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Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.

DGVN-Newsletter Februar 2018

 
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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir hoffen, Sie sind gut in das neue Jahr gestartet, und grüßen Sie mit dem ersten DGVN-Newsletter im Jahr 2018!

Wir möchten Sie auf die zahlreichen interessanten DGVN-Veranstaltungen in den kommenden Wochen hinweisen und außerdem über weitere Möglichkeiten informieren, sich aktiv in die vielfältige Arbeit der DGVN einzubringen.

Nachdem bereits im vergangenen Jahr unser Arbeitskreis zu Gendergerechtigkeit erfolgreich gestartet ist, stehen zwei weitere DGVN-Arbeitskreise in den Startlöchern: In den kommenden Wochen sollen der AK UN-Reform und AK Nachhaltigkeit & Klima ihre Arbeit aufnehmen. Die Mitarbeit in den Arbeitskreisen steht allen DGVN-Mitgliedern sowie Interessierten offen. Informationen zu den Arbeitskreisen finden Sie weiter unten im Newsletter.

Bereits seit einigen Jahren läuft unser Projekt UN im Klassenzimmer. Seitdem haben wir Tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland mit unseren interaktiven Projekten zur Arbeit der Vereinten Nationen erreicht. Dies wäre nicht möglich ohne die gute Mitwirkung unserer ehrenamtlichen Teamerinnen und Teamer. Wir freuen uns, wenn auch Sie Interesse haben, sich für UN im Klassenzimmer zu engagieren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie wollen unsere Arbeit darüber hinaus unterstützen? Dann werden Sie DGVN-Mitglied! Alle Infos rzur Mitgliedschaft gibt es hier.

 

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre des Newsletters!

Ihre Online-Redaktion

 
 
 
 

Veranstaltungen

Den Versprechen Taten folgen lassen: Gleichstellung der Geschlechter in der Agenda 2030

Vorstellung von UN Women-Bericht am 15.2.2018 in Berlin

Die DGVN lädt zusammen mit UN Women, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und dem Nationalen Komitee von UN Women in Deutschland am 15. Februar 2018 um 17:30 in Berlin zur Vorstellung des UN Women-Berichts "Den Versprechen Taten folgen lassen: Gleichstellung der Geschlechter in der Agenda 2030" ein. An der Veranstaltung nehmen unter anderem der Beigeordnete Generalsekretär und Stellvertretende Exekutivdirektor von UN Women Dr. Yannick Gemarec und der Parlamentarische Staatssekretär im BMZ Thomas Silberhorn teil. Bitte melden Sie sich hier für die Veranstaltung an: www.unwomen.de/index.php.

Japan und die Vereinten Nationen

Mittagsgespräch am 21.2.2018 in Berlin

Japan ist seit über 60 Jahren Mitglied in den Vereinten Nationen und hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem in finanzieller Hinsicht zu einer wichtigen Stütze der Weltorganisation entwickelt. Was sind heute die Schwerpunkte japanischer UN-Politik und wie hat sich Japan in der Vergangenheit in den Vereinten Nationen bewegt? Über diese und andere Fragen möchten wir am 21. Februar 2018 um 12:00 Uhr in Berlin mit Dr. Thomas Dörfler (United Nations University, Tokio) und Dr. Kerstin Lukner (Geschäftsführerin der Alliance for Research on East Asia Ruhr) sprechen.

Stellt sich Deutschland seiner internationalen Verantwortung? Die Kandidatur der Bundesrepublik für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Dissertationspreisverleihung am 22.2.2018 in Berlin

Im Rahmen der Verleihung des diesjährigen DGVN-Dissertationspreises an Dr. Thomas Dörfler (United Nations University, Tokio) lädt die DGVN zu einer Podiusmdiskussion am 22. Februar 2018 um 18:00 Uhr in Berlin ein: Zum 6. Mal bewirbt sich die Bundesrepublik Deutschland für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat für die Jahre 2019/2020. Welche Themen möchte Deutschland im Sicherheitsrat konkret vorantreiben? Wie verläuft die Wahlkampagne? Es diskutieren Andreas Künne (Referatsleiter Sicherheitsrat, Generalversammlung und Friedensmissionen der UN, Auswärtiges Amt) und Prof. Dr. Manuel Fröhlich (Universität Trier, DGVN-Forschungsrat) gemeinsam mit dem Presiträger. Moderieren wird Prof. Dr. Norman Weiß (Universität Potsdam, Koordinator DGVN-Forschungsrat).

"In der Welt geht's rund – wie wir in der Schule über die Vereinten Nationen reden und lernen"

Podiumsdiskussion am 26.2.2018 in Halle (Saale)

Im Rahmen unserer Tagung "Wie kommen die Vereinten Nationen ins Klassenzimmer?" an der Universität Halle, lädt die DGVN herzlich zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion am 26. Februar 2018 um 19:00 Uhr in die Aula der Universität ein. Es diskutieren Marco Tullner, MdL (Bildungsminister Sachsen-Anhalt), Dr. Lisa Heemann (DGVN-Generalsekretärin), Andrea Rochel (Lehrerin am Ökumenischen Domgymnasium Magdeburg), Mio Kuschick (Jugenddelegierter zur UN-Generalversammlung 2017) und Joris Koser (Schüler des Giebichenstein-Gymnasiums „Thomas-Müntzer“ Halle) unter Moderation von Prof. Dr. Johannes Varwick (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg).

 
 

UN-Aktuell

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte beginnt ihr 70. Lebensjahr

Am Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2017 ist die einjährige Kampagne zum 70. Lebensjahr der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) gestartet. Die Erklärung ist ein Meilenstein im Schutz von Menschenrechten weltweit. In ihr sind die unveräußerlichen Rechte eines jeden Menschen festgeschrieben – unabhängig von Hautfarbe, Religion, Herkunft, politischer Meinung Status in der Gesellschaft. Aber auch heute muss dieser Anspruch ständig aufs Neue verteidigt werden.

"Making Migration Work for All": Bericht des UN-Generalsekretärs

UN-Generalsekretär António Guterres hat am 11. Januar 2018 seinen Bericht "Making Migration Work for All" vorgestellt, der eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Globalen Paktes in diesem Jahr für eine sichere, geordnete und reguläre Migration darstellen soll. Im Bericht wird trotz zahlreicher großer und dringlicher Herausforderungen insbesondere der positive Beitrag von weltweiter Mobilität hervorgehoben.

Unternehmen und Menschenrechte – Zögerliche Umsetzung der UN-Leitprinzipien

Im Dezember 2016 legte Deutschland seinen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte der Vereinten Nationen vor. Diese zielen darauf ab, die Achtung menschenrechtlicher Standards entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungskette transnationaler Unternehmen zu gewährleisten. Ein wichtiger Akteur bei der Umsetzung der Leitprinzipien ist die Europäische Union. Das bisher eher zögerliche Engagement sowohl der EU als auch ihrer Mitgliedstaaten, rechtlich verbindliche Standards zum Schutz der Menschenrechte in Wirtschaftszusammenhängen zu implementieren, gibt allerdings Anlass zur Sorge.

Das Menschenrecht auf Wasser auf dem Prüfstand

Seit sieben Jahren gibt es nun das Menschenrecht auf Wasser und die Vereinten Nationen nehmen das neue Jahr 2018 zum Anlass, seine Umsetzung zu überprüfen. Ein neuer Bericht der WHO und UNICEF lässt bereits jetzt erahnen, dass noch ein weiter Weg vor den UN-Mitgliedstaaten liegt, bis alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Immerhin 71 Prozent der Weltbevölkerung verfügen bereits über diesen Zugang - ein Grund optimistisch zu sein.

Konfrontative Zusammenarbeit: Israel und die Vereinten Nationen

Die Beziehung von Israel zu den Vereinten Nationen ist spannungsgeladen. Israels Premier Benjamin Netanjahu bezeichnete die Vereinten Nationen vor der jüngsten Entscheidung der UN-Generalversammlung über den Status von Jerusalem als "Lügenhaus". Wenige Länder haben ein derart vielschichtiges Verhältnis zu den Vereinten Nationen: Scharfe Kritik an der Weltorganisation steht Israels aktivem Engagement innerhalb der UN gegenüber.

Jerusalem-Resolution scheitert am US-Veto

14 der 15 Staaten im UN-Sicherheitsrat stimmten am 18. Dezember 2017 für einen von Ägypten eingebrachte Resolutionsentwurf, wonach eine Änderung des Status quo in Jerusalem durch einseitige Entscheidungen einzelner Länder keine rechtliche Bindung haben sollte. Zudem beinhaltete das Dokument einen Appell an alle Staaten, keine Botschaften in Jerusalem zu gründen. Die Resolution scheiterte jedoch am Veto der USA. Der Vorstoß war eindeutig gegen die Entscheidung der US-Regierung gerichtet, die amerikanische Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegen zu wollen.

Nachholbedarf beim Klimaschutz im Flugverkehr

Der Flugverkehr kann die Klimaziele von Paris zu Fall bringen. Er hat den größten Anteil an den weltweiten Tourismus-Emissionen und massive Probleme, sie einzudämmen. Doch weder die UN-Klimaverhandlungen noch das Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung 2017 konnten in diesem Bereich wesentliche Fortschritte bringen. Wie dringend wirksamer Klimaschutz nötig ist und welche Maßnahmen im Flugverkehr dazu beitragen könnten, zeigen Forschungsergebnisse aus den Niederlanden.

Nachrichten

DGVN fordert klares Bekenntnis zur UN

Anlässlich der mittlerweile abgeschlossenen Verhandlungen über eine mögliche Regierungsbildung hat der Vorstand der DGVN ein konsequentes Mitdenken der Vereinten Nationen in allen Politikfeldern gefordert. Die neue Bundesregierung muss gerade vor dem Hintergrund der laufenden Bewerbung Deutschlands um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat globale Verantwortung jenseits europäischer Außengrenzen übernehmen. Dazu gehören die konsequente Umsetzung globaler Vereinbarungen (insbesondere Agenda 2030, Pariser Klimaabkommen) und ein konstruktiver Beitrag zur Reformagenda des UN-Generalsekretärs Antonio Guterres.

Deutschland spielt wichtige Rolle in der internationalen Migrationspolitik

Anlässlich des Internationalen Tages der Migranten am 18. Dezember 2017 forderte der DGVN-Vorstand die Bundesregierung auf, „Kurs zu halten“ und kritisierte, dass die USA sich aus den Verhandlungen für einen Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration zurückgezogen haben. „Nach dem Austritt aus der UNESCO, restriktiveren amerikanischen Finanzleistungen für das System der Vereinten Nationen, dem Aufkündigen des Klimaübereinkommens von Paris und der Jerusalem-Entscheidung zeigt sich ein weiteres Mal, dass die gegenwärtige US-Regierung wenig Interesse daran hat, globale Herausforderungen im Rahmen von Vereinbarungen der Vereinten Nationen zu lösen,“ sagte der DGVN-Vorsitzende Detlef Dzembritzki.

DGVN-Arbeitskreise

AK UN-Reform

Der neue DGVN-Arbeitskreis will Vorschläge zur Reform der Vereinten Nationen sichten, bewerten und Empfehlungen formulieren. Im Mittelpunkt sollen strukturelle und institutionelle Reformvorschläge zur Stärkung der Effektivität und Legitimität der Kernorganisation und des UN-Systems als Ganzes stehen. Ziel ist es, aus einer normativen Perspektive wichtige Elemente einer Weltorganisation der dritten Generation zu skizzieren. Neben Mitgliedern der DGVN soll der Arbeitskreis auch fachkundigen Vertreterinnen und Vertretern anderer deutscher NGOs offenstehen. Es wird angestrebt, die Ergebnisse des Arbeitskreises im Vorfeld des 75. Jubiläums der UN im Jahr 2020 in die Reformdiskussion einzubringen. Derzeit sind der 24. Februar oder 10. März - jeweils ab 13 Uhr bis max. 18 Uhr - für ein erstes Treffen im Gespräch. Ansprechpartner sind Andreas Bummel und Christoph von Knobelsdorff. Interessierte melden sich bitte direkt per Mail an uns: info@dgvn.de.

AK Nachhaltigkeit & Klima

Wie auf der letzten DGVN-Mitgliederversammlung im Oktober 2017 angedacht, möchten wir einen Arbeitskreis zur Agenda 2030 und zum Pariser Klimaabkommen konstituieren. Er soll an die Arbeit der bisherigen Agenda 2030-Arbeitsgruppe des Vorstands anknüpfen. Ziel soll die thematische Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit sowie die inhaltliche Begleitung der Arbeit der DGVN sein, unter anderem einer bereits geplanten Wochenendtagung zur Umsetzung der Agenda 2030. Wer Interesse hat, diesen neuen Arbeitskreis AK Nachhaltigkeit & Klima mitzugestalten, meldet sich bitte bei Gabriele Köhler und Oliver Hasenkamp (hasenkamp@dgvn.de). 

AK Gendergerechtigkeit

Bereits seit dem vergangenen Jahr existiert unser DGVN-Arbeitskreis zu "Gendergerechtigkeit". Ziel des Arbeitskreises ist es, eine Austausch- und Organisationsplattform für DGVN-Mitglieder sowie externe Interessierte zu sein und diesen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv in der DGVN einzubringen und ihre Arbeit zum Thema „Gendergerechtigkeit“ zu unterstützen. Anlässlich des 3. Treffens des AK Gendergerechtigkeit im Januar 2018 hat der Arbeitskreis nun einen Bericht zu seiner bisherigen Arbeit veröffentlicht. Das nächste Treffen wird voraussichtlich Anfang der zweiten Jahreshälfte stattfinden. Der Arbeitskreis freut sich stets über neue Mitglieder allen Alters oder Geschlechts. Wenn Sie Interesse haben, beim Arbeitskreis mitzuwirken, sich speziell in einer der Arbeitsgruppen einzubringen oder Fragen haben, können Sie sich gerne bei Inga Christina Müller (mueller@dgvn.de) melden.

 
 

Publikationen

Zeitschrift VEREINTE NATIONEN: Weltmacht versus Weltorganisation

Im Januar 2017 wechselten fast zeitgleich zwei bedeutsame Amtsinhaber: Mit Donald J. Trump als US-Präsident und UN-Generalsekretär António Guterres lenken nun zwei kaum unterschiedlichere Führungspersönlichkeiten die Geschicke einer Weltmacht beziehungsweise einer Weltorganisation. Die Autorinnen und Autoren des Heftes 1/2018 der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, welches in zwei Wochen erscheint, blicken auf die amerikanische UN-Politik unter Trump und ziehen Zwischenbilanz. Mitglieder erhalten die Zeitschrift wie gewohnt per Post und können die Artikel nach Erscheinen im Mitgliederbereich der DGVN-Webseite online abrufen.

 
 

Veranstaltungsberichte

The Future We Want - The United Nations We Need: Ein Abend mit Klaus Töpfer

Für den 18. Januar 2018 hatten der Verein Haus für die Vereinten Nationen (HVN), die DGVN und die URANIA gemeinsam eingeladen zu einem Abend mit Klaus Töpfer. Das Thema des Abends lautete: "Zukunftsperspektiven der Reform-Agenda des UN-Generalsekretärs António Guterres“.

 
 

Impressum

Redaktion: Oliver Hasenkamp

V.i.S.d.P.:  Lisa Heemann


Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN)

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