Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit (SDG 17)

Der Schutz der Wälder – ein besonders wirksamer Beitrag zum Klimaschutz

„REDD+ ist die ‚kürzeste Abkürzung’ um den Klimawandel anzugehen. Wir werden alles tun, um dies zu unterstützen.“ Das betonte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bei einer Waldschutz-Veranstaltung am Rande der UN-Klimakonferenz in Cancún/Mexiko. REDD steht für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation“. Dieses UN-Programm wurde 2008 ins Leben gerufen, um die Treibhausgasemissionen durch die Zerstörung der Wälder in Entwicklungsländern zu vermindern und für den Verzicht auf eine Abholzung Ausgleichszahlungen bereitzustellen. In Cancún wurde dieses Programm als REDD+ ausgeweitet. So soll ein größeres Gewicht auf ein nachhaltiges Wald-Management gelegt werden.
Dass die Delegationen aus über 190 Ländern sich auf dieses Programm geeinigt haben, zählt zu den Erfolgen von Cancún. Es besteht die Hoffnung, dass in vielen Ländern Initiativen zum Schutz der Wälder und zur Wiederaufforstung entstehen, die von der internationalen Gemeinschaft finanziell und durch die Bereitstellung von Wissen und Technologie unterstützt werden. REDD+ wird getragen von der Welternährungsorganisation FAO, dem UN-Entwicklungsprogramm UNDP und dem UN-Umweltprogramm UNEP. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Weltbank. Das Programm zielt darauf ab, alle Beteiligten einzubeziehen, unter anderem nationale Regierungen, fördernde Stellen, aber auch die indigene Bevölkerung.

Vielfältige Unterstützung und einige Kritik

FAO-Generaldirektor Jacques Diouf äußerte sich nach Abschluss der UN-Klimakonferenz positiv über die Vereinbarung: „REDD+ bedeutet, dass Bauern und Bewohner ländlicher Gebiete in Entwicklungsländern nun Ausgleichszahlungen für die Dienste am Klima erhalten, die sie für uns alle leisten, indem sie uns helfen, gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.“ Helen Clark, die die Arbeit des UN-Entwicklungsprogramms leitet, bezeichnete REDD+ als ein „vielversprechendes Ergebnis der Verhandlungen in Cancún“. Die Vereinbarung würdige die bedeutende Rolle der Wälder bei den globalen Bemühungen, mit dem Klimawandel fertig zu werden. UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner bezeichnete die Vereinbarung als „einen wichtigen Baustein auf dem Weg zu einer erfolgreichen umfassenden globalen Klimavereinbarung in Südafrika im Jahre 2010“. So würden neue Möglichkeiten für eine „green economy“ eröffnet.
Zu denen, die die REDD-Initiative unterstützen gehören zum Beispiel auch die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangai Maathai und die UN-Friedensbotschafterin Jane Goodall. Unterstützung findet REDD+ auch bei der „South African Development Community“ (SADC), dem Zusammenschluss der Staaten im südlichen Afrika. Die Gemeinschaft will die Fähigkeiten der Mitglieder fördern, REDD-Programme zu managen und davon zu profitieren.
Kritik kommt hingegen von Organisationen indigener Bevölkerungsgruppen, die fürchten, dass traditionelle Rechte missachtet und die Einbeziehung der indigenen Bevölkerung in Entscheidungsprozesse ein Lippenbekenntnis bleibt. Umweltorganisationen warnen davor, dass die Industriestaaten versuchen könnten, sich durch die Finanzierung von REDD-Programmen von entschlossenen Maßnahmen zur Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen im eigenen Land freizukaufen. Der Waldschutz in Entwicklungsländern sei aber kein Ersatz für eine entschlossene Klimaschutzpolitik in den Hauptverursacherländern der globalen Klimaprobleme.

