UN Photo/Logan Abassi

Business meets UN

Einlasszeit: h

 

 

 

 

 

 

 

 

Podiumsdiskussion mit

Dr. Rainer Wend
Executive Vice President Corporate Public Policy and Responsibility Deutsche Post AG

Dr. Otto Lampe

Beauftragter für Vereinte Nationen, Auswärtiges Amt

Isabelle de Muyser-Boucher
Chief Logistics Support Unit
UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (UN OCHA), Genf

Dr. Georg Müller
Stellv. Vorstandsvorsitzender humedica. e.V.

 

Moderation:

Sibylle Pfeiffer, MdB
DGVN-Vorstand, Stellvertretende Vorsitzende, Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages

 
Naturkatastrophen wie jüngst in Chile und Haiti fordern die humanitäre Hilfe der internationalen Gemeinschaft stets erneut heraus. Die Vereinten Nationen setzen dabei auf eine enge, wirkungsvolle Koordination mit anderen Akteuren. Neben bilateralen staatlichen Hilfeleistungen und dem Engagement zahlreicher Nichtregierungsorganisationen geraten immer mehr auch Unternehmen der Privatwirtschaft als handelnde Akteure in den Blick. Der von den Vereinten Nationen initiierte Global Compact bietet eine geeignete Grundlage für Unternehmen, sich mit Beiträgen auch in der internationalen Katastrophenhilfe einzubringen.

Am Beispiel des von Deutsche Post DHL entwickelten weltweiten Konzepts logistischer Soforthilfe bei Naturkatastrophen wird deutlich, wie Ideenreichtum und Kompetenz von Unternehmen einerseits und Unterstützungsbedarf auf Seiten der Vereinten Nationen andererseits zu einem Kooperationsmodell zusammengeführt werden können. Die Disaster Response Teams von Deutsche Post DHL bilden heute einen wichtigen Bestandteil des von den VN betriebenen internationalen Katastrophenmanagements.

Welche Erfahrungen wurden bisher mit dem Engagement privater Unternehmen im Rahmen UN-koordinierter humanitärer Hilfe gemacht? Wären Spenden von Unternehmen nicht ein sinnvollerer Weg? Wie wirkt sich die Rolle wirtschaftlicher Akteure auf das Wirken von Nichtregierungsorganisationen aus? Welche Erwartungen haben die Vereinten Nationen gegenüber Wirtschaftsunternehmen in der humanitären Hilfe? Sollte Deutschland solche Kooperationen fördern?


Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden wir zu einem Empfang.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit Deutsche Post DHL.

 

Bitte melden Sie sich verbindlich an per Fax (030/259375-29)
oder E-mail (anmeldung@dgvn.de).

 

Veranstalter

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen

Veranstaltungsadresse

Vertretung des Freistaates Thüringen beim Bund
Mohrenstr. 64
10117 Berlin