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Autor/Herausgeber: Hans-Dietrich Genscher

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 6/2013

    Drei Fragen an Hans-Dietrich Genscher

    Hans-Dietrich Genscher

    Kurzinterview mit Hans-Dietrich Genscher mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5/1991

    Übernahme aller Rechte und Pflichten der Charta Rede des deutschen Außenministers vor der 46. UN-General Versammlung (25.September 1991)

    Hans-Dietrich Genscher

    ›Diese Generalversammlung findet in einer von Grund auf veränderten Welt statt. Die Vereinten Nationen stehen im Mittelpunkt neuer Hoffnungen und Erwartungen der Menschheit. Dies macht ihr Amt, Herr Präsident, zu einer besonders verantwortungsvollen Aufgabe. Ich wünsche Ihnen hierzu Glück und Erfolg, ich grüße Sie als Vertreter eines Landes, mit dem wir seit langem eng und freundschaftlich verbunden sind [...].‹ mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/1990

    Das Rad der Geschichte wird nicht zurückgedreht Rede des Bundesaußenministers vor der 44.UN-Generalversammlung (27.September 1989)

    Hans-Dietrich Genscher

    › Herr Präsident, meine Damen und Herren, am Ende dieses Jahrtausends bewegen wir uns auf eine neue Phase der Weltpolitik zu. Noch bestimmen die alten Strukturen weithin die politische Landschaft, aber neue Strukturen werden überall schon sichtbar. Wir stehen vor globalen Herausforderungen. Die natürlichen Lebensgrundlagen werden immer mehr gefährdet. Zum ersten Mal ging in den letzten zwei lahren die Nahrungsproduktion in der Weit zurück. Pflanzen und Tiere sterben aus. Neue Seuchen breiten sich aus. Ein großer Teil der Menschheit lebt in bitterer Armut. Terrorismus und illegaler Drogenhandel verlangen gemeinsames Handeln der Staatengemeinschaft. Unterentwicklung und Schuldenlast nehmen einem großen Teil der Menschheit jede Hoffnung. Überrüstung und regionale Konflikte, Verletzung der Menschenrechte und des Selbstbestimmungsrechts der Völker verlangen ein grundlegend neues Denken und Handeln. In Europa gibt es neue Hoffnung für eine bessere Zukunft. Das wird positive Auswirkungen auf die ganze Welt haben. [...]‹ mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 6/1990

    Einheit Deutschlands ein Schritt zur Einheit Europas Rede des Bundesaußenministers vor der 45. UN-Generalversammlung (26.September 1990)

    Hans-Dietrich Genscher

    ›Herr Präsident, in dem letzten Jahr hat sich die Lage in Europa grundlegend verändert und damit auch die Lage in Deutschland. Niemals wurde deutlicher, wie sehr das Schicksal der Deutschen mit dem Europas verbunden ist. Die Einheit Deutschlands ist ein Schritt zur Einheit Europas. Der 3. Oktober wird der Tag der Deutschen Einheit sein. Dies ist für uns Deutsche ein Tag der Freude, der Dankbarkeit und der Besinnung. Unser lang gehegter Wunsch, uns in Frieden und Freiheit zu vereinen, geht in Erfüllung. Dies erfüllt uns mit Freude. Die Welt begleitet die Vereinigung der Deutschen mit Wohlwollen, Sympathie und mit Freundschaft. Dafür empfinden wir Dankbarkeit.‹ mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/1989

    Die Vereinten Nationen als Organisation des Friedens in der Welt Zur Verleihung der Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille an Brian Urquhart

    Hans-Dietrich Genscher

    Mit dem in jüngster Zeit verstärkt ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit gerückten Konzept der friedenssichernden Maßnahmen, das an anderer Stelle dieses Heftes als »ein Erfolgsrezept der UN« bezeichnet wurde, ist der Name jenes Mannes, dem 1988 die Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen verliehen wurde, in besonderem Maße verbunden: Sir Brian Edward Urquhart. Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher hat in seiner nachstehend abgedruckten Laudatio dessen persönlichen Beitrag gewürdigt; Urquhart selbst ging in seinem Festvortrag insbesondere auf die Rolle des zweiten Generalsekretärs der Vereinten Nationen ein, dem er ein umfassendes Werk gewidmet hatte (›Hammarskjold‹, 1972). Die Frage nach dem bleibenden Vermächtnis Hammarskjölds wäre noch vor zwei Jahren auf große Skepsis getroffen; »heute jedoch, in einem verblüffend verbesserten internationalen Klima, lässt sich Hammarskjöld viel klarer als Vorläufer und früher Anwender jener Konzepte und Verfahren ansehen, die erst jetzt durchgängig anerkannt werden und umfassende Wirkung entfalten. Dies gilt insonderheit für die Rolle des Generalsekretärs sowie die Funktionen der Friedenssicherung (peace-keeping) und der Friedensstiftung (peace-making).« In der Suezkriste 1956 habe Hammarskjöld die rechtlichen und politischen Grundlagen für die UNEF I und damit für alle späteren Friedenstruppen geschaffen: »Mit dieser außergewöhnlichen und innovativen Leistung brachte er die äußerst heiklen Komplexe der Psychologie des Militärs, der nationalen Souveränität, der internationalen Politik, des nationalen Rechts und des Völkerrechts miteinander in Einklang, und zwar mittels einer meisterhaften Verbindung von Verhandlung, Management und Diplomatie.«
    Bundespräsident Richard von Weizsäcker hob aus Anlass der Medaillenverleihung in einer Grußbotschaft hervor, »daß die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen dem Wirken der Weltorganisation breitere Aufmerksamkeit und Anerkennung verschafft«. Seinen Glückwunsch an den Preisträger verband er mit folgender Anmerkung: »Ein kluger Beobachter hat gesagt, der Friede habe ebenso viele Siege errungen wie der Krieg, aber weit weniger Denkmäler. Es ist gut, wenn wir den vielen Siegern für den Frieden auch Denkmäler setzen. Brian Urquhart ist einer unter ihnen.« mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/1988

