Podiumsdiskussion: Vom Nervenkrieg zum Krieg

Die fünf Mitglieder des Sicherheitsrates und Deutschland verhandeln gegenwärtig wieder mit dem Iran. Diese Gesprächsrunde gilt als letzter Versuch, den Konflikt mit dem Iran friedlich beizulegen. Die ersten drei Gesprächsrunden sind weitestgehend ergebnislos verlaufen. Doch das Zeitfenster für eine friedliche Lösung schließt sich schnell. Damit reduzieren sich auch die Optionen, die der internationalen Gemeinschaft noch zur Verfügung stehen, um eine weitere Proliferation von Nuklearwaffen zu verhindern.


Vor diesem Hintergrund wollen wir die Fragen diskutieren, die sich aus dem Konflikt ergeben: Wie weit ist der Iran auf dem Weg zu einer Nuklearmacht bereits vorangekommen? Wie groß ist die Gefahr, die von einem nuklear bewaffneten Iran ausgeht? Kann und sollte eine Nuklearmacht Iran eingedämmt werden? Scheitert der Nichtverbreitungsvertrag, wenn der Iran ebenfalls Nuklearmacht wird? Und welche Chancen hat die globale Abrüstungsagenda, wenn im Mittleren Osten ein neues, vielleicht gar nukleares Wettrüsten beginnt?


Über diese und weitere Fragen sprechen:
Dipl.-Phys. Giorgio Franceschini, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Dr. Patrick Keller, Politikwissenschaftler, Koordinator für die transatlantischen Beziehungen der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), Berlin
Gesprächsleitung: Prof. Dr. Tanja Brühl (angefragt), Politikwissenschaftlerin, Goethe-Universität Frankfurt a. M.


Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN)
in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Hessen e. V.
Nähere Einzelheiten zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung (pdf 467k)

Veranstalter

DGVN und Heinrich Böll-Stiftung Hessen

Veranstaltungsadresse

Haus am Dom, Großer Saal, Domplatz 3
60311 Frankfurt am Main