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UN-Basis-Informationen - die Ausgaben im Überblick

Die UN-Basis-Informationen ermöglichen dem Leser, sich einen schnellen Überblick über Aufbau, Aufgaben und Ziele von UN-Einrichtungen, die wichtigsten Arbeitsgebiete der Weltorganisation und aktuelle UN-Themen zu verschaffen. Als Lose-Blatt-Sammlung sind sie insbesondere für den Bildungsbereich geeignet und können leicht vervielfältigt werden.

Gedruckte Ausgaben schicken wir je nach Verfügbarkeit und gegen Erstattung der Portokosten gerne zu.

Hier können Sie die verfügbaren Ausgaben als Druckfassungen bestellen.

Die als Link gekennzeichneten Ausgaben der UN-Basis-Informationen können als PDF-Volltext direkt eingesehen werden. Kurzinformationen zu den einzelnen Heften stehen unter der Tabelle.

Institutionen und Struktur der UN

 

Wichtige Arbeitsgebiete der UN

Allgemeine Informationen zum UN-System

UN-Generalversammlung

UN-Friedensmissionen

 

Model United Nations - MUN

(Druckfassung vergriffen)

Vereinte Nationen und Humanitäre Hilfe

(Druckfassung vergriffen)

Die Vereinten Nationen und der Nahost-Konflikt

(Druckfassung vergriffen)

Gründungsgeschichte der Vereinten Nationen

Druckfassung vergriffen)

Das System der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Etappen der UN-Geschichte

(Druckfassung vergriffen)

Management-Reform der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Migration und Vereinte Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Deutschland und die Vereinten Nationen

Der Internationale Strafgerichtshof (IGH)

(Druckfassung vergriffen)

Die Vereinten Nationen und der Terrorismus

(Druckfassung vergriffen)

Finanzierung der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

UN-Sicherheitsrat und die Friedenssicherung


Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Entwicklungs Finanzierung

(Druckfassung vergriffen)

Generalsekretär der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Menschenrechte und Vereinten Nationen

Gerichtshöfe der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Internationales öffentliches Seerecht

(Druckfassung vergriffen)

UNCTAD - Die Konferenz der Vereinten Nationen Handel und Entwicklung

Vereinte Nationen und Bevölkerungsfragen

(Druckfassung vergriffen)

 

Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Weltwirtschaft, Welthandel, Weltwährungsfragen

(Druckfassung vergriffen)

 

Die fünf regionalen Wirtschaftskommissionen der Vereinten Nationen

(Druckfassung vergriffen)

Globaler Pakt, Wirtschaftswelt und die Vereinten Nationen

 

Internationaler Strafgerichtshof

(Druckfassung vergriffen)


 

Streitbeilegungssystem der Seerechtskonvention

(Druckfassung vergriffen)


 

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UN-Basis-Informationen: Institutionen und Struktur der UN

Die UN-Generalversammlung 
Alle UN-Mitgliedstaaten sind in der UN-Generalversammlung vertreten - ein "Parlament der Nationen", das als zentrales Gremium der Vereinten Nationen gleichzeitig das wichtigste Forum der weltpolitischen Diskussion ist. 

Vereinte Nationen und Humanitäre Hilfe - Seit der ersten koordinierten humanitären Hilfsaktion der Vereinten Nationen im zerstörten Europa nach Ende des Zweiten Weltkriegs vertraut die internationale Gemeinschaft auf die Weltorganisation. Wenn heute Menschen durch die Folgen von Kriegen oder Naturkatastrophen in ihrem Überleben bedroht sind und die Bewältigung der Katastrophen die betroffenen Staaten überfordert, leisten die Vereinten Nationen Unterstützung.Wer ist innerhalb des komplexen UN-Systems für humanitäre Hilfe zuständig? Wie wird sichergestellt, dass die Organisationen koordiniert arbeiten? Wo liegen die Probleme bei der Arbeit vor Ort? Die Ausgabe der UN-Basis-Informationen gibt darauf Antworten.

Das System der Vereinten Nationen - Die aktualisierte Neuauflage 2003 gibt einen kompakten Überblick über Struktur und Arbeitsweise des komplexen UN-Systems und erfasst die neueren Entwicklungen. Es werden die Ziele und Handlungsmöglichkeiten der Weltorganisation unter den politischen Rahmenbedingungen erläutert sowie die Hauptorgane, Instrumente und Kompetenzen der Vereinten Nationen vorgestellt.

