Hauptbeiträge

Die Antiterrorismuspolitik der UN seit dem Jahr 2001

Hartmut Behr

Die Antiterrorismuspolitik der Vereinten Nationen findet ihren politischen Rahmen in der UN-Charta, den Menschenrechtsübereinkommen, der Genfer Flüchtlingskonvention sowie in Resolutionen der Generalversammlung und des Sicherheitsrats. Strategisch ist seit dem Jahr 2001 insbesondere ein Ausbau und eine zunehmende Vernetzung von globalen, regionalen und lokalen Institutionen sowie die Verschränkung von Politikfeldern zu beobachten.

Das könnte Sie auch interessieren

  • UN-Soldaten untersuchen die Folgen des Anschlags auf eine Basis im malischen Timbuktu

    Terrorismusbekämpfung und die Vereinten Nationen

    UN-Generalsekretär António Guterres meint es ernst: Die Schaffung eines neuen Büros der Vereinten Nationen für die Bekämpfung des Terrorismus unter der Leitung eines Untergeneralsekretärs ist ein wichtiger Schritt, um dem globalen Phänomen des Terrorismus möglichst kohärent zu begegnen. Präventive Maßnahmen sollen dabei eine noch größere Rolle spielen als bisher. Wie es um die bisherigen… mehr

  • VEREINTE NATIONEN HEFT 4/2017 Terrorismusbekämpfung und die Vereinten Nationen

  • Christiane Wandscher, Jasper Finke

    Terrorismusbekämpfung jenseits militärischer Gewalt Ansätze der Vereinten Nationen zur Verhütung und Beseitigung des internationalen Terrorismus

    Die Anschläge vom 11. September 2001 auf das ›World Trade Center‹ in New York und das Pentagon in Washington haben deutlich gemacht, daß der global operierende Terrorismus »eine Bedrohung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit« sowie des friedlichen Zusammenlebens aller Völker darstellt. Aber wie kann die Staatengemeinschaft dieser Bedrohung begegnen? Zumindest eines steht fest: Worte… mehr

  • Podiumsdiskussion zum 70. UN-Jubiläum: Präventiv handeln, Zivilgesellschaft und lokale Akteure einbeziehen

    Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Vereinten Nationen kam in Berlin ein hochrangig besetztes Podium zusammen, um einen kritischen Blick auf die Weltorganisation und ihre Rolle als Wahrer des internationalen Friedens zu werfen. mehr

  • Ernst-Otto Czempiel

    Interdependenz und Einmischung Ein Vorschlag zur Behebung der Defizite der friedlichen Streitbeilegung

    So wichtig die friedliche Beilegung von Streitigkeiten - Gegenstand von Kapitel VI der Charta der Vereinten Nationen - ist, so liegt ihre große Schwäche doch darin, dass sie die vorausgehenden Phasen des Konflikts vernachlässigt. Ihre Diskussion setzt erst ein, wenn ein Streitfall die »Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit zu gefährden (beginnt)«. Damit wird die gesamt Genese… mehr