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Autor/Herausgeber: Martin Pabst

1 - 10 von 11 Ergebnissen

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/2011

    Südsudan: neuer Staat, große Herausforderungen Die internationale Gemeinschaft muss in Nord- und Südsudan engagiert bleiben

    Martin Pabst

    Im Januar 2011, sechs Jahre nach der Verabschiedung des Umfassenden Friedensabkommens, stimmte Südsudan für die Unabhängigkeit. Nun muss die internationale Gemeinschaft weiter engagiert bleiben, um sicherzustellen, dass die Teilung friedlich verläuft und um sowohl dem Norden als auch dem Süden dabei zu helfen, die mit der Unabhängigkeit einhergehenden enormen Herausforderungen zu bewältigen: gute Regierungsführung, faire Verteilung der Öleinnahmen und Armutsreduzierung. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 3/2008

    Die Vereinten Nationen und Sudan (I) Der Nord-Süd-Friedensprozess steht am Scheideweg

    Martin Pabst

    Im Januar 2005 kam Hoffnung auf, als der jahrzehntelange Bürgerkrieg in Südsudan mit einem Friedensabkommen beendet wurde. Dreieinhalb Jahre später steht Sudan am Scheideweg. Der neu hinzugekommene Darfur-Konflikt ist von einer Lösung weiter entfernt denn je. Aber auch in Südsudan nehmen Spannungen und bewaffnete Zusammenstöße zu. Hier wird die Mission der Vereinten Nationen in Sudan (UNMIS) in der Verantwortung stehen, den Friedensprozess engagiert zu begleiten und gleichzeitig eine nachhaltige landesweite Stabilisierung zu unterstützen. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 6/2008

    Die Vereinten Nationen und Sudan (II) Keine Lösung des Darfur-Konflikts in Sicht

    Martin Pabst

    Der im Jahr 2003 ausgebrochene bewaffnete Konflikt in Darfur hat sich mit an die 300 000 Toten und 2,7 Millionen Vertriebenen zu einer der größten humanitären Katastrophen weltweit entwickelt. Die internationale Gemeinschaft reagierte bis heute nur zögerlich. Eine Lösung des Konflikts in das im Jahr 2005 verabschiedete ›Umfassende Friedensabkommen‹ einzubeziehen, wurde versäumt. Zwar wurde die überforderte Friedensmission der Afrikanischen Union 2007 durch die ›Hybridmission‹ UNAMID ersetzt, doch auch sie hat mit massiven strukturellen Mängeln und Problemen zu kämpfen. Solange der UN-Sicherheitsrat gegenüber Sudan keine geschlossene Haltung zeigt, wird sich am Status quo nichts ändern. mehr

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    Artikel aus Heft 3/2005

    Verhärtete Fronten Weiterhin Stillstand bei der Westsahara-Frage

    Martin Pabst

    Die Mission der Vereinten Nationen für das Referendum in Westsahara (MINURSO) hat bis heute ihren Auftrag nicht erfüllt. Seit 1992 warten die Sahauris darauf, darüber abzustimmen, ob sie zu Marokko gehören wollen oder ob die Westsahara ein unabhängiger Staat sein soll. Das Haupthindernis für das Referendum war immer die Identifizierung der Abstimmungsberechtigten. Auch ein neuer Kompromißvorschlag des ehemaligen Sondergesandten James Baker erhielt nicht die notwendige Zustimmung. Die Aussichten der UN, in naher Zukunft die Streitparteien zu einer politischen Lösung zu bewegen, sind düster. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5/2015

    Die UN und die Entkolonialisierung (I) Vom politischen Prinzip zum zwingenden Völkerrechtsgrundsatz

    Martin Pabst

    Bereits kurz nach ihrer Gründung wurden die Vereinten Nationen in den kolonialen Ablöseprozess eingebunden, der sie in den ersten 30 Jahren ihrer Geschichte nachhaltig beschäftigen sollte. Mit der richtungweisenden Resolution 1514 (XV) der Generalversammlung vom 14. Dezember 1960 wurde die Herbeiführung von Selbstregierung zur völkerrechtlichen Pflicht erhoben. Die UN haben diesen Prozess auf vielfältige Weise unterstützt. 70 Jahre später kann er als beinahe abgeschlossen gelten. Erst durch die Entkolonialisierung sind die bei ihrer Gründung europäisch-amerikanisch dominierten UN zu einer wirklich repräsentativen Weltorganisation geworden. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/2016

    Die UN und die Entkolonialisierung (II) Wirtschaftliche Entkolonialisierung und ausgewählte Fallbeispiele

    Martin Pabst

    Die unabhängig gewordenen Kolonien forderten nach der politischen die wirtschaftliche Entkolonialisierung. Die von der UN-Generalversammlung befürwortete ›Neue Weltwirtschaftsordnung‹ konnte jedoch nicht durchgesetzt werden. Sechs Fallbeispiele verdeutlichen abschließend, welche konkreten Beiträge die UN bei der Entkolonialisierung leisteten. Der Ablöseprozess hätte sich wohl auch ohne ihr Zutun vollzogen, doch begleiteten und beschleunigten sie ihn. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5/2004

    Chronologie des Scheiterns Zypern wartet weiter auf seineWiedervereinigung

    Martin Pabst

    Zypern bleibt ein Mühlstein am Hals der Vereinten Nationen. Zwar einigten sich die Konfliktparteien am 13. Februar 2004 in New York darauf, die Verhandlungen auf der Grundlage des ein Jahr zuvor von der zyperntürkischen Regierung verworfenen »Annan-Plans« wieder aufzunehmen und ihn in beiden Inselhälften einem bindenden Referendum zu unterstellen. Doch lehnten drei Viertel der Zyperngriechen den Plan am 24. April ab, während die Zyperntürken mit einer Zweidrittelmehrheit dafür stimmten. Eine »Vereinigte Republik Zypern« kam daraufhin nicht zustande, und am 1. Mai wurde die – de facto nur den zyperngriechischen Süden repräsentierende – Republik Zypern (RZ) in die Europäische Union aufgenommen. Im Nordteil der Insel besteht weiterhin die international nicht anerkannte »Türkische Republik Nordzypern« (TRNZ). EU-Recht kann dort vorerst nicht angewendet werden. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/2003

    Bewegung auf Zypern, aber nicht im Zypern-Konflikt Der gescheiterte Vermittlungsversuch des UN-Generalsekretärs

    Martin Pabst

    Einmal mehr ist Zypern seinem traurigen Ruf als »Grab der Diplomatie« gerecht geworden. Nach 14 Monaten intensiver Verhandlungen scheiterte am 11. März 2003 die jüngste Vermittlungsinitiative von UN-Generalsekretär Kofi Annan am Nein des zyperntürkischen Verhandlungsführers Rauf Denktasch. Daraufhin unterzeichnete die Regierung der Republik Zypern ohne Mitwirkung der Zyperntürken am 16. April den Vertrag über den Beitritt zur Europäischen Union (EU). In einem Zusatzabkommen wurde vereinbart, daß der ›Acquis communautaire‹ – der gemeinschaftliche Besitzstand der EU an (auch von Beitrittskandidaten zu übernehmenden) Rechten und Pflichten – im Nordteil der Insel vorerst keine Anwendung findet. Ein Zeichen der Hoffnung setzt die Öffnung der Grenze am 23. April für einheimische Besucher in beiden Richtungen infolge einer überraschenden Entscheidung der zyperntürkischen Regierung. – Mit dem Zypernkonflikt sind die Vereinten Nationen nunmehr seit fast vier Jahrzehnten befaßt; die Friedenstruppe der Vereinten Nationen in Zypern (UNFICYP) »hat sich zum mittlerweile längsten Friedenssicherungseinsatz der Weltorganisation entwickelt«. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5/2016

    Eskaliert der Westsahara-Konflikt? Die MINURSO in der Krise

    Martin Pabst

    Die Mission der Vereinten Nationen für das Referendum in Westsahara (MINURSO) hat bislang dazu beigetragen, dass der Waffenstillstand von den Kon-fliktparteien Marokko und der POLISARIO-Front weitgehend respektiert wurde. Ihre zweite Kernaufgabe, ein Referendum über die Zugehörigkeit zu Marokko oder die Bildung eines eigenständigen Staates durchzuführen, hat sie dagegen bis heute nicht erfüllt. Nach der Ausweisung zahlreicher internationaler MINURSO-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter durch Marokko im März 2016 ist die Mission weitgehend blockiert. Das Risiko einer militärischen Konfrontation wächst. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/2001

    Zypern: UN, EU und Status quo Über die vergeblichen Bemühungen von fünf Generalsekretären und das Unding einer quasi-permanenten Friedenstruppe

    Martin Pabst

    Die Friedenstruppe der Vereinten Nationen in Zypern (UNFICYP) hat sich zum mittlerweile längsten Friedenssicherungseinsatz der Weltorganisation entwickelt. Als im März 1964 nach schweren Zusammenstößen zwischen Zyperngriechen und Zyperntürken ihre Entsendung vom Sicherheitsrat beschlossen wurde, erwartete man eine Einsatzdauer von drei Monaten; inzwischen sind die Blauhelmsoldaten mehr als dreieinhalb Jahrzehnte auf der Insel stationiert. Ein Ende ist noch immer nicht absehbar; routinemäßig verlängert der Sicherheitsrat das Mandat um jeweils ein halbes Jahr. Zuletzt geschah dies am 15. Juni 20015. Immer wieder bezeichnete der Rat die faktische Teilung der Insel und die militärische Konfrontation als »inakzeptabel«, doch ist der Status quo bis heute unverändert. mehr