Thema: Reform der Vereinten Nationen

Mehr Kohärenz im UN-System - Kofi Annan übermittelt Empfehlungen an seinen Nachfolger

Der Bericht der Hochrangigen Gruppe mit dem Titel "Einheit in der Aktion" enthält eine Reihe ehrgeiziger und doch praktischer Empfehlungen, die die Wirksamkeit und Relevanz des Systems der Vereinten Nationen maßgeblich und nachhaltig beeinflussen können. Auf dem Gebiet der Entwicklung empfiehlt der Bericht, dass es auf Landesebene eine einheitliche Präsenz der Vereinten Nationen geben soll.

Kohärenz-Bericht der Hochrangigen Gruppe

Bericht über DGVN-Tagung (Klaus Hüfner)

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Annans Vorschläge zur UN-Reform

New York. Kofi Annans Vorschläge, wie den drängenden weltweiten Herausfordungen im Bereich Entwicklung, Sicherheit und Menschrenrechte sowie im Hinblick auf eine Reform der Vereinten Nationen begegnet werden kann. Die Empfehlungen waren Grundlage für die Entscheidungen des Weltgipfels der Regierungschefs im September 2005.

Bericht des Generalsekretärs (480KB)

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UN-Reformbericht der Hochrangigen Expertengruppe

16 Spitzenpolitker haben im Auftrag von UN-Generalsekretär Kofi Annan über 100 Vorschläge erarbeitet, wie die Vereinten Nationen sich den veränderten Bedingungen des 21. Jahrhunderts angemessen stellen können.

Zusammenfassung des Berichts

Bericht im Wortlaut (deutsch, 111 Seiten)

in Druckform zu bestellen:  Blaue Reihe Nr. 89

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UN-Reformen zügig fortführen - DGVN legt Forderungskatalog vor

Der gesamte Forderungskatalog im PDF-Format.

 

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Reformvorschläge der Zivilgesellschaft

Einige zivilgesellschaftliche Initiativen haben eigene Reformvorschläge entwickelt

Öffnet externen Link in neuem FensterKomitee für eine demokratische UNO (KDUN)
2003 gegründet, setzt sich das KDUN für eine Demokratisierung der Vereinten Nationen ein. Die Einrichtung einer parlamentarischen Versammlung (UNPA) bei den Vereinten Nationen hat oberste Priorität. Dies geschieht mehrheitlich durch Kampagnen und  Pressearbeit. KDUN bindet zahlreiche Parlamentsmitglieder in seine Arbeit ein. Zur UNPA  liegt ein Beschluss des Europaparlaments vor. Die DGVN arbeitet mit dem KDUN zusammen.

Pro UNCOPAC: Forum Crisis Prevention
Das FORUM CRISIS PREVENTION, der Nachfolger von Pro UNCOPAC, wurde 2005 gegründet und hat sich der zivilen Krisenprävention verschrieben. Der Vorschlag von Pro UNCOPAC zielte darauf ab, eine der Generalversammlung beigeordnete "UN Commission on Peace and Crisis Prevention (UNCOPAC)" mit der Aufgabe zu gründen, nicht-militärische Konfliktbearbeitung bei den VN zu priorisieren. Durch die Einrichtung der Kommission für Friedenskonsolidierung konnten einige Ziele erreicht werden. Das Forum versucht, mittels Pressearbeit und Veranstaltungen für weitere Ziele zu werben

Emergency Peace Service
Diese Initiative wird vom Global Action to Prevent War getragen, und hat das Ziel, die UN mit stehenden Streitkräften auszustatten. Durch Vernetzung zivilgesellschaftlicher Initiativen und Organisationen soll für den Emergeny Peace Service bei Regierungen geworben werden. Durch Konferenzen und Publikationen bietet Global Action to Prevent War eine Plattform für Emergency Peace Service.

Planetafilia
Planetafilia ist eine NRO aus Mexiko. Ihr Ziel ist eine Weltregierung, die aus den UN in Form einer Weltföderation entstehen soll. Planetafilia entwickelte dafür einen Maßnahmenkatalog sowie Eckpunkte der Verfasstheit einer solchen Weltföderation und versucht durch Vorträge und dem Aufbau von Netzwerken ihr Ziel zu erreichen

Wer fördert die UN-Reform?

Zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen mit dem Ziel der Förderung einer Reform der UN

Global Policy Forum
Global Policy Forum Europe
Das Global Policy Forum (GPF) analysiert die Politik der Vereinten Nationen mit einem Schwerpunkt auf wirtschaftliche und soziale Fragen. GPF Europe beobachtet die deutsche und europäische UN-Politik und setzt sich dabei für eine Stärkung des Multilateralismus ein. Sie haben das Ziel, für Demokratie und mehr soziale Gerechtigkeit in einer globalisierten Welt zu wirken.

Security Council Report
Security Council Report (SCR) wurde von den Regierungen Kanadas, Norwegens, Griechenlands und Liechtensteins ins Leben gerufen und ist an der Columbia University angesiedelt. SCR arbeitet daran, das Informationsdefizit rund um die Aktivitäten des Sicherheitsrats zu reduzieren. Dies erfolgt durch die Veröffentlichung umfangreichen Materials zu den Beschlüssen im Rat. Die auf der Website zugänglichen Dokumente sollen der Zivilgesellschaft die Möglichkeit geben, gezielte Fragen an die eigenen Regierungen zu stellen und damit deren Handeln und Stimmverhalten im Sicherheitsrat kritisch zu hinterfragen

Independent Diplomat
Independent Diplomats (ID) Ziel ist es, Konflikte zu lösen, indem marginalisierten Akteursgruppen ermöglicht wird, sich in den diplomatischen Prozess einzubringen.Erste Klienten waren zum Beispiel die Regierung Westsaharas oder des Kosovo. ID bietet unabhängig Rat und Unterstützung zu diplomatischen Techniken und Strategien für Regierungen, Institutionen und NGOs aus dem Bereich internationaler Konflikte an. In diesem Zusammenhang ist ID auch bei der Reform der Arbeitsmethoden des Sicherheitsrats tätig.

Weltföderalisten
Die Weltföderalisten unterstützen die Einrichtung globaler demokratischer Strukturen, die den Bürgern dieser Welt rechenschaftspflichtig  sein sollen. „ReformtheUN.org“ ist ein Projekt des World Federalist Movement Institute for Global Policy (WFM-IGP), welches aktuelle Dokumente und Ressourcen über die Reform der VN der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Zur Zeit beobachtet das Projekt die Reaktionen auf das Ergebnisdokument des Weltgipfels 2005

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