Mitglieder des Forschungsrats

Dr. Marianne Beisheim

Marianne Beisheim ist Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe "Globale Fragen" der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin. Sie ist Mitglied im VN-politischen Beirat des Auswärtigen Amtes, im UNITAR Advisory Council „Capacity Development for the 2030 Agenda“, im Vorstand der Stiftung Entwicklung und Frieden sowie in der Kammer für nachhaltige Entwicklung der EKD. Seit 2006 leitet sie das DFG-geförderte Teilprojekt "Erfolgsbedingungen transnationaler Partnerschaften für nachhaltige Entwicklung" im Sonderforschungsbereich 700 "Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit". Studium der Politikwissenschaften in Tübingen und an der SUNY, Promotion 2002 an der Universität Bremen. 2000-2005 wissenschaftliche Referentin im Deutschen Bundestag, zunächst für die Enquete-Kommission "Globalisierung der Weltwirtschaft" und anschließend beim Vorsitzenden des Umweltausschusses. 2003 bis 2010 wissenschaftliche Hochschulassistentin am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Freie Universität Berlin. Forschungsschwerpunkte: Global Governance im Bereich nachhaltige Entwicklung, mit Fokus auf die Vereinten Nationen und andere internationale Institutionen sowie zivilgesellschaftliche und wirtschaftliche Akteure. Aktuell arbeitet Marianne Beisheim vor allem zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und zum Follow-up und Review der Sustainable Development Goals (SDGs), zum Hochrangigen Politischen Forum zu Nachhaltiger Entwicklung (UN-HLPF) und zum Umgang der Vereinten Nationen mit Multi-Stakeholder Partnerschaften.

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Prof. Dr. Manuel Fröhlich

Professor für Politikwissenschaft an der Universität Trier, geb. 1972 Limburg/Lahn.

Mitglied des DGVN-Forschungsrats, Mitglied des Bundesvorstands der DGVN seit 2003, Fellow der NRW-School of Governance. Zu seinen Veröffentlichungen gehören verschiedene Bücher und Aufsätze zu den Vereinten Nationen, Global Governance, dem Wandel staatlicher Souveränität sowie der Friedenssicherung - u.a. „Dag Hammarskjöld und die Vereinten Nationen. Die politische Ethik des UNO-Generalsekretärs” (2002); „Politik und Regieren in Deutschland” (2004 zusammen mit Karl-Rudolf Korte); „Wege multilateraler Diplomatie“ (2005 hrsg. zusammen mit Klaus Dicke) sowie eine Edition der Reden Kofi Annans (2004). Forschungsschwerpunkte: Internationale Organisationen / Vereinte Nationen, Deutsche Außenpolitik / Deutschlandpolitik, Politische Philosophie der Internationalen Beziehungen / Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts.

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Prof. Dr. Andrea Liese

Universität Potsdam
Wirtschafts- & Sozialwissenschaftliche Fakultät
Lehrstuhl für Internationale Organisationen und Politikfelder

Kurzvita: Andrea Liese ist Professorin für internationale Organisationen und Politikfelder an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft, Rechtswissenschaften, Soziologie und Germanistik an der J.W. Goethe-Universität Frankfurt am Main promovierte sie 2001 an der Universität Bremen. Von 2007 bis 2009 war sie Juniorprofessorin für internationale Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Frühere Lehr- und Forschungstätigkeiten führten sie an die Freie Universität Berlin, die Technische Universität Dresden und die Harvard University (USA).

Sie leitet das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Teilprojekt D1 "Erfolgsbedingungen transnationaler Entwicklungspartnerschaften: Von der transnationalen Kooperation zur lokalen Umsetzung in Räumen begrenzter Staatlichkeit" des Sonderforschungsbereichs (SFB) 700 "Regieren in Räumen begrenzter Staatlichkeit" (gemeinsam mit Dr. Marianne Beisheim von der SWP). Andrea Liese ist Mitglied im Lenkungsgremium des gemeinsamen Master-Studiengangs Internationale Beziehungen der Universität Potsdam, der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin und Associate Supervisor an der Berlin Graduate School for Transnational Studies.