Management-Reform der Vereinten Nationen (Basis-Info 35)
Stehen die Vereinten Nationen vor einer radikalen Überholung ihres Managements? In den letzten 10 Jahren weitete die Weltorganisation ihre operative Tätigkeit in vielen Bereichen dramatisch aus – von den Menschenrechten bis zur Entwicklung. Am bemerkenswertesten war der vierfache Anstieg der UN-Aktivitäten auf dem Gebiet der Friedenssicherung mit einem Budget von fünf Milliarden US-Dollar und bis zu 80.000 Friedenssicherungskräften. Dieser umfassenden Aufgabenverschiebung sind die derzeitigen Managementsysteme der UN nicht mehr gewachsen. Der Generalsekretär schlägt in seinen Bericht vom März 2006 weit reichende Reformen vor, die die Entwicklungsländer aber nicht mittragen wollen, da sie einen Machtverlust befürchten. Über die Reformpläne sind die UN-Mitgliedsländer gespalten wie seit langem nicht mehr.

Der Internationale Gerichtshof (IGH) - so bestimmt es die Charta der Vereinten Nationen (UN) – ist das Hauptrechtsprechungsorgan der Vereinten Nationen. Der IGH wie keine andere internationale Einrichtung den Glauben an das Völkerrecht als der einzig legitimen Grundlage der internationalen Ordnung. Diese Ausgabe erläutert Organisation, Struktur und Bedeutung des Gerichtshofs.

Internationaler Strafgerichtshof - mit seiner Einrichtung im Jahr 2002 wurde ein alter Traum wahr. Dieses Gericht ist die erste ständige internationale Rechtsinstanz, die schwere Menschenrechtsverletzungen wie Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder Kriegsverbrechen ahndet. Die Ausgabe erläutert die wesentlichen Strukturen des Weltgerichts, stellt die Richter vor und bewertet seine Erfolgsaussichten.

UNCTAD - Die Konferenz der Vereinten Nationen Handel und Entwicklung - Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) feierte 2004 ihr 40jähriges Bestehen. Seit Gründung der Welthandelsorganisation (WTO) 1995, wurde vielfach das Ende oder Absinken von UNCTAD in die Bedeutungslosigkeit vorausgesagt. Diese Prophezeiung erfüllte sich jedoch nicht. „Handel statt Hilfe“ gilt vielfach als Motto der UNCTAD. Darin drückt sich die Erkenntnis aus, dass der Außenhandel eines Landes auf seiner Wirtschaftskraft fußt: Je mehr es zu exportieren vermag, desto leistungsfähiger ist seine Wirtschaft im internationalen Wettbewerb und umso rascher das wirtschaftliche Wachstum.

Der UN-Sicherheitsrat und die Friedenssicherung- Der Sicherheitsrat ist eines der sechs Hauptorgane der Vereinten Nationen (UN). Die Mitgliedstaaten haben ihm in der Charta der Vereinten Nationen die Hauptverantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit übertragen. Besondere Verantwortung fällt dabei den fünf ständigen Mitgliedern zu, die nicht zuletzt aufgrund ihres Veto-Rechts die Praxis der Friedenssicherung bestimmen. Die regelmäßige Selbstblockade des Rates während des Ost-West-Konflikts ging mit der vorsichtigen Entwicklung eines neuen Instruments der Friedenssicherung einher, den so genannten „Blauhelmen“. Seit dem Ende der Blockkonfrontation ist dem Rat mit neuer Einigkeit und neuem Handlungsspielraum zugleich die Verantwortung für Konflikte neuen Typs zugewachsen, die vornehmlich nicht zwischen, sondern innerhalb von Staaten auftreten. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat der Rat auch im Bereich der Terrorismusbekämpfung zunehmend eine wichtige Rolle angenommen. Die Kompetenzen, die er bei der Wahrung des Weltfriedens wahrnimmt, seine Erfolge und sein Scheitern sowie die Diskussion um seine Reform stehen stellvertretend für das mühsame Ringen um Weltordnung und Weltorganisation.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen-  „Willkommen zum unmöglichsten Job der Welt.“ Mit diesen Worten hatte der erste UN-Generalsekretär Trygve Lie seinen Nachfolger Dag Hammarskjöld empfangen. Tatsächlich ist das Amt des UN-Generalsekretärs einzigartig. Neben einer Reihe administrativer Aufgaben sind ihm politische Kompetenzen zugeschrieben: Die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit. Die besondere Herausforderung des Amtes verdeutlichte Kofi Annan mit dem Hinweis, dass seine Arbeit unter den kritischen Augen von 191 (heute 192) Vorgesetzten stattfindet – den Mitgliedstaaten. 