Große Chancen – und gewaltige Aufgaben

Da zwischen 15% und 20% der klimaschädlichen Emissionen auf die nicht-nachhaltige Forstwirtschaft und insbesondere die großflächige Zerstörung tropischer Regenwälder zurückgehen, sind Initiativen zur Erhaltung der noch vorhandenen Wälder und zur Wiederaufforstung unverzichtbar für den Klimaschutz. Diese Maßnahmen sind zudem sehr viel preiswerter als zum Beispiel Investitionen in die Umstellung der Energieerzeugung. Es wird geschätzt, dass sich mit einem REDD-Budget von etwa 30 Milliarden Dollar im Jahr binnen fünf Jahren die Abholzung von Waldgebieten in Entwicklungsländern um etwa 80% vermindern ließe.
Man muss sich allerdings bewusst sein, dass die Ursachen der globalen Waldreduzierung komplex sind: Ausweitung der Export-Landwirtschaft, Neuansiedlung von Bauernfamilien, die woanders verdrängt wurden, Ausdehnung der Städte, nicht-nachhaltige Holzwirtschaft, illegale Holzgewinnung und anderes mehr. Waldverluste hängen also mit dem ungehemmten Gewinnstreben einzelner Unternehmen und der Wachstumseuphorie von Regierungen zusammen, ebenso mit zunehmender Verarmung, einer verfehlten Energiepolitik und einer unzureichenden Bewirtschaftung und Überwachung der Waldbestände. Entsprechend schwierig ist es, diese Prozesse zu stoppen.
Es gibt bereits Erfahrungen mit dem finanziellen Ausgleich der Walderhaltung in Entwicklungsländern. Dafür haben Industrieländer in den letzten Jahren 4,5 Mrd. Dollar zur Verfügung gestellt. Norwegen hat dabei eine führende Rolle und allein Indonesien eine Milliarde Dollar bewilligt, damit dort die wertvollen tropischen Regenwälder erhalten bleiben. Weitere Programme sind in mehr als einem halben Dutzend Ländern im Süden der Welt angelaufen.
Als ein Problem erweist sich die praktische Umsetzung in einer für die Empfängerländer akzeptabel Zeit. In Cancún beklagte sich der Präsident von Guayana, Bharrat Jagdeo, darüber, dass sein Land immer noch auf die Gelder als Ausgleich für die Waldschutzmaßnahmen warte: „Norwegen hat gezahlt, aber wir bekommen das Geld nicht.“ Grund dafür sei das langsame bürokratische Vorgehen der Weltbank bei der Abwicklung des Programms. Der Präsident des lateinamerikanischen Staates warnte davor, dass politisches Kapital für den Waldschutz verlorengehen könnte, wenn auch andere Länder solche Erfahrungen machen müssten.

Die Befürchtungen indigener Völker

Indigene Völker in Lateinamerika, Indien und anderen Teilen des Südens der Welt befürchten, dass die geplante Form des Schutzes der Wälder zu ihren Lasten gehen wird. Sie fordern, dass traditionelle Rechte von Waldbewohner respektiert werden, ebenso traditionelle Formen der Waldnutzung. Ein wichtiges Anliegen der Organisationen der indigenen Völker ist es, dass die lokale Bevölkerung in die Planung und Durchführung von REDD-Programmen einbezogen wird. Dabei geht es u.a. um die Frage, welche Rechte die Menschen haben, deren Land für Wiederaufforstungsprogramme vorgesehen wird. Auch werden Umsiedlungen von indigenen Gruppen befürchtet, die in den Wäldern leben, für deren Schutz die Regierungen auf Geld aus dem Ausland hoffen.
Ahfi Wahyu Hidayat von „Friends of the Earth Indonesia“ wies in Cancún darauf hin, dass weltweit 60 Millionen Angehörige indigener Völker von den Wäldern abhängen, in denen sie leben. Ihre Nahrung, Medikamente und Baumaterialien beziehen sie aus den Wäldern. „Die Einbeziehung der Wälder in den Emissionshandel wird wahrscheinlich zu einem Landraub führen … Jede Initiative, um mit der Abholzung umzugehen, muss auf ihrer freien, vorherigen und informierten Zustimmung beruhen, ebenso auf der Durchsetzung der grundbuchlich abgesicherten und der traditionellen Landrechte indigener Bevölkerungsgruppen und lokaler Gemeinschaften.“
Bei den Verhandlungen in Cancún wurde deutlich, dass die Vertreterinnen und Vertreter indigener Bevölkerungsgruppen mit ihren Warnungen eine politische Wirkung erzielt haben und in Vereinbarungen und Planungen jetzt ein größeres Gewicht auf die Achtung der indigenen Rechte gelegt wird. Allerdings bleibt abzuwarten, wie sich dieses Umdenken vor Ort auswirkt. Viele Regierungen und wirtschaftliche Interessengruppen wie Plantagenbesitzer stehen nicht im Ruf, die Rechte der indigenen Bevölkerungsgruppen zu achten und sich dafür einzusetzen, dass wirtschaftliche Entwicklung, Naturschutz und die Förderung indigener Gruppen miteinander in Einklang gebracht werden. Wichtig ist zum Beispiel, dass traditionelle Formen der Waldnutzung weiterhin möglich sein müssen, wenn dem Wald nicht mehr entnommen wird, wie wieder nachwächst.

