Weltwirtschaft in Zahlen

Zwischen 1950 und 2007 hat der weltweite Handel kontinuierlich zugenommen. In diesem Zeitraum stieg der Wert aller exportierten Waren um das 220-fache auf 13.600 Milliarden US-Dollar an. Allein zwischen 1990 und 2000 nahm der Warenhandel um fast 86% zu. Von den 2007 exportierten Waren fielen 42,4% auf Europa, 28% auf Asien und 13,6% auf Nordamerika. Auf die übrigen Regionen entfiel ein Anteil von 16% an den weltweiten Warenexporten. Ähnlich verhält es sich bei den Dienstleistungen: 71,9% der weltweiten Exporte entfielen auf entwickelte Länder.

Die ausländischen Direktinvestitionen nahmen ebenfalls massiv zu: Betrugen sie im Jahr 1970 noch 13 Milliarden US-Dollar, waren es 2007 bereits 1.833 Milliarden US-Dollar. Die entwickelten Staaten tätigten zwischen 2005 und 2007 84% und erhielten 66,2% aller ausländischen Direktinvestitionen.

2007 lag das Welt-Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei etwa 54.300 Milliarden US-Dollar. Davon entfielen 70,8% (ca. 38.400 Milliarden US-Dollar) auf die entwickelten Staaten und 25,9% (ca. 14.100 Milliarden US-Dollar) auf Entwicklungsländer. Dabei hatten 5 Staaten gemeinsam einen Anteil von 50,7% am Welt-BIP: USA, Japan, Deutschland, China und Großbritannien. Während im Jahr 2007 z.B. die EU einen Anteil von 30,9% am Welt-BIP hatte, lag der Anteil Afrikas bei nur 2,3%. Das BIP pro Kopf betrug in entwickelten Staaten durchschnittlich 38.000 US-Dollar, in Entwicklungsländern hingegen 5.950 US-Dollar, in Afrika sogar nur 1.400 US-Dollar pro Jahr. Zum Vergleich: Das BIP pro Kopf lag 2007 in Luxemburg bei 102.145 US-Dollar – in Burundi bei 119 US-Dollar.

(Quelle: www.bpb.de)

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