UN-Foto/Stephene Hollymen

20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention - Erfahrungen und Perspektiven

Internationales Symposium

Der Kampf für die Rechte der Kinder gehört zu den zentralen Aufgaben internationaler und deutscher Entwicklungs- und Rechtspolitik, denn Kinder und Jugendliche sind die Hoffnungsträger aller Gesellschaften. Von ihnen wird es zukünftig wesentlich abhängen, ob ihren Ländern der dringend benötigte gesellschaftliche und politische Wandel gelingt.
Doch Millionen Kinder erleben, dass ihnen grundlegende Menschenrechte und Lebenschancen verwehrt werden – durch extreme Armut, Krieg, HIV/Aids, korrupte Eliten und Regierungen, die gegen ihre menschenrechtlichen Verpflichtungen verstoßen. Kinder müssen dringend geschützt und ihre Lebensbedingungen weltweit verbessert werden. Gerade im Jugend- und Kindesalter werden die Grundlagen für ein selbstbestimmtes Leben gelegt. In diesem Lebensabschnitt finden die entscheidenden Prozesse statt, die notwendig sind, damit Kinder als Bürger von morgen am gesellschaftlichen Auf- und Umbau konstruktiv mitwirken.
Der weltweite Schutz der Kinder ist ein Kernanliegen der Vereinten Nationen. Die elementa-ren Rechte der Kinder sind völkerrechtlich verbindlich in der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 festgeschrieben. Sie ist nicht nur das Abkommen mit den meisten Ratifikationen weltweit, sie gilt auch als der zentrale internationale Referenzrahmen, wenn es um den Rechtsanspruch auf menschenwürdige Entwicklungschancen für Kinder geht.
Auch im entwicklungspolitischen Bereich sind Kinder als wichtige Akteure anerkannt und werden dabei unterstützt, ihre Interessen und Rechte durchzusetzen und diese in nationalen Entwicklungsstrategien zu verankern.
20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention ist Anlass, Bilanz zu ziehen, inwieweit nicht nur die Normsetzung, sondern auch die Umsetzung der Kinderrechte in der Praxis fortgeschritten ist. Vorgesehen ist ein von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN), Berlin, und der Forschungsstelle „Vereinte Nationen“, Juristische Fakultät, TU Dresden, kon-zipiertes internationales Symposium, das Wissenschaftler, nicht-staatliche Organisationen, UN-Experten, Akteure im entwicklungspolitischen Bereich und UN-politisch aktive Jugendliche ansprechen soll.
Die Veranstaltung behandelt unter anderem folgende Hauptthemen:
• Bilanz: 20 Jahre UN-Kinderrechtskonvention;
• Kindersoldaten und der Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten;
• Der Schutz von Kindern gegen Kinderarbeit und Armut;
• Der Schutz von Kindern gegen sexuelle Ausbeutung;
• Perspektiven: Was verstehen wir unter „Best Interest of the Child“ im 21. Jahrhundert?
Darüber hinaus sollen die Perspektiven für die weitere Verwirklichung der Kinderrechte in den Entwicklungsländern ausgeleuchtet werden.

 

Anmeldung:
Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei. Reise und Aufenthaltskosten
können nicht erstattet werden. Bitte buchen Sie die Übernachtungen aus
der Liste im eigenen Namen bis 30. September 2009.

Eine Anmeldung für das Symposium ist erforderlich. Bitte melden Sie sich
bis 23. Oktober 2009 an (spätere Anmeldungen auf Nachfrage).

Die Stadtführung am Samstag, 7. November, ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

 

Es werden keine Anmeldebestätigungen versandt!

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Unterkunftsvorschläge in Dresden:

Hotel IBIS

Hotel Louise20 GmbH

Gästehaus der TU Dresden "Am Weberplatz"

Veranstalter

DGVN; Forschungsstelle „Vereinte Nationen“ der Juristischen Fakultät, TU Dresden, Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer

Veranstaltungsadresse

Vortragssaal in der Sächsischen Staats-, Landes- und Universitätsbibliothek (SLUB)
Zellescher Weg 18
D-01069 Dresden