Woher soll das Geld kommen?

Noch nicht abschließend geklärt wurde in Cancún die Frage, wie die Milliardenbeträge aufgebracht werden sollen, die als Ausgleich für die Erhaltung von Waldgebieten und die Wiederaufforstung gezahlt werden sollen. Einige westliche Staaten, angeführt von den USA, plädieren dafür, eine „Marktmechanismus“ zu wählen und den Waldschutz durch einen Zertifikatehandel zu finanzieren. Ähnlich wie beim schon bestehenden CO2-Emissionshandel sollen Unternehmen, die das Klima stärker belasten als sie dies aufgrund ihrer Emissionsrechte dürften, zum Ausgleich Zertifikate erwerben. Das befreit sie dann davon, im eigenen Land in teure Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zu investieren.
Im Vergleich zu Maßnahmen im Rahmen des bisherigen Emissionshandels ist das Erreichen von Klimaschutzzielen durch die Erhaltung von Wäldern sehr viel kostengünstiger. Das hätte zur Folge, dass die Zertifikate entsprechend preiswert gehandelt werden würden. Bei einer Einbeziehung der Waldschutz-Zertifikate in den Emissionshandel würde dann allerdings das Preisniveau im bestehenden CO2-Emissionshandel stark nach unten bewegen. Eine kurz vor der UN-Klimakonferenz in Cancún veröffentlichte Greenpeace-Studie kommt zum Ergebnis, dass der Preis für CO2-Zertifikate um bis zu 75% fallen würde. Es kämen also einerseits rasch Milliardenbeträge für die Erhaltung der Wälder zusammen, aber andererseits würde der bisherige Emissionshandel beträchtliche Einbußen erleiden. Auch würde der Druck zum Übergang auf klimafreundlichen Technologien in den Industrieländern deutlich sinken.
Deshalb sprechen sich Umwelt- und Klimaschutzorganisationen vehement gegen einen solchen Zertifikatehandel aus. Sie finden Unterstützung bei vielen umweltbewussten und gesellschaftskritischen Gruppen im Süden der Welt, die fürchten, dass der Zertifikatehandel den Wald noch stärker zu einer Ware macht. Wenn ausländische Unternehmen dafür zahlen, dass ein Wald nicht abgeholzt wird, kann es nämlich für einheimische und ausländische Unternehmen und Politiker rasch attraktiv werden, sich große Waldflächen anzueignen, die dann der übrigen Bevölkerung und vor allem der indigenen Bevölkerung verlorengehen.
Auch wirkt sich ein Mechanismus eines solchen Zertifikatehandels negativ auf die Armen aus: Wer stark von einer Abholzung profitieren würde, soll besonders hohe Ausgleichszahlungen für die Walderhaltung bekommen – und wer den Wald extensiv und rücksichtsvoll nutzt, bekommt wenig. Letzteres wären vor allem die indigenen Gruppen und Kleinbauern. Umweltschützer werfen einem solchen Konzept vor, dass internationale Holzkonzerne, die über große Konzessionsgebiete verfügen, von diesem Mechanismus stark profitieren würden, obwohl sie es waren, die in der Vergangenheit ganz wesentlich zur Urwaldzerstörung beigetragen haben.
Deshalb spricht viel dafür, den Waldschutz mit Fonds zu finanzieren, in die wirtschaftlich reiche Länder und internationale Organisationen einzahlen. Die Fonds wären allerdings mit einem höheren Verwaltungsaufwand verbunden. Ob das Fonds-Modell anfälliger für Missbrauch und Korruption ist als der Zertifikatehandel, bleibt umstritten. Auch beim Zertifikatehandel besteht die Gefahr, dass Waldflächen falsch deklariert werden oder dass Gelder an Leute ausgezahlt werden, die gar nicht Eigentümer der Waldgebiete sind.
Vor allem aber stellt sich beim Fonds-Modell die Frage, wie die erforderlichen etwa 30 Milliarden Dollar im Jahr aufgebracht werden können. Gelder, die reiche Länder in Fonds einzahlen, dürfen nicht aus bestehenden Entwicklungsetats stammen, fordern die Entwicklungsländer. Denn eine solche Umschichtung von Geldern würde bedeuten, dass Mittel für andere dringende Entwicklungsaufgaben etwa im Bildungs- oder Gesundheitsbereich fehlen würden. Kommt aber ausreichend „neues“ Geld zusammen? Können die Ansprüche von empfangsberechtigten Ländern nicht erfüllt werden, droht schwerer Schaden für den internationalen Wald- und Klimaschutz.

Schwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung

Indonesien hat bereits praktische Erfahrungen bei der Umsetzung von REED-Programmen. Dr. Kuntor Mangkusubroto, der Leiter der dafür zuständigen Regierungsstelle, beschrieb die Aufgabe so: „Von einer Volkswirtschaft, die auf dem Fällen von Bäumen beruhte, führen wir nun eine neue Form des Managements ohne Abholzung ein. Es bedarf eines ganz neuen Paradigmas des Regierungshandelns.“
Zu den praktischen Problemen gehört auch die Bewertung von Waldbeständen. Sind Eukalytus-Plantagen schutzwürdig, obwohl sie auf gerodeten Urwaldflächen angelegt wurden und durch ihren exorbitanten Wasserverbrauch die Grundwasservorräte bedrohen? Sind Palmöl-Plantagen schutzwürdig, obwohl sie eine problematische Öko-Bilanz aufweisen? Solche Fragen müssen noch geklärt werden und bergen viel Konfliktstoff in sich. Einigkeit besteht seit Cancún immerhin darin, dass Schutzprogramme für ganze Länder erarbeitet und finanziert werden sollen. Sonst bestünde die Gefahr, dass für eine Waldfläche Mittel aus dem Fonds gezahlt werden, während nebenan weiter abgeholzt wird.
Noch müssen zudem wirksame Methoden und Instrumente der unabhängigen Überwachung und der Verifizierung von eingereichten Daten und längerfristigen Entwicklungen entwickelt und umgesetzt werden. Dies ist aber in einer Zeit durchaus machbar, in der zum Beispiel Google jede Straße und jedes Haus abbilden kann und damit auch die Größe und der Zustand von Waldflächen rasch zu erfassen ist.

Günstige Perspektiven trotz vieler offener Fragen

Die Auflistung der Risiken und ungeklärten Fragen sollte nicht dazu führen, REDD insgesamt abzuschreiben. Der Schutz der bedrohten Wälder in Entwicklungsländern ist für einen wirkungsvollen globalen Klimaschutz unverzichtbar, und es gibt viele andere gute Gründe, diese Wälder vor der Vernichtung zu bewahren. Dass gegenwärtig jede Sekunde weltweit eine Waldfläche von der Größe eines Fußballfeldes verschwindet, sollte Anlass genug sein, den Waldschutz zu einer globalen Priorität zu machen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon erklärte in Cancún: „Wenn die Wälder leiden, leiden wir alle.“
Realistischerweise lassen sich die Wälder aber nur schützen, wenn die Länder und die Waldbesitzer und -nutzer dafür entschädigt werden, dass sie auf kurzfristige hohe Einnahmen aus dem Abholzen der Waldbestände verzichten. Sowohl die Länder als auch viele kleine Waldbesitzer lassen sich durch Ausgleichszahlungen dafür gewinnen, diese Ökosysteme zu bewahren. Dass die Industrieländer dafür zahlen, ist allein schon dadurch gerechtfertigt, dass sie ihren eigenen Wohlstand nicht zuletzt einer Wirtschaftsweise verdanken, die mit hohen Schädigungen für Umwelt und Klima verbunden war und ist.
REDD ist deshalb ein wichtiges Instrument des Klimaschutzes und bedarf einer ausreichenden internationalen Finanzierung. REED darf aber weder zulasten der Finanzierung anderer Programme zur Förderung von Umweltschutz und Entwicklung in wirtschaftlich armen Ländern gehen noch dazu führen, dass in den Industrieländern Klimaschutzmaßnahmen zurückgefahren werden. Dann hat Cancún tatsächlich einen konkreten Weg zum Wald- und Klimaschutz gewiesen, den es nun entschlossen umzusetzen gilt. Da macht es optimistisch, dass der deutsche Chefunterhändler in Cancún, Carsten Sach, während der Verhandlungen erklärte: „Vom Prinzip her gibt es beim Waldschutz Einigkeit wie lange nicht mehr.“
(Frank Kürschner-Pelkmann)

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