Ist das UNESCO-Welterbe in Gefahr?

 

 

UNESCO-Welterbestätten werden immer häufiger durch Kriege, gewaltsame Auseinandersetzungen oder auch aus ökonomischem Profitstreben heraus beschädigt oder sogar ganz zerstört.

 

Die Sprengung der Buddha-Statuen im afghanischen Bamiyan durch Taliban im März 2001 machte diese Entwicklung dramatisch deutlich. Zum ersten Mal wurde auf die Gefahren für Weltkulturerbestätten für ein breites Publikum hingewiesen.

 

Zu Beginn dieses Jahres zerstörten islamische Kämpfer in Mali das Mausoleum "Perle der Wüste", das von der UNESCO ebenfalls in die Liste der Weltkulturstätten aufgenommen wurde. Das Thema des Abends besitzt also eine traurige Aktualität. Die jüngsten Geschehnisse werden daher von folgenden Experten, u.a. DGVN Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Hüfner, besprochen:

 

Prof. Dr. Marie-Theres Albert, World Heritage Studies, Brandenburgische Technische Universität Cottbus
Prof. Dr. Klaus Hüfner, Ehrenmitglied der Deutschen UNESCO-Komission
Dr. Birgitta Ringbeck, Beauftragte der Kultusministerkonferenz beim UNESCO-Welterbekomitee

Herr Harald Asel vom rbb-Inforadio wird moderieren.


Sie diskutieren u.a. die Fragen, welche Zukunft die Welterbekonvention noch hat?, wie das Welterbe in fragilen Regionen besser geschützt werden kann? und ob mit der größer werdenden Zahl der Stätten nicht auch ein Verlust der Maßstäbe einhergeht? 

 

Weitere Informationen

Veranstalter

Berliner Komitee für UNESCO-Arbeit e.V.

Veranstaltungsadresse

An der Urania 17, 10787 Berlin (Tempelhof-Schöneberg)