Nordkorea ist aus dem nuklearen Nichtverbreitungsvertrag ausgetreten

Nuklearkrise in Nordkorea – Sicherheitsrat machtlos?

Das geteilte Korea steht seit Jahren im Fokus der globalen Politik. Das Streben Nordkoreas nach Atom­waffen, der Austritt des Landes aus dem nuklearen Nichtverbreitungsvertrag, die gescheiterten Sechs-Parteien-Gespräche und natürlich die nordkoreanischen Angriffe im März und November 2010 führten zu kontroversen Diskussionen im UN-Sicherheitsrat und einer politischen Debatte über die Umsetzung von Sanktionen gegen Nordkorea. Innerhalb der EU führt Deutschland die Bemühungen um eine Ausweitung der Sanktionen an.


Seit dem 1. Januar 2011 ist Deutschland für zwei Jahre Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Außenminister Guido Westerwelle erklärte bereits im vergangenen Jahr, Deutschland sei bereit, in diesem Punkt globale Verantwortung zu übernehmen und forderte Nordkorea auf, zu völkerrechtskonformem Handeln zurückzukehren.


Sebastian Harnisch, geb. 1967, ist Professor an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Er war u.a. Projektkoordinator des Internet-Projekts www.deutsche-außenpolitik.de und hat zahlreiche Publikatio­nen zum Thema Korea veröffentlicht. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der deutschen und amerikanischen Außenpolitik, der Theorien der Internationalen Beziehungen, der koreanischen Halbinsel und der Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen.

Moderation Janka Oertel, Stiftung für Wissenschaft und Politk


Das Gespräch beginnt um 12.30 Uhr. Zuvor lädt die DGVN ab 12 Uhr zu einem Imbiss ein.


Anmeldung erforderlich. Bitte hier bis zum 27. März anmelden.

 

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen

Veranstaltungsadresse

Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin