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Autor/Herausgeber: Jelka Mayr-Singer

1 - 10 von 11 Ergebnissen

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 2/2013

    Khmer-Rouge-Tribunal revisited: Meilenstein oder Mogelpackung?

    Jelka Mayr-Singer

    Im Februar 2012 schloss das Khmer-Rouge-Tribunal seinen ersten Fall gegen den Leiter des Sicherheitsgefängnisses S-21 Kaing Guek Eav alias Duch mit der Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe ab. Vorläufig sitzen nur noch zwei Personen aus der Führungsriege des Demokratischen Kampuchea auf der Anklagebank, aber die kambodschanische Regierung unter Premierminister Hun Sen versucht, weitere Verfahren zu verhindern. Damit wird zwar nicht die hybride Strafgerichtsbarkeit als solche, sehr wohl aber das Modell der Außerordentlichen Kammern mit seiner starken Betonung der nationalen Komponente in Frage gestellt. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/2012

    Die Europäische Union als neuer ›Big Player‹ in den Vereinten Nationen?

    Jelka Mayr-Singer, Julia Villotti

    Durch das Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon hat sich die Rechtslage hinsichtlich der Vertretung der Europäischen Union in internationalen Organisationen grundlegend verändert. Zudem wurde der bisherige Beobachterstatus der EU in der Generalversammlung durch eine im Mai 2011 verabschiedete Resolution deutlich aufgewertet. Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Stellung der EU unter den geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen in der Generalversammlung und im Sicherheitsrat sowohl aus Sicht der EU als auch aus Sicht der Vereinten Nationen. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 2/2008

    Hybridgerichte – eine neue Generation internationaler Strafgerichte (I) Der Sondergerichtshof für Sierra Leone

    Jelka Mayr-Singer

    Mit der Schaffung so genannter Hybridgerichte ist eine neue Generation internationaler Strafgerichte entstanden, die sich vor allem durch die Einbindung des Tatortstaats von den bisherigen Modellen internationaler Strafgerichte unterscheidet. Wie das Beispiel des Sondergerichtshofs für Sierra Leone belegt, führt diese Einbeziehung zu einer deutlich höheren Akzeptanz durch die betroffene Bevölkerung und erleichtert die Arbeitsweise des Gerichtshofs. Zu den Problemen dieser internationalisierten Gerichte gehört die Finanzierung, die auf freiwilligen Beiträgen beruht. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 6/2008

    Hybridgerichte – eine neue Generation internationaler Strafgerichte (II) Das Khmer-Rouge-Tribunal

    Jelka Mayr-Singer

    Erst beinahe drei Jahrzehnte nach dem Ende des von den Roten Khmer (Khmer Rouge) an der Bevölkerung Kambodschas begangenen Völkermords ist es nach zähen Verhandlungen zwischen den UN und Kambodscha gelungen, ein hybrides Tribunal zur Aburteilung der Hauptverantwortlichen des Pol-Pot-Regimes einzurichten. Mittlerweile wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet und seit Ende 2007 befinden sich fünf Personen in Untersuchungshaft. Allerdings erweisen sich die Kompromisse, die eingegangen werden mussten, um das Tribunal auf den Weg zu bringen, als für seine weitere Arbeit hinderlich. Insbesondere die ungewöhnlich starke Betonung der nationalen Komponente hat das Tribunal in seinem ersten Jahr mit Problemen konfrontiert. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5/2007

    Wider die Straflosigkeit Das Internationale Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen

    Jelka Mayr-Singer, Waldemar Hummer

    Beim Verbrechen des Verschwindenlassens von Personen handelt es sich um ein vielschichtiges Erscheinungsbild verschiedenster Menschenrechtsverletzungen als Mittel staatlicher Repression. Nach jahrzehntelangen Bemühungen ist es nunmehr gelungen, im Rahmen der Vereinten Nationen eine universell gültige, rechtverbindliche Konvention auszuarbeiten, die Akte des Verschwindenlassens verbietet. Der Beitrag befasst sich mit der Entstehungsgeschichte dieser Konvention und stellt sowohl ihre materiell-rechtlichen als auch die institutionell-prozeduralen Charakteristika dar. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/2003

    Praxishandbuch UNO. Die Vereinten Nationen im Lichte globaler Herausforderungen

    Jelka Mayr-Singer

    Besprechung des Buches: Schorlemer, Sabine von (Hrsg.), Praxishandbuch UNO. Die Vereinten Nationen im Lichte globaler Herausforderungen, Berlin etc.: Springer 2003. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 6/2000

    Kostunicas Wende 55. Generalversammlung

    Waldemar Hummer, Jelka Mayr-Singer

    55. Generalversammlung: Neumitglied Jugoslawien — Von der Sezessions- zur Dismembrationsthese — Rückkehr Belgrads in die internationale Gemeinschaf —Haltung Montenegros — Ungelöste Probleme der Staatennachfolge. mehr

  • fileadmin/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_2000/Heft_6_2000/Titel_VN_6-00.pdf
    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 6/2000

    Unheilige Allianz oder segensreiche Partnerschaft Der Heilige Stuhl und die Vereinten Nationen

    Jelka Mayr-Singer

    Als zu Weihnachten 1999 der greise Pontifex Maximus der römischen Kirche, Johannes Paul II., dreimal mit einem goldenen Hammer an die sonst verschlossene Heilige Pforte des Petersdoms zu Rom klopfte, sich die tonnenschwere Türe seinem »Aperite mihiportas iustitiae« auftat und er an der Spitze des Kardinalskollegiums deren Schwelle durchschritt, war —wie alle 25 Jahre —ein Heiliges Jahr eröffnet. Papst Johannes Paul hatte das Jahr 2000 als >Annus Sanctus< verkündet, in dem der Anspruch seiner Kirche als moralische Oberinstanz der Welt dokumentiert und die Herrlichkeit seines geistlichen Imperiums, dem rund um den Erdball rund eine Milliarde Menschen und damit gut ein Sechstel der Weltbevölkerung angehört, zelebriert werden sollten. Jahrtausendjubel und gekonnt inszenierter Glanz können freilich nicht darüber hinwegtäuschen, daß diesem Papst, der 1978 sein Pontifikat angetreten hatte, vor allem in den westlichen Industrienationen die Gefolgschaft abhanden kommt und der politische Einfluß der »letzten absolutistischen Monarchie von Rang« verfällt. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 3/1999

    SFRJ, BRJ und IGH Das heutige Jugoslawien und die Organe der Vereinten Nationen

    Jelka Mayr-Singer, Waldemar Hummer

    Ihrem Ziel der Universalität sind die Vereinten Nationen näher denn je; mit der Aufnahme der Pazifikstaaten Kiribati und Nauru wird die Weltorganisation demnächst 187 Mitglieder umfassen. Ausgetreten ist noch kein Staat; in der UN-Charta findet sich eine Bestimmung über den Austritt aus der Organisation erst gar nicht. Intermezzo ist der »Rückzug« Indonesiens zu Jahresbeginn 1965 geblieben (das Land nahm im September 1966 seine Mitarbeit in der Weltorganisation wieder auf). Die Sowjetunion Stalins boykottierte in der Frühzeit einige Sitzungen des Sicherheitsrats, wahrte aber insgesamt ihre Interessen lieber innerhalb der Organisation, etwa durch Einlegen des Vetos. Einige Jahrzehnte später winkte ein US-Diplomat zwar schon im Geiste (und geographisch falsch) von einem Hafenkai der Ostküste aus den UN zum Abschied »in den Sonnenuntergang« nach, doch zog auch die den Vereinten Nationen zeitweise äußerst reserviert gegenüberstehende Regierung Ronald Reagans den Verbleib in der Organisation einem Ausscheiden vor. Selbst Staaten, die vom Sicherheitsrat mit Sanktionen belegt wurden, blieben Mitglied; Irak wie Libyen gehören weiterhin den UN an. In der mehr als fünfzigjährigen Geschichte der Vereinten Nationen hat es keinen Ausschluß nach Artikel 6 der Charta, die eine solche Maßnahme gegenüber einem Mitglied vorsieht, »das die Grundsätze dieser Charta beharrlich verletzt«, gegeben, auch keine Anwendung des Art. 5, der gegenüber einem Mitglied, »gegen das der Sicherheitsrat Vorbeugungs- oder Zwangsmaßnahmen getroffen hat«, die Suspension der Mitgliedsrechte zuläßt. Ein anderer, ungewöhnlicher Weg wurde hingegen bezüglich Jugoslawiens beschritten: das ›Einfrieren‹ der Mitgliedschaft im Jahre 1992. mehr

  • fileadmin/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_1999/Heft_4_1999/Titel_VN_4-99.pdf
    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/1999

    Peacekeeping and Public Information: Caught in the Crossfire

    Jelka Mayr-Singer

    Besprechung des Buches: Lehmann, Ingrid A., Peacekeeping and Public Information: Caught in the Crossfire, London - Portland: Frank Cass 1999. mehr