Gerichtshöfe der Vereinten Nationen-  Der Internationale Gerichtshof (IGH) ist das richterliche Hauptorgan der Vereinten Nationen. Er hat die Aufgabe, völkerrechtliche Streitigkeiten in einem gerichtlichen Verfahren beizulegen. Er kann nicht von Einzelpersonen sondern nur von Staaten angerufen werden, sofern diese seine Gerichtsbarkeit anerkannt haben.
Der Seegerichtshof ist vor allem zuständig für Streitigkeiten zwischen Vertragsstaaten der Seerechtskonvention, die sich aus der Auslegung und Anwendung der Konvention ergeben (s. »UN-Basis-Informationen Internationaler Seegerichtshof«).

Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen- Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC - Economic and Social Council) ist eines der sechs Hauptorgane der Vereinten Nationen. Unter der Autorität der Generalversammlung ist er für die in Kapitel IX der UN-Charta genannten Aufgaben der Vereinten Nationen auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet zuständig. Über die Jahre hat sich der ECOSOC zu einem UN-Organ mit einer kaum noch überschaubaren organisatorischen Verästelung von Kommissionen und Ausschüssen entwickelt. Er konnte nie die Rolle eines Forums für weltwirtschaftliche Probleme wahrnehmen. Es liegen zahlreiche Vorschläge für eine Reform des ECOSOC auf dem Tisch.

Die fünf regionalen Wirtschaftskommissionen der Vereinten Nationen- Die fünf Regionalen Wirtschaftskommissionen der Vereinten Nationen sind mit der Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung auf regionaler Ebene in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa beauftragt. Ihre Tätigkeit ist ein wesentlicher Teil der Politik der UN auf ökonomischem und sozialem Gebiet. Sie sind dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC - Economic and Social Council) als Nebenorgane angegliedert. Die Regionalen Wirtschaftskommissionen haben seit ihrer Gründung einen wichtigen Beitrag geleistet, um die ökonomische, wissenschaftlich-technische und soziale Entwicklung und Zusammenarbeit der Staaten und Völker zu fördern.

Das Streitbeilegungssystem der Seerechtskonvention- Die im November 1994 in Kraft getretene Seerechtskonvention (siehe UN-Basis- Info, Ausgabe »Internationales Seerecht«), bildet die Grundlage für die Regelungen von Streitfallen im Seerecht. Das Bestreben geht zunehmend dahin, »wasserdichte« Streitbeilegungsmechanismen zu schaffen, d.h. solche, die zwar Rücksicht nehmen auf die Sensibilitäten souveräner Staaten, die aber letztendlich ein verbindliches Verfahren enthalten, dem sich keine Partei entziehen kann.

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UN-Basis-Informationen: Wichtige UN-Arbeitsgebiete

Die Vereinten Nationen und der Nahost-Konflikt (Basis-Info 34)
Seit Bestehen der Vereinten Nationen befasst sich die Weltorganisation intensiv mit dem Konflikt im Nahen Osten. Keine andere Region hat die UN über sechs Jahrzehnte mehr beschäftigt. Mit fast einem Dutzend Friedensinitiativen haben sich die UN in der Krisenregion immer wieder engagiert. Dazu gehört der Einsatz tausender Blauhelm-Soldaten. Die Vielzahl der sich zum Teil wiederholenden Resolutionen und die lange Dauer des ungelösten Konfliktes aber machen deutlich, dass der Einfluss der UN nur begrenzt ist.
Die Ausgabe enthält einen kompakten Abriss der Entwicklung des Konfliktes - über die Zeit des britischen Mandats über Palästina, die verschiedenen Nahost-Kriege und entsprechenden Friedensinitiativen und -missionen der UN seit dem Zweiten Weltkrieg, bis hin zur wichtigen Siedlungs- und Flüchtlingsfrage und der umstrittenen Errichtung des Sperrzauns entlang der Grenzen zu Palästina.

Die Millenniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Basis-Info 33)
Die acht Millenniums-Entwicklungsziele stellen den bedeutendsten Konsensus der letzten Jahre dar, den die Staaten der Weltgemeinschaft auf höchster politischer Ebene bei der Behandlung der drängenden politischen Fragen der Gegenwart und Zukunft gefunden haben. Sie umfassen konkrete Zielvorgaben, die bis zum Jahr 2015 erreicht werden sollen, darunter die Halbierung der extremen Armut, die Eindämmung von HIV/AIDS oder die Sicherung des Grundschulbesuchs aller Jungen und Mädchen auf der ganzen Welt. Die Ziele gingen aus der historischen Millenniums-Erklärung hervor, die im September 2000 auf dem Millenniums-Gipfel der Vereinten Nationen von 189 Ländern verabschiedet wurde. Sie sind im Begriff, die Entwicklung zu verändern. Regierungen, Hilfsorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft überall auf der Welt richten ihre jeweilige Arbeit auf die Millenniums-Entwicklungsziele aus. Das Basis-Info stellt die Ziele vor und zieht Bilanz.

Migration und Vereinte Nationen (Basis-Info 36)
Die weltweiten Migrationsbewegungen zählen zu den großen Herausforderungen der Weltgemeinschaft. Migration umfasst alle grenzüberschreitenden Wanderungsbewegungen. Rund 175 Millionen Menschen sind weltweit unterwegs - und jährlich werden es sechs Millionen mehr. Ihre Zahl nimmt schneller zu als das Wachstum der Weltbevölkerung. Allein 90 Prozent der Zuwanderer verlassen ihre Heimat, um Arbeit zu suchen.Viele UN-Institutionen beschäftigen sich mit weltweiten Migrationsfragen, auch die von UN-Generalsekretär einberufene Weltkommission für internationale Migrationsfragen hat ihren Bericht vorgelegt. Die Ausgabe der UN-Basis-Informationen präsentiert die wesentlichen Ergebnisse.

Die Vereinten Nationen und der Terrorismus (1,8 MB) - Seit 30 Jahren beschäftigen sich die Vereinten Nationen mit dem Thema Terrorismus. Während dieser Zeit haben die UN versucht, durch internationale Kooperationen im Rahmen multilateraler Politik den Herausforderungen und Gefahren entgegen zu wirken. Die Ausgabe umfasst die aktuellen und historischen Grundzüge der Anti-Terrorismus-Politik der UN.

Entwicklungszusammenarbeit im Rahmen der Vereinten Nationen - aktueller Überblick über die derzeitigen vielfältigen Formen und Strukturen der multilateralen Entwicklungszusammenarbeit im UN-Rahmen. Erläutert werden die UN-Fonds und -Programme, die fachlichen Sonderorganisationen und die Weltbankgruppe. Betrachtung der Vor- und Nachteile multilateraler Entwicklungszusammenarbeit auch im Hinblick der aktuellen Reformdebatte.

Globaler Pakt, Wirtschaftswelt und die Vereinten Nationen - Die Vereinten Nationen suchen den Kontakt zur Privatwirtschaft, insbesondere den Transnationalen Konzernen, die sich im Rahmen der Globalisierungsprozesse als zentrale Akteure der Weltpolitik etabliert haben. Dabei spielt der Globale Pakt des UN-Generalsekretärs eine entscheidende Rolle. Diese Ausgabe der UN-Basis-Informationen fasst die bisherigen Bemühungen der Vereinten Nationen zusammen und gibt einen Ausblick auf die Perspektiven dieser Initiative.

Vereinte Nationen und internationale Bevölkerungsfragen- Bis zum Jahr 2050, so schätzt der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), wird die Weltbevölkerung auf eine Zahl zwischen 7,3 und 10,7 Milliarden Menschen anwachsen. Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen ist der größte international finanzierte Geldgeber für Bevölkerungsprogramme in Entwicklungsländern. Als Beratungs- und Aufsichtsorgan für die Bevölkerungsaktivitäten innerhalb des Systems der Vereinten Nationen fungiert die Kommission für Bevölkerung und Entwicklung der Vereinten Nationen (´Population Commission´).

Weltwirtschaft, Welthandel, Weltwährungsfragen - Ein Überblick über die wichtigsten weltwirtschaftlichen Entwicklungen und Fragen. Viele sehen einen strukturellen Zusammenhang zwischen den sich verschärfenden wirtschaftlichen und sozialen Gegensätzen in der Welt und einer allgemeinen Zunahme von „privatisierter Gewalt“ (Erhard Eppler), von der der international  Terrorismus die Spitze des Eisbergs ist. Entwicklungspolitiker rufen deshalb zu einem „new global deal“ zwischen Industrie- und Entwicklungsländern auf.

UN-Friedensmissionen (Basis-Info 39)
Im Juni 1948 wurden erstmals Soldaten unter der blauen Flagge der Vereinten Nationen in einer Friedensmission eingesetzt. Der Einsatz von Friedenstruppen, die wegen ihrer UNO-blauen Kopfbedeckung die Bezeichnung „Blauhelme“ erhielten, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem wichtigen Instrument der internationalen Friedenssicherung entwickelt. Nach den desaströsen Erfahrungen mit den Friedensmissionen in Bosnien, Somalia, Ruanda und Sierra Leone standen die Vereinten Nationen vor dem Scheitern ihres Friedenssicherungskonzepts. Heute liegen Expertenvorschläge vor, die die UN-Friedensmissionen wirkungsvoller machen sollen.

