Die DGVN produziert zahlreiche Publikationen, veranstaltet Tagungen und Seminare. Wir sind uns der damit zusammenhängenden Umweltbelastungen bewusst. Zunehmend unterziehen wir unsere Projekte einem Umweltcheck, der die Umweltverträglichkeit dokumentiert: siehe rechte Spalte.
Wir verwenden vorwiegend FSC-zertifiziertes Papier aus kontrollierter Waldbewirtschaftung und sind bemüht, die klimaschädlichen CO2-Emissionen weitgehend zu minimieren oder zu vermeiden. Da der Ausstoß von Treibhausgasen aber nicht ganz vermieden werden kann, kompensieren wir diese Verschmutzung durch Unterstützung internationaler Klimaschutzprojekte. Darunter sind Projekte, die nach den strengen Regeln des Goldstandards zertifiziert sind.
Der Forest Stewardship Council (FSC) oder Waldbewirtschaftungsrat wurde 1993 von Umweltorganisationen, Vertretern einheimischer Volksgruppen und Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft als weltweite, unabhängige und gemeinnützige Organisation gegründet. Mit dem Zertifizierungsverfahren wird eine nach strengen Kriterien kontrollierte Bewirtschaftung der Wälder gefördert, um unkontrollierte Abholzung, Verletzung von Menschenrechten und Belastung der Umwelt zu vermeiden. Papiere mit FSC-Siegel stammen also aus nachhaltiger Forstwirtschaft und garantieren den verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Holz. Der FSC stellt international gültige Prinzipien und Kriterien für eine umweltgerechte, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldbewirtschaftung auf. Diese werden in jedem Land – mit Rücksicht auf die nationalen Gegebenheiten – entsprechend angepasst. Der FSC wird u.a. vom World Wildlife Fund (WWF), vom internationalen Zusammenschluss von Umweltorganisationen "Friends of the Earth" und von Greenpeace empfohlen.
ClimatePartner ermöglicht klimaneutralen Druck
Weltweit gibt es eine wachsende Zahl von Klimaschutzprojekten. Um als zertifiziertes Klimaschutzprojekt anerkannt zu werden, ist es von zentraler Bedeutung, dass es sich um ein zusätzliches Projekt handelt, das nicht ohnehin (business-as-usual) realisiert worden wäre. Neben dem Kriterium der Zusätzlichkeit müssen folgende ökologische Kriterien durch das Projekt erfüllt sein, damit dieses von ClimatePartner als Kompensationsprojekt akzeptiert wird:
Erst wenn diese Bedingungen erfüllt sind und von einem unabhängigen Dritten überprüft und es bestätigt wurde, dass die kalkulierten Treibhausgasminderungen auch wirklich erfolgt sind bzw. in der Zukunft erfolgen, wird das Projekt von ClimatePartner zum Emissionsausgleich und zur Vergabe des Status "klimaneutral" herangezogen.
Um den transparenten Ablauf gewährleisten zu können, hat ClimatePartner die auf Nachhaltigkeit spezialisierte Unternehmensberatung Sustainable Partner GmbH mit der Buchhaltung der Zertifikate betraut. Diese Buchhaltung wird regelmäßig von der unabhängigen Wirtschaftsprüfungskanzlei Securia geprüft.
Hier finden Sie eine Übersicht über die Klimaschutzprojekte von ClimatePartner.
Gold Standard soll als unabhängig geführtes Label qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte und deren Emissionsreduktionszertifikate auszeichnen. Die Projekte werden insbesondere dahingehend untersucht, ob sie eine nachhaltige Entwicklung unterstützen und ob ihre Umweltbilanz stimmig ist.
Die Kriterien des Gold Standard wurden unter Federführung des World Widlife Fund (WWF) entwickelt, um die im Rahmen des Kyoto-Klimaprotokolls definierten und international anerkannten Instrumente und Abläufe zu ergänzen.
Grundgedanke für die Entwicklung des Gold Standards war, den Beitrag von Klimaschutzprojekten zur wirkungsvollen Verminderung von Treibhausgasen transparenter zu gestalten. Außerdem soll auch der Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung in Entwicklungsländern hervorgehoben werden.
Heute befindet sich Gold Standard als unabhängige Organisation mit Sitz in Basel.
Klimaschutz ist zu einer Hauptaufgabe der UNO geworden. Die Vereinten Nationen und viele ihrer Sonderorganisationen, Fonds und Programme arbeiten systematisch daran, den Klimawandel zu bekämpfen und benachteiligte Menschen und Bevölkerungsgruppen zu helfen. Die DGVN begleitet diesen Prozess mit der Website www.Klimawandel-bekaempfen.de. Sie enthält zahlreiche Beiträge, Meinungen, Links sowie Medien- und Literaturhinweise.


Neuerscheinung von Klaus Hüfner "How to File Complaints on Human Rights Violation".



Bericht über die menschliche Entwicklung 2009

Die Fachtagung "Migration im Fokus" vom 30.11.2009 wurde klimafreundlich durchgeführt: