Foto: © Jacqueline Koch / IOM 2005 - MID0201

Fachtagung: Zirkuläre Migration - eine neue „Gastarbeiterpolitik“ oder Entwicklungszusammenarbeit?

Einlasszeit: h

„Zirkuläre Migration“ kommt in Mode - kaum ein aktuelles migrationspolitisches Konzept der UN, EU oder der EU-Mitgliedstaaten, in dem der Begriff fehlen würde. Doch das Konzept ist heftig umstritten. Es geht um die Idee, befristete Zuwanderung von Arbeitskräften in die EU zu fördern. Die Befürworter argumentieren, dass von dieser Migration alle Beteiligten profitieren würden, also Herkunftsländer, Aufnahmeländer und die Migranten selbst. Für die Gegner ist dies unrealistisch, sie sehen darin lediglich eine Neuauflage der früheren Gastarbeiterpolitik. Ihre Prognose: Diese vorgeblich befristete Migration führe letztlich doch nur zu dauerhafter Einwanderung. 

Angesichts der politischen Bedeutung des Konzeptes ist eine Klärung der zahlreichen offenen Fragen dringend geboten. Die Fachtagung analysiert die unterschiedlichen Erwartungen und widersprüchlichen Zielsetzungen von  zirkulärer Migration. Der Politikansatz wird aus Sicht des Aufnahmelandes Deutschland und aus Sicht von Herkunftsländern beurteilt. Schießlich werden die politischen Möglichkeiten und Perspektiven des Konzepts von verschiedenen Institutionen und gesellschaftlichen Gruppen diskutiert.


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Veranstalter

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen

Veranstaltungsadresse

Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund
Luisenstraße 18
10117 Berlin