer Ausrichtung auf die Organisierte Kriminalität ebenfalls mit der Handfeuerwaffenthematik befaßt: am 31. Mai 2001 verabschiedete sie ein Rechtsinstrument zur Bekämpfung der unerlaubten Herstellung von Feuerwaffen. mehr

  • fileadmin/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_1997/Heft_1_1997/Titel_VN_1-97.pdf
    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/1997

    Neue Aufgabe Mikroabrüstung Die Vereinten Nationen sagen den Kleinwaffen den Kampf an

    Herbert Wulf, Edward J. Laurance

    Im Mittelpunkt der Abrüstungsbemühungen zwischen Ost und West standen jahrzehntelang Verhandlungen über Massenvernichtungswaffen. Auf internationaler Ebene gelang es mit der Verabschiedung der C-Waffen-Konvention, die Vernichtung sämtlicher Chemiewaffen zu vereinbaren und in Zukunft auch deren Produktion, Lagerung und Handel zu verbieten. Unter dem Dach der Vereinten Nationen verlängerte 1995 eine überwältigende Mehrheit der Regierungen der Welt den Nichtverbreitungsvertrag ohne zeitliche Befristung. Es gelang - unter dem Druck öffentlicher Proteste - alle Atommächte zu einem Verzicht auf Atomtests zu bewegen und eine vertragliche Regelung für den Atomteststopp zu vereinbaren, wenn auch nicht mit einem völlig zufriedenstellenden Ergebnis. Noch vor dem Ende des Kalten Krieges hatten sich Ost und West im Rahmen des Vertrags über konventionelle Streitkräfte in Europa (KSE) darauf geeinigt, die Bestände einiger Kategorien schwerer Waffen deutlich zu reduzieren. Möglicherweise schließt sich eine zweite Runde mit weiteren Reduzierungen konventioneller Waffen in den nächsten Jahren an. mehr