Wie kommen die Vereinten Nationen ins Klassenzimmer?

Internationale Politik dominiert die Medien, aber längst nicht die Klassenräume. Auch die Lehrpläne – von der Problematik des Bildungsföderalismus einmal ganz abgesehen – spiegeln bei Weitem nicht die heutige Bedeutung der internationalen Beziehungen wieder. Über die Grundfragen der internationalen Politik wird zu wenig in Schulen gelehrt, auch die Vereinten Nationen als die zentrale internationale Organisation spielen dort nur eine geringfügige Rolle. Warum ist das so und wie könnte man der Bedeutung der internationalen Politik im Allgemeinen bzw. den Vereinten Nationen im Besonderen eher gerecht werden?

 

Gemeinsam wollen die Ausrichter der Konferenz die Debatte über die politische Bildungsarbeit zum Thema Vereinte Nationen und die Möglichkeiten der Vermittlung im schulischen und außerschulischen Bereich anregen. Wie ist der Status quo im Bereich der didaktischen Vermittlung der Vereinten Nationen in der Unterrichts- und Lehrpraxis und wie könnte dieser weiterentwickelt werden? Welche neuen Erkenntnisse aus der politikwissenschaftlichen und didaktischen Forschung gilt es zu berücksichtigen und sind vielleicht neue Forschungsbereiche anzuregen? Zwei Workshops werden diesen Fragen auf den Grund gehen und dabei neue und zeitgemäße Inhalte und Methoden der politischen Bildung im UN-Kontext erschließen.

Die Konferenz wird von Prof. Dr. Varwick, dem Gastgeber der Veranstaltung, am Montag dem 26.02. 2018 um 14 Uhr, eröffnet. Anschließend wird es zwei Panel mit den Themen "UN als Thema in der politischen Bildung" und "UN als Thema im Schulbuch" geben. Komplementiert wird der Tag durch eine Podiumsdiskussion, bei der unter anderem Marcus Tullner, amtierender Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, teilnehmen wird.

Am Dienstag, den 27.02.2018 finden zwei Workshops ("Die UN im Klassenzimmer-Angebote der DGVN und Umsetzungsbeispiele aus der Praxis in die Schule" und "Unterrichtsmaterialien zu den Vereinten Nationen"), gefolgt von einer Debatte mit Schulbuchverlagen, statt. Die Konferenz endet um 15Uhr mit einer Abschlussrunde, bei der die Ergebnisse der Workshops präsentiert werden.

Die Konferenz wird gemeinsam vom „Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und europäische Politik“ an der Universität Halle-Wittenberg und der „Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen“ veranstaltet. Gefördert wird das Vorhaben von der Stiftung Apfelbaum.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 15.01.2018 möglich. Die Kosten für Übernachtung und Verpflegung werden vom Veranstalter bei Teilnahme an beiden Tagen übernommen.

Mit der Bestätigung der Anmeldung durch uns erhalten Sie weiterführende Informationen zur Unterkunft etc. 

 

Hier finden Sie weitere Infos und das ausführliche Programm im PDF-Format.

Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Moritz Hartwig (Universität Halle)

 

 

 

Veranstaltungsadresse

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Löwengebäude
Universitätsplatz 11,
06108 Halle (Saale)