©UN Photo/Albert Gonzalez Farran

Südsudan - Dauerkrise ohne Ausweg?

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Drei Jahre nach Erreichen der Unabhängigkeit befindet sich Südsudan in der schwersten Krise seiner Existenz. Politische Machtkämpfe sind seit Mitte Dezember eskaliert und haben einen bewaffneten Konflikt entlang ethnischer Linien ausgelöst.

Die humanitären Folgen der Auseinandersetzung für die Zivilbevölkerung haben dramatische Ausmaße erreicht. Überfüllte Flüchtlingslager und eine drohende Hungersnot verschärfen die Situation. Der Zusammenhalt des jüngsten Staates der Welt scheint tatsächlich akut gefährdet.

Vor diesem Hintergrund gibt das erneuerte Mandat der UN-Friedensmission UNMISS den Schutz der Zivilbevölkerung als Schwerpunktaufgabe vor. Doch mit welchen konkreten Herausforderungen ist UNMISS konfrontiert?

Welche Möglichkeiten haben die Vereinten Nationen und andere Akteure, der Krise im Südsudan entgegenzuwirken, nachdem auch die aktuelle UN-Vermittlungsmission kaum Fortschritte gebracht hat?

Nicolai von Hoyningen-Huene, seit Juni 2013 Mitarbeiter der UN-Mission UNMISS im Büro des Deputy Special Representative and Humanitarian Coordinator, wird in einem persönlichen Erfahrungsbericht aus erster Hand über die dramatischen Ereignisse der vergangenen Monate im Südsudan berichten und die Lage einschätzen.

Kommentare:

·          David Schwake, Botschafter Deutschlands im Südsudan

·          Marina Peter, Gründerin des Sudan Forum e.V.

·          Heidi Anguria, Krankenschwester von “ Ärzte ohne Grenzen“, vor wenigen Tagen aus dem Südsudan zurückgekehrt.

Die Begrüßung übernimmt Detlef Dzembritzki, DGVN-Vorsitzender, moderieren wird Dr. Ekkehard Griep, stellvertretender DGVN-Vorsitzender.

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Veranstalter

DGVN

Veranstaltungsadresse

Deutsches Institut für Menschenrechte,
Zimmerstr. 26/27, 10969 Berlin
(Erdgeschoss, Aufgang D)