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Autor/Herausgeber: Gerhart R. Baum

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  • fileadmin/publications/Bilder/Zeitschrift_VN/2013-04.jpg
    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/2013

    Privatheit darf nicht zur Illusion werden

    Gerhart R. Baum

    Der Skandal um die Abhörpraxis des amerikanischen Geheimdienstes NSA hat uns erschreckt und aufgeweckt. Allzu lange ist verdrängt worden, dass sich die Menschheit seit ungefähr zehn Jahren in einer digitalen Revolution befindet, die weiter geht als die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert.... mehr

  • fileadmin/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_2005/Heft_2_2005/Titel_VN_2_05.pdf
    Artikel aus Heft 2/2005

    Die »Hölle auf Erden« beenden Die Lage in Sudan gebietet Einmischung

    Gerhart R. Baum

    In Darfur wurden und werden seit einem Jahr schwere Kriegsverbrechen begangen. Doch die internationale Gemeinschaft tut nicht genug, um die Regierung in Khartum unter Druck zu setzen. Der Sicherheitsrat ist blockiert und nicht einmal die EU will Sanktionen verhängen oder Truppen entsenden, um das Töten und die Vertreibungen zu beenden. Dabei gäbe es Mittel und Wege, die Situation zu entschärfen, wie die Verantwortlichen vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen, Mediatoren zu entsenden und mit gezielten Sanktionen die Regierung zum Einlenken zu bewegen. Wenn nicht bald etwas Nachdrückliches passiert, so der ehemalige Menschenrechtsbeauftragte, macht sich die Welt erneut des Versagens schuldig. mehr

  • Sudanesische Menschenrechtsbilanz Innenansichten der Rolle eines Sonderberichterstatters

    Gerhart R. Baum

    Seit Anfang 2001 mache ich auf dem Gebiet der internationalen Menschenrechtspolitik eine ganz neue Erfahrung: Als Sonderberichterstatter der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen habe ich diesem Gremium und auch der UN-Generalversammlung über die Lage der Menschenrechte in dem seit Jahrzehnten vom Bürgerkrieg geplagten nordostafrikanischen Staat Sudan zu berichten. Berufen wurde ich auf Vorschlag der Gruppe der afrikanischen Staaten Ende Dezember 2000. Mein Vorgänger, Leonardo Franco aus Argentinien, war wenige Wochen zuvor zurückgetreten. mehr

  • fileadmin/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_1997/Heft_4_1997/Titel_VN_4-97.pdf
    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 4/1997

    Menschenrechte in den Vereinten Nationen - ein aktueller Lagebericht

    Gerhart R. Baum

    Mit der Berufung der irischen Präsidentin Mary Robinson zur Hohen Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte hat UN-Generalsekretär Kofi Annan einen spektakulären und politisch bemerkenswerten Akzent gesetzt. Die Generalversammlung hat die Ernennung am 17. Juni bestätigt. Die neue Kommissarin wird ihr Amt Mitte September antreten - wenige Monate vor dem Beginn des Jahres 1998, an dessen Ende sich die Annahme der ›Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte‹ durch die seinerzeit in Paris tagende Generalversammlung der Vereinten Nationen zum fünfzigsten Male jähren wird. Die Menschenrechtsdeklaration, wiewohl dem rechtlichen Charakter nach lediglich eine nicht-bindende Empfehlung, wurde zum Ausgangspunkt der Entfaltung eines vielfältigen, verzweigten Menschenrechts- ›Instrumentariums‹. Nachstehend soll im Vorfeld des Amtsantritts von Frau Robinson und des Jubiläumsjahres aus der Perspektive des Praktikers ein Blick auf den Stand der im Rahmen der Weltorganisation geführten Diskussion über die Menschenrechte geworfen werden. mehr

  • fileadmin/publications/PDFs/Zeitschrift_VN/VN_1995/Heft_5_6_1995/Titel_VN_5-6-95.pdf
    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 5-6/1995

    Menschenrechtspolitik fängt zu Hause an Aus der Praxis der Menschenrechtskommission

    Gerhart R. Baum

    Das Jubiläum der Vereinten Nationen wird vom Balkankrieg überschattet und durch die dort zu Tage tretende Ohnmacht der Vereinten Nationen. Dieses Bild darf nicht dazu führen, die Tätigkeit der Vereinten Nationen generell in Frage zu stellen. Sie sind reformbedürftig, sie sind geprägt von nationalen Interessen, vielfach inkonsequent, opportunistisch und schwach - aber unverzichtbar. Dies gilt auch und gerade für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte. Ich möchte dies belegen durch eigene Erfahrungen als Leiter der deutschen Delegation bei der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen in Genf seit 1992 und als deutscher Delegationsleiter bei der Wiener Weltkonferenz über Menschenrechte 1993. mehr