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Autor/Herausgeber: Dieter Reinhardt

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 2/2011

    Strukturprobleme der internationalen humanitären Hilfe Labile UN-Strukturen, schwaches Finanzierungssystem, geostrategische Interessen

    Dieter Reinhardt

    Die humanitäre Hilfe zählt mit zu den Hauptaufgaben der Vereinten Nationen. Seit Anfang der neunziger Jahre wurden die entsprechenden Strukturen im UN-System ausgebaut und verbessert. Bei der regionalen und sektoralen bedarfsgerechten Versorgung Notleidender in Krisengebieten bestehen jedoch nach wie vor gravierende Mängel. Wichtige Geberländer bekennen sich zwar zur völkerrechtlichen Verpflichtung, unparteiische Hilfe zu leisten, stellen jedoch nicht genügend Ressourcen zur vorbeugenden Ursachenbekämpfung und für ein effektives System humanitärer Hilfe zur Verfügung. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 2/2011

    Humanitäre Hilfe in Bürgerkriegen

    Dieter Reinhardt

    Besprechung von: Linda Polman: Die Mitleidsindustrie – Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen. Was passiert mit unseren Spendengeldern? Frankfurt/M.: Campus Verlag 2010; und Nina Gillmann: Interagency Coordination During Disaster. Strategic Choices for the UN, NGOs, and other Humanitarian Actors in the Field, The United Nations and Global Change, Bd. 4, Baden-Baden: Nomos-Verlag 2010. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 3/2012

    ›Politische Ökonomie‹ der UN-Friedensmissionen

    Dieter Reinhardt

    Buchbesprechung von: Nadège Sheehan: The Economics of UN Peacekeeping, Routledge Studies in Defence and Peace Economics
    New York: Routledge 2011- mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN Heft 1/1999

    Unvermeidliche Politisierung der humanitären Hilfe Neuere Entwicklungen im Verhältnis von humanitärer Hilfe und internationaler Politik

    Dieter Reinhardt

    Mangelhafter Schutz und unzureichende Versorgung von Überlebenden in vielen Krisenherden, vermehrte Aneignung von humanitären Hilfsgütern durch bewaffnete Gruppen, eine wachsende Zahl von ermordeten Mitarbeitern humanitärer Organisationen – dies sind die aktuellen Probleme der internationalen humanitären Hilfe. Die Hilfe wird zudem regional ungleich verteilt; dies wiederum ist im wesentlichen auf die jeweiligen außenpolitischen Interessen der Geberländer in den Krisenregionen zurückzuführen. In den Krisengebieten selbst sehen sich die humanitären Organisationen zunehmend Problemen gegenüber, mit deren Lösung sie überfordert sind. Deutlich wurde, daß die Hilfe unter bestimmten Umständen Kriegsökonomien stützt und als Alibi für eine verfehlte internationale Politik der Bekämpfung der Kriegsursachen und der Verhinderung von menschlichen Tragödien herhalten muß. Schon wird von der »Krise des Humanitarismus« gesprochen. Im folgenden soll die Entwicklungsgeschichte des heutigen Systems der humanitären Hilfe seit 1992 – also seit der Schaffung der damaligen Hauptabteilung Humanitäre Angelegenheiten im UN-Sekretariat und der Berufung eines Nothilfekoordinators – und die Politik der Regierungen wichtiger westlicher Länder bei der Entstehung dieses Systems skizziert und der Stellenwert der humanitären Hilfe in der Außenpolitik dieser Regierungen beschrieben werden. Schließlich wird auf eine Strategie humanitärer Politik eingegangen, die auf völkerrechtlicher Grundlage versucht, die Instrumentalisierung humanitärer Hilfe zu verhindern. mehr

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    Artikel aus VEREINTE NATIONEN HEFT 3/2017

    Pflichtbeiträge statt Freiwilligkeit?

    Dieter Reinhardt

    Die Arbeit humanitärer UN-Organisationen wird zu über 90 Prozent durch freiwillige Zuwendungen finanziert. Dies verursacht strukturelle Finanzierungsprobleme. Die immer wieder vorgeschlagene Umstellung auf ein verlässlicheres UN-System staatlicher Pflichtbeiträge ist jedoch umstritten. mehr