Kriminalitäts- & Korruptionsbekämpfung

Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC)

Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämfung (UNODC) unterstützt die Mitgliedstaaten der UN bei der Bekämpfung von Drogenhandel, Verbrechen und Terrorismus. Das Büro bekämpft vor allem grenzüberschreitendes organisiertes Verbrechen, wie zum Beispiel Menschenhandel. UN-Schätzungen zufolge werden jährlich 2,5 Millionen Menschen verschleppt und in die Prostiution oder Sklaverei gedrängt. Aber es geht auch darum, Sträflinge auf ein Leben nach dem Gefängnis vorzubereiten. Weltweit gibt es ca. neun Millionen Sträflinge, davon sind eine Million unter 18 Jahren alt.

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Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption (UNCAC)

Korruption ist eine Gefahr für die Stabilität und Sicherheit der internationalen Gemeinschaft. Weltweit untergräbt sie Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und gefährdet eine gerechte und nachhaltige Entwicklung. Laut dem UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung belaufen sich die jährlich durch Korruption verursachten Schäden auf 2,6 Billionen US-Dollar. Alleine in Deutschland schätzen Ökonomen den volkswirtschaftlichen Schaden auf 250 Milliarden US-Dollar jährlich. Diese Seite bietet eine Zusammenfassung des Übereinkommens der Vereinten Nationen gegen Korruption (UNCAC).

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Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (UNTOC)

Das UNODC beziffert den Ertrag aus transnationalem Verbrechen im Jahr 2009 auf ca. 870 Milliarden Euro – damals das Sechsfache der offiziellen Entwicklungshilfe (ODA). Schlimmer als der wirtschaftliche Schaden sind aber die menschlichen Kosten. In den Zusatzprotokollen der Palermo-Konvention wird vor allem gegen den Menschenhandel vorgegangen. Alleine in Europa gibt es über 140 000 Opfer dieses Verbrechens. Weltweit ist jedes fünfte Opfer ein Kind. Diese Seite bietet einen Überblick über das UN-Übereinkommen gegen die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität (UNTOC oder Palermo-Konvention).

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News zu Kriminalität & Korruption

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Verbrechensbekämpfung und -prävention durch die UN in der Praxis

Noch in dieser Legislaturperiode ratifizieren!

Anfang August 2012 haben über 30 hochrangige Vertreter deutscher Unternehmen die Vorsitzenden der Fraktionen des Deutschen Bundestages aufgefordert, darauf hinzuwirken, dass das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption (UNCAC) endlich vom Bundestag ratifiziert wird. Die Unternehmensvertreter fürchten um das Ansehen ihrer Firmen im Ausland, da das Abkommen bereits von 161 Staaten ratifiziert wurde und Deutschland seit der Unterschrift 2003 mit der innerstaatlichen Umsetzung noch nicht substanziell weiter gekommen ist.

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