Policy Paper 1/2013: Die Schutzverantwortung wirkt: Kenias Wahlen als Erfolg der Prävention Sarah Brockmeier und Yvonne van Diepen

Das Konzept der Schutzverantwortung („Responsibility to Protect“, RtoP) wird in Deutschland fast ausschließlich im Zusammenhang mit umstrittenen Militäraktionen wie in Libyen und bereits eskalierten Situationen von massiven Menschenrechtsverbrechen wie etwa in Syrien diskutiert. Dabei geht ein entscheidender Aspekt der Schutzverantwortung unter: die Verantwortung zur Prävention. Dort, wo es trotz eines hohen Risikos nicht zum Ausbruch flächendeckender Gewalt kommt, wie bei den diesjährigen Wahlen in Kenia, findet eine Debatte zur Schutzverantwortung gar nicht erst statt. Da gerade aus diesen Fällen gelernt werden kann, sollte sich das ändern.

von Sarah Brockmeier und Yvonne van Diepen

 

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