Eine Zukunft nach dem Konflikt? Über Perspektiven für Côte d’Ivoire und die Chancen internationaler Zusammenarbeit

Die jüngere Vergangenheit in Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste) war konfliktreich. Der innenpolitische Machtkampf, der sich über Jahre verschärft hatte, eskalierte 2010/2011 und führte schließlich zur Absetzung des bisherigen Staatspräsidenten Gbagbo. Seitdem hat sich die Lage äußerlich zwar beruhigt, doch das Land steht vor zahlreichen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund bietet Côte d’Ivoire ein interessantes Anschauungsbeispiel für Maßnahmen des internationalen Krisenmanagements einschließlich der Rolle der Vereinten Nationen und ihrer Friedensmission UNOCI. Interessante Anknüpfungspunkte bieten aber auch Städtepartnerschaften wie beispielsweise die Kooperation zwischen Reutlingen und Bouaké, gelegen im Zentrum der Elfenbeinküste. Diese unterschiedlichen – sich aber auch ergänzenden – Formen der internationalen Zusammenarbeit und ihre Hauptakteure stehen im Blickpunkt der Abendveranstaltung.  Es geht um die Möglichkeiten eines Landes, das den Konflikt hinter sich lassen will, sich aber enormen Aufgaben gegenüber sieht.

Grußwort

- Dr. Werner Ströbele, Leiter des Kulturamts, Stadt Reutlingen

Teilnehmer an der Podiumsdiskussion

-       -   Dr. Ekkehard Griep, Stellvertretender Vorsitzender der DGVN, Berlin, Leiter der DGVN Studienreise nach Côte d’Ivoire 2012

-         - Adama Coulibaly, Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins AREBO (Amis de Reutlingen à Bouaké), Bouaké

-        -  Sabine Gross, Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins Reutlingen-Bouaké, Reutlingen

-         - Ulrich Eisele, Doktorand, Berlin, Teilnehmer der DGVN Studienreise nach
Côte d’Ivoire 2012

Veranstalter

DGVN, Stadt Reutlingen, Volkshochschule Reutlingen

Veranstaltungsadresse

Volkshochschule Reutlingen, Spendhausstraße 6,
72764 Reutlingen ‎