1/2011: Humanitäre Hilfe

Immer mehr Katastrophen sind Folgen des Klimawandels und schwacher Staaten

Die ostafrikanische Bevölkerung kämpft gegen die schlimmste Dürreperiode seit Jahrzehnten. Während tausende Menschen auf der Suche nach Hilfe in hoffnungslos überfüllte Flüchtlingslager strömen, haben die Vereinten Nationen für Teile Somalias eine Hungersnot ausgerufen und versuchen, die Schwächsten über die Einrichtung einer Luftbrücke vor dem drohenden Hungertod zu bewahren.

Weltweit nimmt die Zahl der Taifune, Flutwellen und langanhaltenden Dürren als Folge des globalen Klimawandels ständig zu – und damit auch der Bedarf an humanitärer Hilfe. Bereits 2010 wurden 373 Naturkatastrophen gezählt, bei denen fast 300.000 Menschen ums Leben kamen. Der materielle Schaden belief sich auf 109 Milliarden Dollar. Neben den Naturkatastrophen erfordern auch Kriege, Bürgerkriege und Epidemien humanitäre Hilfsaktionen.

Die aktuelle Ausgabe der Eine-Welt-Presse der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen beschäftigt sich mit diesen Katastrophen, die zunehmend als Folgen des Klimawandels und schwacher Staaten angesehen werden können und neben der Zivilbevölkerung auch die Helferinnen und Helfer großen Gefahren aussetzen. 

Die Autorinnen und Autoren untersuchen die Folgen der wachsenden Zahl der Katastrophen für die Menschen weltweit. Ziel der verschiedenen Hilfsorganisationen ist der nachhaltige Wiederaufbau sowie der Schutz vor zukünftigen Katastrophen, beispielsweise in den von einem Erdbeben zerstörten Gebieten Haitis oder in den von Fluten bedrohten Gebieten Bangladeschs.

Aus dem Inhalt

Hochriskante Einsätze: Interview mit UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos

Permanenter Ausnahmezustand – Besonders Kinder sind Opfer immer wiederkehrender Katastrophen

Rasch überflüssig machen: Internationale Hilfe nach dem Erdbeben in Haiti

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