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Urbanisierung, Bevölkerungsentwicklung und Klimawandel - Herausforderungen für die Vereinten Nationen und das Ruhrgebiet

Einlasszeit: h

 

 

Begrüßung
Bürgermeister Manfred Osenger, Duisburg
Manfred Lachniet
, Chefredakteur NRZ
Thomas Weiler
, stellv. Vorsitzender DGVN NRW

Diskutanten
Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
Sabine Lauxen
, Dezernentin für Ökologische Stadtentwicklung und -planung der Stadt Oberhausen
Marcus Mayr
, Beigeordneter Sachverständiger für Stadtplanung & Klimawandel, Climate Change Planning Unit, UN-Habitat/Nairobi

Moderation
Jan Jessen, Leiter der NRZ Politikredaktion

Schlusswort
Detlef Dzembritzki, DGVN-Bundesvorsitzender

 

Auf einer DGVN-Recherchefahrt nach Nairobi haben sich im September 2013 sechs Journalistinnen und Journalisten, darunter auch Jan Jessen von der NRZ, davon überzeugen können, dass die Probleme in der Zukunft in den Städten liegen werden. Dort sind auch die Lösungen zu finden. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten. In Städten wird 2/3 des Weltsozialprodukts erwirtschaftet, aber auch 2/3 der globalen Treibhausgas-Emissionen entstehen dort. Die gesamte zukünftige Bevölkerungszunahme wird in Städten stattfinden. Bereits seit 1997 versucht das Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen UN-HABITAT mit Hauptsitz in Nairobi die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf die Bedeutung von Städten zu lenken. Gerade in Entwicklungsländern und mit Blick auf die Bewältigung des Klimawandels stellen sich dabei ganz besondere Herausforderungen. „Think globally, act locally“, auch wenn es im globalen Rahmen der Vereinten Nationen die Staaten sind, die sich auf eine Reduktion von Treibhausgasen einigen müssen: Die Umsetzung wichtiger Schritte und die Bewältigung des Klimawandels kann nur im urbanen Raum geschehen. Dies gilt auch für das Ruhrgebiet, wo nicht erst seit der gestiegenen Anzahl an Todesfällen während der letzten Hitzewellen deutlich geworden ist, dass urbanisierten Gebieten bei der Vermeidung und der Bewältigung der schlimmsten Folgen des Klimawandels eine besondere Rolle zukommt. Doch welche Bausteine braucht man für eine nachhaltige Stadtentwicklung? Und was bedeutet das für Städte im Ruhrgebiet konkret? Die gemeinsamen Anstrengungen der UN und des Ruhrgebiets möchten wir mit Ihnen und mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten diskutieren.

Der Einlass beginnt um 19:30 Uhr. Bei einem Getränkeempfang besteht anschließend die Möglichkeit, mit den Referentinnen und Referenten ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns über eine Anmeldung per E-Mail an veranstaltung@dgvn.de mit dem Betreff „Duisburg, 11. Dezember 2013“.

Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

 

 

Veranstalter

DGVN, Neue Rhein Zeitung-Neue Ruhr Zeitung (NRZ)

Veranstaltungsadresse

Ratssaal im Rathaus
Burgplatz 19
47051 Duisburg