In der aktuellen Ausgabe des weltweit renommierten UN- Berichts über die menschliche Entwicklung fordern die Autoren endlich die Einführung innovativer Finanzierungsquellen wie eine Finanzmarktsteuer und eine „grüne“ Wirtschaftspolitik, die nicht nur auf Nachhaltigkeit setzt, sondern auch soziale Gerechtigkeit fördert.
Wie der Bericht feststellt, tragen viele stark benachteiligte Menschen eine „doppelte Last der Armut“. Sie sind durch die allgemeineren Auswirkungen der Umweltschäden stärker gefährdet, weil ihre Belastungen größer sind und sie über geringere Möglichkeiten zur Problembewältigung verfügen. Sie müssen aber auch mit Bedrohungen in ihrer unmittelbaren Umgebung wie Raumluftverschmutzung, unsauberem Wasser und schlechten Sanitäreinrichtungen fertig werden, stellt der Bericht fest. So muss es - auch mit Blick auf den bevorstehenden Weltumweltgipfel 2012 in Rio - darum gehen, die gravierenden Umweltrisiken und die wachsenden sozialen Ungleichheiten zu verringern. Die unauflösliche Verbindung von ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit ist von entscheidender Bedeutung, damit die menschlichen Freiheiten für die heute lebenden Menschen, aber auch für die künftigen Generationen sich erweitern.
Der gedruckte Bericht ist beim UNO-Verlag zu beziehen: www.uno-verlag.de.