    Frieden, das heißt unsere Welt menschlich machen Rede des Bundesaußenministers vor der 42. UN-Generalversammlung (24.September1987)

    Hans-Dietrich Genscher

    ›Herr Präsident, die Hauptaufgabe der Vereinten Nationen ist es, den Frieden zu wahren und zu schützen. Wir beginnen diese Generalversammlung mit hoffnungsvollen Zeichen für ein neues Denken im West-Ost-Verhältnis und bei der Abrüstung. Und doch ist die Welt noch immer voller Krieg. Krieg zwischen Staaten, in dem Menschen leiden und sterben, Krieg des Menschen gegen den Menschen, denn wo Menschenrechte verletzt werden, wird Krieg geführt gegen den Menschen. Der weltweite Terrorismus führt Krieg gegen jegliche menschliche Ordnung. Tödliche Krankheiten führen Krieg gegen das Leben. Die Menschheit führt Krieg gegen die Natur.
    Und was ist das Leiden vieler Völker unter Hunger und Armut anderes als das Ergebnis eines Krieges gegen die Menschenwürde durch menschliches Versagen in Nord und Süd? Letztlich ist es immer der Mensch, der den Menschen bedroht. Unsere Kinder sind unschuldig an dem Zustand unserer Welt. Aber sie leiden am meisten. Sie erwarten von uns eine Welt ohne Krieg, ohne Vertreibung, ohne Furcht, ohne Hunger und ohne Krankheit.‹ mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/1988

    Kooperative Sicherheitspolitik im weltweiten Rahmen Rede des Bundesaußenministers vor der 15. UN-Sondergeneralversammlung (6. Juni 1988)

    Hans-Dietrich Genscher

    ›Die Welt blickt mit Hoffnung und Erwartung auf diese dritte Sondergeneralversammlung, die der Abrüstung gewidmet ist. Sie findet statt vor dem Hintergrund ermutigender Fortschritte in den laufenden Abrüstungs- und Rüstungskontrollverhandlungen und verbesserter Beziehungen im West-Ost-Verhältnis. Wir Europäer begrüßen diese Fortschritte ohne alle Einschränkungen. Wir werden sie auch weiterhin mit Nachdruck fördern und unterstützen. Dabei haben für uns alle Elemente des militärischen Potentials - im nuklearen, im chemischen und im konventionellen Bereich - gleichermaßen höchste Bedeutung.‹ mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5/1988

    Wir wollen das Gelingen der Reformpolitik Gorbatschows Rede des Bundesaußenministers vor der 43. UN-Generalversammlung (28. September 1988)

    Hans-Dietrich Genscher

    ›Herr Präsident, meine Damen und Herren, diese Generalversammlung beginnt unter ermutigenden Vorzeichen. Als wir uns hier vor zwölf Monaten versammelt haben, forderte der Krieg zwischen Irak und Iran täglich ungezählte Opfer. In Afghanistan schien ein Ende des menschlichen Leides nicht absehbar. Auch im Südlichen Afrika gab es keinen Grund zur Hoffnung.
    Heute schweigen am Golf die Waffen. Verhandlungen zwischen den kriegführenden Staaten sind aufgenommen. Ein Jahr nach ihrer einstimmigen Verabschiedung im Sicherheitsrat ist die Resolution 598 zur Grundlage eines von beiden Konfliktparteien akzeptierten Waffenstillstands geworden. In Afghanistan haben die Genfer Vereinbarungen - auch sie sind unter entscheidender Mitwirkung der Vereinten Nationen zustandegekommen - die Voraussetzungen für den Rückzug der sowjetischen Truppen geschaffen. Fünfzig Prozent der Truppen haben schon vereinbarungsgemäß das Land verlassen. Der Generalsekretär hat nach seinen Gesprächen im Südlichen Afrika Zuversicht über die Verwirklichung der Sicherheitsratsentschließung 435 zum Ausdruck gebracht. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/1986

    Konzentration auf das Wesentliche ist vonnöten Rede des Bundesaußenministers aus Anlass der Feier des 40. Jahrestages der Gründung der Vereinten Nationen vor der 40. Generalversammlung (21. Oktober 1985)

    Hans-Dietrich Genscher

    ›Die Vereinten Nationen sind die Antwort der Völkergemeinschaft auf die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges. Diese Antwort musste nicht nur mit dem Entsetzen über fünfzig Millionen Tote fertig werden. Sie musste den Zusammenbruch einer Weltordnung feststellen, die über Jahrhunderte von Europa aus bestimmt worden war. Die Gründungsväter der Vereinten Nationen mussten das Konzept einer neuen Weltordnung entwickeln. Die neue internationale Organisation musste - im Gegensatz zum Völkerbund - wirklich weltumspannend, universal sein.‹ mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/1986

    Schwerpunkte deutscher Mitarbeit bei den Vereinten Nationen

    Hans-Dietrich Genscher

    ›Als langjähriges Mitglied des Präsidiums der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen freue ich mich ganz besonders, an dieser Veranstaltung teilnehmen zu können. Es sind zwei Anlässe, die uns heute in diesen historischen Räumen des Stuttgarter Neuen Schlosses zusammengeführt haben: der vierzigste Geburtstag der Vereinten Nationen und der fünfundzwanzigste Geburtstag des Landesverbandes Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen.‹ mehr