UN-Sonderberater für die Verhütung von Völkermord, Adama Dieng. UN-Photo

Völkermord verhindern

Möglichkeiten und Verantwortung der internationalen Gemeinschaft

Darfur, Syrien und Mali stellen die internationale Staatengemeinschaft vor große Herausforderungen. Bürgerkriegsähnliche Zustände in diesen Ländern beschwören das Schreckgespenst des Genozids herauf. Völkermord wird definiert als Handlung mit der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe zu zerstören. Der Internationale Strafgerichtshof kann dieses Verbrechen juristisch verfolgen, jedoch nur, wenn der betroffene Staat das Römische Statut ratifiziert hat oder der UN-Sicherheitsrat ihn beauftragt.
Bei dem UN-Sonderberater Adama Dieng laufen die Informationen über massive Menschenrechtsverletzungen zusammen. Durch Beratung des UN-Generalsekretärs und des UN-Sicherheitsrats sowie die Koordinierung präventiver Maßnahmen innerhalb des Systems der Vereinten Nationen versucht Adama Dieng, Völkermord zu verhindern. Doch wie groß ist sein Einfluss? Welche Möglichkeiten hat er, im Vorfeld entschärfend auf einen Konflikt einzuwirken? Wie kann man regionale Organisationen mit einbinden?


Moderation: Anja Papenfuß, Chefredakteurin der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN

Veranstalter

"Forum Globale Fragen" des Auswärtigen Amtes und DGVN

Veranstaltungsadresse

dbb-Forum, Friedrichstraße 169, 10117 Berlin