Internationales öffentliches Seerecht- Wer darf sich den Reichtum der Meere zunutze machen? Diese schwierige Frage regelt das Internationale Seerecht, das seit November 1994 in Kraft ist. Bis es zum universell gültigen Seevölkerrecht kam, sind 36 Jahre seit der ersten Seerechtskonferenz der Vereinten Nationen vergangen. In dem 320 Artikel umfassenden, komplexen Abkommen werden das gesamte Friedensrecht der Hohen See, der Küstengewässer, Archipele, Kontinentsockel sowie Verfahren zur Streitbeilegung etc. geregelt.

Menschenrechte und Vereinten Nationen (Basis-Info 40)
 Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Dies ist die zentrale Aussage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Form einer Resolution verkündet wurde. Seitdem gibt es, abgesehen von der Friedenserhaltung, keine Aufgabe, die so eng mit den Vereinten Nationen verbunden ist wie die Wahrung der Menschenrechte.


Responsibility to protect (Basis-Info 41)
2005 wurde das Konzept der Schutzverantwortung (Responsibility to protect, RtoP) im Ergebnisdokument des Weltgipfels der Vereinten Nationen erstmals universell anerkannt. Es beinhaltet neben der primären Zuständigkeit der Staaten eine ersatzweise Verpflichtung der internationalen Gemeinschaft zur Vorbeugung und Verhütung, notfalls auch zur gewaltsamen Beendigung von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und ethnischen Säuberungen sowie zum Wiederaufbau nach Konflikten. Lesen Sie hier unsere Themenseite, die Grundzüge, Entstehungsgeschichte und die umstrittene Einstufung dieses Konzeptes beschreibt.

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UN-Basis-Informationen: Allgemeines zum UN-System

Model United Nations - MUN - Politik erleben und mitmachen. Dies ist die Grundidee des Model United Nations (MUN) – dem UNO-Planspiel, das den Teilnehmern in Form einer Simulation die Arbeit und Funktionsweisen der Vereinten Nationen näher bringen soll. Heute nehmen jedes Jahr bereits mehr als 200.000 Schüler und Studierende an weltweit stattfindenden Model United Nations teil.

Etappen der UN-Geschichte - Die Vereinten Nationen gewinnen als Adressat für die Regelung globaler Probleme international zunehmende Bedeutung. Zur besseren Einordnung und Bestimmung der Rolle der Weltorganisation fasst diese Ausgabe die wechselvolle Geschichte der UN, unterteilt nach mehreren Etappen, zusammen.

Entwicklungsfinanzierung - aus Anlass der Internationalen Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung (März 2002 in Monterrey, Mexiko) informiert diese Ausgabe über die Mobilisierung von nationalen und internationalen Ressourcen für Entwicklung, über Handel als Motor der Entwicklung und nachhaltige Schuldenfinanzierung sowie die Rolle von "Global Governance".

Deutschland in den Vereinten Nationen- Deutschland gehört heute zu den tragenden Säulen der Vereinten Nationen. Knapp sechzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges und dreißig Jahre nach dem Beitritt der beiden deutschen Staaten kann das Verhältnis zwischen Deutschland und der Weltorganisation als "Erfolgsgeschichte" beschrieben werden. Diese Ausgabe erläutert das Verhältnis zwischen Deutschland und der Weltorganisation anhand verschiedener Beispiele und geht auch auf die historische Perspektive ein.

Finanzierung der Vereinten Nationen- Das Thema “leere Kassen” ist für die Vereinten Nationen ein “Dauerbrenner”. In dieser Ausgabe geht es um Art und Umfang der Finanzierung der Vereinten Nationen im engeren Sinne, d.h. ihrer Haupt- und Nebenorgane und ferner der Sonderorganisationen, wie z.B. der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Darüber hinaus wird auch auf die Beitragsumlagen zur Finanzierung der Friedensoperationen (“Blauhelme”) eingegangen. Abschliessend soll der Beitrag Deutschlands zur Finanzierung des UN-Systems behandelt werden.

Gründungsgeschichte der Vereinten Nationen- »Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren...«, so lautet der erste Satz der Charta der Vereinten Nationen, die 1945 auf der UNO-Gründungskonferenz in San Francisco verabschiedet wurde. Zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit sollte eine bestandsfähige Staatenorganisation auf Basis eines kollektiven Sicherheitssystems ins Leben gerufen werden. Die UNO hat sich bis heute zur ersten und einzigen Staatenorganisation mit universellem Anspruch entwickelt; mit Ausnahme des Vatikans gehören ihr inzwischen alle Staaten der Welt an.

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