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Nach dem Krieg: Wie geht es weiter im Gaza-Streifen?

Im Sommer 2014 wütete 50 Tage lang ein Krieg im Gaza-Streifen. Es war der dritte Gaza-Krieg innerhalb von sechs Jahren. Im Interview mit der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN spricht Pierre Krähenbühl, Generalkommissar des Flüchtlingshilfswerks UNRWA, über die immensen Herausforderungen des Wiederaufbaus und die Verantwortlichkeiten für die Schäden. Das Interview und andere Beiträge zum Thema „Welche zukünftigen Entwicklungsziele?“ sind zu finden in Heft 6/2014 von VEREINTE NATIONEN.

Ein Palästinenser sucht nach brauchbaren Gegenständen in den Trümmern seines Wohnhauses, das während eines israelischen Angriffs auf den nördlichen Teil des Gaza-Streifens zerstört wurde (7. August 2014). UN-Foto: Shareef Sarhan

Im Sommer 2014 wütete 50 Tage lang ein Krieg im Gaza-Streifen. Es war der dritte Gaza-Krieg innerhalb von sechs Jahren. Er hat mehr als 1500 Palästinensern und 71 Israelis das Leben gekostet; 110 000 Menschen wurden obdachlos und 20 000 Wohnungen zerstört. Im Interview mit der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN spricht Pierre Krähenbühl, Generalkommissar des Flüchtlingshilfswerks UNRWA, über die immensen Herausforderungen des Wiederaufbaus und die Verantwortlichkeiten für die Schäden. Er fordert die Aufhebung der Blockade des Gaza-Streifens und ein stärkeres Engagement Europas für eine politische Lösung: „Es braucht eine neue europäische Überzeugung, die darauf fußt, dass man wieder zu einem strukturierten politischen Prozess kommen kann; dass man sich nicht einfach damit abfindet, dass es alle zwei Jahre zu einem Konflikt in Gaza kommt und völkerrechtswidrige Siedlungen gebaut werden.“

Das Interview und andere Beiträge zum Thema „Welche zukünftigen Entwicklungsziele?“ sind zu finden in Heft 6/2014 von VEREINTE NATIONEN.


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