70 Jahre UN - Werden die Menschenrechtsnormen zur Makulatur?

Ob in der Ukraine, in Syrien, Irak, Israel/Gaza oder im „Krieg gegen den Terrorismus“: in allen wesentlichen Gewaltkonflikten seit Beginn des neuen  Jahrtausends spielen die Vereinten Nationen kaum mehr eine politische Rolle bei dem Bemühen, diese Konflikte zu beenden und ihre Ursachen zu überwinden. Die heute 193 Mitglieder zählende Weltorganisation wird reduziert auf die Rolle des humanitären Nothelfers  für die Opfer dieser Konflikte. So schätzt der langjährige UN-Korrespondent, Andreas  Zumach, die aktuelle Situation der Weltorganisation in seinem neuen Buch „Globales Chaos - machtlose UNO“ ein. 

Vor 70 Jahren wurden die Vereinten Nationen als Konsequenz aus Diktatur und Zweitem Weltkrieg gegründet. Am 24. Oktober 1945 trat die UN-Charta in Kraft. Wer braucht die Vereinten Nationen 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs noch? Welche Verantwortung tragen die UN-Mitgliedstaaten für die Erosion völkerrechtlicher Normen? Welche Rolle spielen die Menschenrechte heute in den Vereinten Nationen und für die Lösung von Konflikten? Welche sollten sie spielen? Welche könnten sie bezüglich des Sicherheitsrats spielen?

Von 12.00-12.30 Uhr wird ein Mittagsimbiss angeboten.

Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie besondere Unterstützungsbedarfe haben.

Leider können wir für diese Veranstaltung keine Anmeldungen mehr entgegen nehmen. 

Veranstalter

Deutsches Institut für Menschenrechte, DGVN

Veranstaltungsadresse

Vertretung des Freistaates Bayern beim Bund,
Behrenstrassee 21/22, 10117 Berlin