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Autor/Herausgeber: Joachim Müller

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 3/2003

    Die neue Finanzordnung der Vereinten Nationen Ein weiterer Schritt auf dem Wege der Reformen

    Wolfgang Münch, Joachim Müller

    Wer mit der Finanzordnung der Vereinten Nationen und ihren nachgeordneten Vorschriften umzugehen hat – die Bediensteten des UN-Sekretariats, Ministerialbeamte in den Hauptstädten der Mitgliedstaaten, Rechnungsprüfer, Staatenvertreter – mußte sich bis vor kurzem mit einem aus dem Jahre 1985 stammenden und damit mehr als nur leicht veralteten Dokument zufriedengeben. Eine bereinigte Fassung der Finanzordnung, die durch eine Reihe von Resolutionen der Generalversammlung insbesondere im Laufe der neunziger Jahre weiterentwickelt worden war, gab es nicht. Im Hinblick auf die fundamentale Bedeutung dieses Regelwerks für das ordentliche Funktionieren des Verwaltungsapparats der Weltorganisation hat dies im Kreise der Anwender und sonstigen Interessierten Erstaunen ausgelöst. Der Generalsekretär – in der Praxis der für das Management zuständige Untergeneralsekretär – mußte sich deswegen unter anderem Ermahnungen und kritische Bemerkungen der Gemeinsamen Inspektionsgruppe (JIU) gefallen lassen, die von der Generalversammlung geteilt wurden. Schwerer noch als die Mühen des Anwenders der Vorschriften wogen inhaltliche Ungereimtheiten, die sich im Laufe der Zeit mit anderen normativen oder organisatorischen Erlassen des Generalsekretärs eingeschlichen hatten. In einem Bericht aus dem Jahre 1994 hatte der Generalsekretär eine Überarbeitung der UN-Finanzordnung angekündigt, mit Datum vom 11. September 2002 wurde der Generalversammlung schließlich ein Entwurf zur Billigung vorgelegt. Auf Arbeitsebene war dieser handwerkliche Teil des spezifischen Aspekts der UN-Reform schon lange erledigt, blieb indessen auf der zuständigen Leitungsebene des Sekretariats erst einmal liegen. Danach ging dann aber alles rasch über die Bühne. Nach kurzer Diskussion im Beratenden Ausschuß für Verwaltungs- und Haushaltsfragen (ACABQ) und in dem für die gleiche Thematik zuständigen 5. Hauptausschuss der Generalversammlung wurde der Entwurf des neuen finanzrechtlichen Regelwerks durch Beschluß A/57/573 vom 20. Dezember 2002 einvernehmlich angenommen. Am 1. Januar 2003 ist die überarbeitete Finanzordnung in Kraft getreten. Die auf ihr basierenden revidierten Finanzvorschriften hat der Generalsekretär mit Wirkung vom 1. Juni 2003 in Kraft gesetzt. Beide sind veröffentlicht im Bulletin des Generalsekretärs. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 2/2001

    Verbesserte Mittelsteuerung 55. Generalversammlung

    Joachim Müller, Wolfgang Münch

    55. Generalversammlung: Ergebnisorientiertes Haushalten jetzt auch bei den UN – Vorbehalte nicht völlig überwunden – Input, Output und Ergebnis. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 2/2000

    Ergebnisorientiertes Haushalten Erste Erfahrungen mit einem neuen Budgetverfahren im Verband der Vereinten Nationen

    Joachim Müller, Wolfgang Münch, Tomiji Mizutani

    Das Schicksal von Reformschritten in den Vereinten Nationen und darüber hinaus in internationalen Organisationen im allgemeinen ist regelmäßig mit dem Haushalt verknüpft; aus naheliegenden Gründen spielt das Budget eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung von Programmzielen. Der jetzige Generalsekretär der Weltorganisation hat in seinem sechs Monate nach Amtsantritt vorgelegten Reformprogramm ›Erneuerung der Vereinten Nationen‹ einen Wechsel von der bisherigen Art des Budgetierens zu einem ergebnisorientierten Haushaltsverfahren propagiert. Der nachfolgende Beitrag verleiht diesem Begriff Gestalt und legt dar, in welchem Umfang die Vorstellungen des Generalsekretärs zum neuen Budgetverfahren in den Vereinten Nationen selbst und in den Organisationen der UN-Familie Platz gegriffen haben. Er knüpft an die verschiedenen in dieser Zeitschrift erschienenen Artikel zu Budgetfragen an, insbesondere Michael von Harpe, Der UN-Haushalt: Inhalt und System. Erfahrungen mit dem Programmbudget, VN 2/1980 S. 52ff., und Lothar Koch / Armin Plaga, Interessenausgleich mit Hindernissen. Das reformierte Haushaltsaufstellungsverfahren der Vereinten Nationen, VN 1/1992 S. 16ff. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN HEFT 1/2017

    Stimmen zum neuen UN-Generalsekretär Spagat zwischen ›digitaler Diplomatie‹ und Wahlkampf

    Tim Richter, Natalie Samarasinghe, Joachim Müller, Karl P. Sauvant

    Mit vollem Recht darf behauptet werden, dass das Jahr 2016 für die Neubesetzung des wohl wichtigsten Diplomatenpostens ein bedeutendes Jahr war. Ob damit auch ein nachhaltiger Schritt hin zu mehr Offenheit und demokratischer Legitimation der Vereinten Nationen unternommen wurde, bleibt noch zu beweisen. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN HEFT 6/2017

    Errungenschaften und Herausforderungen der WMO

    Michel Jarraud, Joachim Müller

    Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat in den fast 70 Jahren ihres Bestehens bereichsübergreifende Ansätze entwickelt, die neue Partnerschaften in den Bereichen der Katastrophen-prävention, der Klimadienste und der Verfolgung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) beinhalten. Sie ist daher gut aufgestellt, um in Zukunft eine noch größere Rolle zu spielen. mehr