Menü

Vereinte Nationen einigen sich auf globalen Pakt zur Migration

190 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich nach über einjährigen Verhandlungen am 13. Juli 2018 auf den Text des ersten globalen Abkommens zu Migration geeinigt. Offiziell angenommen werden soll der Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration auf einem Gipfeltreffen im Dezember.

190 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben sich nach über einjährigen Verhandlungen am 13. Juli 2018 auf den Text des ersten globalen Abkommens zu Migration geeinigt. Offiziell angenommen werden soll der Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration auf einem Gipfeltreffen im Dezember.

Nahezu alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben am 13. Juli 2018 einen Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration beschlossen. Bei dem Abkommen handelt es sich um das erste weltweite Abkommen zu Migration. Offiziell angenommen werden soll das Abkommen am 10. und 11. Dezember auf einer Konferenz in der marokkanischen Stadt Marrakesch.

Der amtierende Präsident der UN-Generalversammlung Miroslav Lajčák bezeichnete die Einigung auf das Abkommen als "historischen Moment". UN-Generalsekretär António Guterres sagte, das Abkommen sei ein wesentlicher Erfolg, der das gemeinsame Verständnis von Regierungen weltweit wiederspiegele, dass grenzüberschreitende Migration ein internationales Phänomen sei und internationale Zusammenarbeit benötige. Er unterstrich auch, dass jeder Mensch das Recht auf Sicherheit, Menschenwürde und Schutz habe.

Auftakt zu den Verhandlungen war ein Gipfeltreffen zu Flucht und Migration der UN-Generalversammlung am 19. September 2016, auf dem Staats- und Regierungschefs die New York-Erklärung verabschiedeten. Sie beinhaltet unter anderem das Ziel der Verabschiedung zweier globaler Abkommen zu Flucht und Migration.

Von den 193 Staaten, welche der New York-Erklärung 2016 zustimmten, haben nun immerhin 190 auch dem Pakt zu Migration zugestimmt. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden dem Abkommen nach jetzigem Stand nicht angehören, da sich die US-Administration unter US-Präsident Donald Trump bereits während der Verhandlungen zurückgezogen hatte.

 

Weitere Informationen