Forschungsschwerpunkte: Ihre Forschungsinteressen umfassen internationale Institutionen, transnationale Kooperation (von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren) in der internationalen Menschenrechtspolitik und der Entwicklungspolitik, intra-organisationale Wandlungsprozesse in den VN-Sonderorganisationen und die Interaktion von Organisationen im System der Vereinten Nationen.

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Prof. Dr. Christian Tietje

Prof. Dr. Christian Tietje ist Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht, Europarecht und Internationales Wirtschaftsrecht an der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Juristischer Bereich) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er ist ebenfalls Direktor des dortigen Instituts für Wirtschaftsrecht und leitet die dem Institut angeschlossene Forschungsstelle für Transnationales Wirtschaftsrecht (TELC). Seine Forschungsinteressen liegen im allgemeinen Völkerrecht, im Recht der Außenbeziehungen der Europäischen Union sowie im internationalen Wirtschaftsrecht.

Er hat in Kiel, Paris und Ann Arbor (Michigan, USA) studiert, wurde an der Universität Hamburg promoviert und hat sich an der Universität Kiel habilitiert (2001). Christian Tietje hat zahlreiche Bücher veröffentlicht und herausgegeben sowie weit mehr als 120 Aufsätze zu Rechtsfragen aus seinen Forschungsgebieten publiziert. Er hat in den letzten Jahren zahlreiche Regierungen, internationale Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Unternehmensverbände beraten. Von der EU wurde er für die Liste der Panelisten nach dem Kapitel über Finanzdienstleistungen des Freihandelsabkommens mit Südkorea benannt, hat in zahlreichen Investitionsschiedsverfahren als Rechtsgutachter gearbeitet und war Schiedsrichter in Ad-hoc-Wirtschaftsverfahren in Deutschland.

Im Zusammenhang mit seinen Forschungen zum internationalen Wirtschaftsrecht hat sich Christian Tietje immer wieder mit der Rolle gouvernementaler, intermediärer und nicht-gouvernementaler Organisationen im weiteren Kontext des UN-Systems befasst (siehe insbesondere: Handbook of Transnational Economic Governance Regimes, Leiden/Boston 2009, (zusammen mit Alan Brouder). Ein damit zusammenhängender weiterer Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich des internationalisierten Verwaltungshandelns, d.h. der ›Global Governance‹-Einflüsse insbesondere der Tätigkeit von UN-Sonderorganisationen auf innerstaatliches Verwaltungshandeln (siehe insbesondere: Internationalisiertes Verwaltungshandeln, Berlin 2001).

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Dr. Cornelia Ulbert

Dr. Cornelia Ulbert; Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für Entwicklung und Frieden (INEF), Universität Duisburg-Essen.

Mitglied des DGVN-Forschungsrates seit 2008.

Kurzvita: Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Tübingen, Heidelberg und der London School of Economics and Political Science (LSE). Forschungs- und Lehrtätigkeiten: 1991 – 1996 Universität Mannheim; 1996 – 1998 Universität Konstanz; 1998 und 2000 TU Darmstadt; 2000 – 2001 Robert Schuman Centre, European University Institute (EUI), Florenz; 2002 – 2006 FU Berlin; seit 2006 Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für Entwicklung und Frieden, Universität Duisburg-Essen.
vollständiger Lebenslauf

Forschungssschwerpunkte: Globales Regieren (Global Governance) und "Neue" Formen des Regierens, Prozesse der Regelsetzung (Norm-Setting) und Regeldurchsetzung (Compliance) in der internationalen Politik, Internationale Verhandlungen, Theorien der Internationalen Beziehungen, Menschliche Sicherheit, Gender in der Friedens- und Sicherheitspolitik, Public-Private Partnerships (Schwerpunkt internationale Gesundheitspolitik).

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Dr. Silke Weinlich

Silke Weinlich, Dr. rer. pol. (Universität Bremen), geb. 1976; ist Politikwissenschaftlerin und Senior Researcher in der Abteilung Bi- und Multilaterale Entwicklungszusammenarbeit am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE) in Bonn.

Mitglied des DGVN-Forschungsrates seit 2008.

Kurzvita: Studium der Politikwissenschaft, Jura und Anglistik in Marburg sowie der Internationalen Beziehungen und Politikwissenschaft in Quebec und der Politikwissenschaft in Berlin (FU); 2003-2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt D3 "Prävention und Intervention. Der Wandel von Staatlichkeit am Beispiel internationaler Sicherheitspolitik" im Sonderforschungsbereich 597 "Staatlichkeit im Wandel", Universität Bremen. 2006-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interkulturelle und Internationale Studien (InIIS), Universität Bremen. 2009-2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, Bonn

Forschungsschwerpunkte: Vereinte Nationen; Friedens- und Konfliktforschung; Theorien der Internationalen Beziehungen; Sicherheitspolitik, Reform des VN-Systems der Entwicklungszusammenarbeit

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PD Dr. Norman Weiß

MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam
Lehrstuhlvertretungen u.a. in Jena, Münster, Göttingen und an der Universität der Bundeswehr in Hamburg
Mitglied des DGVN-Forschungsrats seit 2004, Koordinator seit 2010.

Kurzvita: 1990 1. Juristisches Staatsexamen in Mainz, 1994 2. Juristisches Staatsexamen, OLG Frankfurt/Main, seit 1994 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam, 1999 Promotion zum Thema "’Objektive Willkür’ – Zu einem Prüfungskriterium im Verfahren der Urteilsverfassungsbeschwerde", 2007 Habilitation zum Thema „Eine Kompetenzlehre internationaler Organisationen“; 2000-2004 Mitglied der Projektgruppe „Menschenrechte und Minderheitenschutz“ der Deutschen Kommission Justitia et Pax, 2000-2009 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V.

Forschungsschwerpunkte: Völkerrecht (insbesondere Recht der internationalen Organisationen, Völkerrechtsgeschichte, Minderheitenschutz, Menschenrechte), deutsches Verfassungsrecht und Verfassungsgeschichte.

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Ehemalige Mitglieder

Prof. Dr. Christian J. Tams (LL.M.)

Prof. Dr. Christian J. Tams, LL.M. (Cambridge); geb. 1973; Professor für Internationales Recht an der Universität Glasgow

Mitglied im DGVN-Bundesvorstand seit 2005; Mitglied des DGVN-Forschungsrats von 2006 bis 2014.

Kurzvita: Studium der Rechtswissenschaften und Nordamerikanistik in Kiel, Lyon und Cambridge; Tätigkeit bei der UN-Völkerrechtskommission in Genf; völkerrechtliche Promotion in Cambridge; seit 2005 an der Universität Kiel; seit 2007 daneben Lehrbeauftragter am Europa-Kolleg Hamburg, seit 2008 Lehrstuhl für Internationales Recht an der Universität Glasgow.

Forschungsschwerpunkte: internationales Recht (insbesondere Recht der Vereinten Nationen, internationale Gerichtsbarkeit, Investitionsschutzrecht, Staatenverantwortlichkeit), deutsches Polizei- und Verfassungsrecht.

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Prof. Dr. Heike Krieger

Seit WS 2006/2007 Universitätsprofessorin für Öffentliches Recht, Völkerrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin

Seit Juni 2007 Richterin des Verfassungsgerichtshofs des Landes Berlin

 

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Johannes Varwick

 

Juniorprofessor für Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, geb. 1972 Limburg/Lahn.
Koordinator des DGVN-Forschungsrats, Mitglied des Bundesvorstands der DGVN seit 2003, Fellow der NRW-School of Governance. Zu seinen Veröffentlichungen gehören verschiedene Bücher und Aufsätze zu den Vereinten Nationen, Global Governance, dem Wandel staatlicher Souveränität sowie der Friedenssicherung - u.a. „Dag Hammarskjöld und die Vereinten Nationen. Die politische Ethik des UNO-Generalsekretärs” (2002); „Politik und Regieren in Deutschland” (2004 zusammen mit Karl-Rudolf Korte); „Wege multilateraler Diplomatie“ (2005 hrsg. zusammen mit Klaus Dicke) sowie eine Edition der Reden Kofi Annans (2004). Forschungsschwerpunkte: Internationale Organisationen / Vereinte Nationen, Deutsche Außenpolitik / Deutschlandpolitik, Politische Philosophie der Internationalen Beziehungen / Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts.

Mail: manuel.froehlich@web.de
Web: www.internationale-organisationen.de

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