Publikationen zum Thema Nachhaltigkeit

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Rio+20 und nun?

Das Heft bereitet die Themen des UN-Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung für junge Interessierte auf. Die Ergebnisse der zunächst vielversprechenden Konferenz waren äußerst dürftig. Nun gilt es, trotz der Rückschläge Mut zu machen für eine grüne, nachhaltige Entwicklung. Das Heft ist in drei Abschnitte gegliedert. Es beginnt mit dem Bericht über die menschliche Entwicklung des UN-Entwicklungsprogrammes UNDP, "Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit: Eine bessere Zukunft für alle". Der zweite Teil bezieht sich auf das Grundlagenpapier "Auf dem Weg zu einer grünen Wirtschaft" des UN-Umweltprogrammes (UNEP). Der dritte Abschnitt befasst sich schließlich mit den Perspektiven für Europa. Dafür werden wichtige Dokumente der Europäischen Kommission beleuchtet.

Das Heft verbindet Fachwissen mit anschaulichen Graphiken und Beispielen und richtet sich an junge Menschen. Hintergrundinformationen zu der Konferenz werden auf hohem fachlichen Niveau locker gestaltet zur Verfügung gestellt. Neben dem eigenen Interesse bietet sich das Heft als Material für die Bildungsarbeit an.

Zielgruppe: Schüler ab Sekundarstufe 1

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Eine Welt Presse "Globale Grüne Wirtschaft"

Die Welt steht an einem Scheidepunkt. Angesichts globaler Wirtschafts- und Finanzkrisen, der Klimaerwärmung, zunehmender Umweltprobleme und wachsender sozialer Spannungen soll das Konzept der grünen Wirtschaft umfassende Lösungen herbeiführen. Bisherige Wachstumsvor-stellungen werden dabei jedoch nicht grundsätzlich infrage gestellt. Unter dem Titel "Globale Grüne Wirtschaft" zeigt die diesjährige Ausgabe der Eine-Welt-Presse Ansätze für eine CO2-arme, ressourceneffiziente und sozialverträgliche Wirtschaft - aber auch bestehende Schwachstellen.

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Zeitschrift VEREINTE NATIONEN 1/2012 - Auf dem Weg zu Rio+20

Unter dem Motto ›Die Zukunft, die wir wollen‹ kamen im Juni 2012 Staats- und Regierungschefs zur Rio+20-Konferenz in Brasilien zusammen. Im Mittelpunkt der Konferenz stand das Thema grüne Ökonomie. Was grüne Ökonomie ist und sein soll, mit welchen Maßnahmen und Instrumenten sie umgesetzt werden soll, ist undefiniert und politisch hoch umstritten. Dennoch wird der Versuch gewagt, eine ›Green Economy Roadmap‹ zu entwickeln. Rio+20 braucht keine Wiederholungen aus vorangegangen Weltkonferenzen, sondern einen echten Aufbruch in eine soziale, gerechte, kohlenstoffarme und ressourceneffiziente Welt.

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UN-Dokumente zum Thema Nachhaltigkeit

Gro Harlem Brundtland ist heute Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für Klimawandel. 1982 war sie Vorsitzende der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung. UN Photo/Evan Schneider
UN Photo/Evan Schneider

Brundtland-Bericht

Nachhaltige Entwicklung wurde erstmals 1983 im Brundtland-Bericht "Unsere gemeinsame Zukunft" definiert.
Gro Harlem Brundtland war Vorsitzende der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung und ist heute Sondergesandte des UN-Generalsekretärs für Klimawandel.
Der Bericht konzentrierte sich auf folgende Punkte:

  • Kontrolle des Bevölkerungswachstums
  • Erfüllung der Grundbedürfnisse
  • qualitatives Wachstum
  • Förderung des technologischen Fortschritts
  • Preispolitik, die die Rohstoffknappheit einbezieht
  • Globale Politik, die ökologische und ökonomische Strategien in Einklang bringen
  • qualifizierte Arbeitsplätze
  • Bildung

Umsetzung der Agenda 21, des Programms für die weitere Umsetzung der Agenda 21 und der Ergebnisse des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung (A/RES/64/236)

Im Dezember 2009 beschloss die UN-Generalversammlung die Durchführung der Rio+20 Konferenz im Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien.


Die Resolution auf Deutsch.

Das Bild zeigt John Ashe und Sha Zukang bei der Vorstellung des ersten Entwurfs des Abschlussdokuments in New York.
John Ashe und Sha Zukang (v.l.n.r.) bei der Vorstellung des ersten Entwurfs des Abschlussdokuments in New York, Januar 2012. UN-Photo

Erster Entwurf des Abschlussdokuments für Rio+20

Der erste Entwurf der beiden Vorsitzenden John Ashe und Kim Sook mit dem Titel „Die Zukunft, die wir wollen“ bildet die Basis der Verhandlungen für den Gipfel.

Ziel ist es, eine gemeinsame Erklärung der Staats- und Regierungschefs zu verabschieden. Das Dokument beinhaltet einen Zeitplan zur Umsetzung der Grünen Wirtschaft und macht Vorschläge zur Reform der UN-Klimaarchitektur: Neben der Stärkung der Kommission für Nachhaltige Entwicklung (CSD) und des UN-Umweltprogramms wird vorgeschlagen, die CSD aufzulösen und durch einen "Globalen Rat für nachhaltige Entwicklung" nach dem Vorbild des Menschenrechtsrats zu ersetzen. Darüber hinaus wird die Schaffung einer "Weltumweltorganisation" (UNEO) empfohlen.

zur Information: Analyse des Rats für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung

Zweiter Entwurf des Abschlussdokuments für Rio+20

Nachdem der erste Entwurf eines Abschlussdokuments nicht für alle Staaten akzeptabel war, stimmten die Delegierten der Staaten am 19. Juni 2012 einer kürzeren Fassung zu. Allerdings lief der Zustimmungsprozess nicht reibungslos ab. Der Text wurde auf Drängen Brasiliens verabschiedet. Weder die EU noch Deutschland sind mit diesem Entwurf glücklich. Die Unterschiede zum ersten Entwurf des Abschlussdokuments sind tatsächlich eklatant und vermeiden substantielle Zusagen jeglicher Art. Denn englischen Volltext gibt es hier.

Finaler Text des Abschlussdokuments "Die Zukunft die wir wollen"

Außer kosmetischen Korrekturen hat sich im Vergleich zum zweiten Entwurf nichts verändert.

Abschlussdokument Rio+20 Konferenz "Die Zukunft, die wir wollen"

Final document on the Rio+20 conference "The Future We Want" (English)

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Robuste Menschen, Robuster Planet: Für eine lebenswerte Zukunft

Der Bericht der Hochrangigen Gruppe zu Globaler Nachhaltigkeit des Generalsekretärs der Vereinten Nationen gilt als wichtiges Dokument im Vorbereitungsprozess auf den Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung, der im Juni 2012 in Rio de Janeiro, Brasilien, stattfand.

Die DGVN hat den Bericht "Robuste Menschen - Robuster Planet" ins Deutsche übersetzt. Sie können ihn hier gegen eine Schutzgebühr von €1,50 bestellen oder kostenlos runterladen.

Unser Online-Autor Frank Kürschner-Pelkmann analysiert den Bericht in seinem Artikel „Das gegenwärtige globale Entwicklungsmodell ist nicht nachhaltig“.

 

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Bericht über die menschliche Entwicklung 2011

Das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) veröffentlicht jedes Jahr seinen Bericht  über die menschliche Entwicklung.
2011 lautete der Titel: Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit: Eine bessere Zukunft für alle

Bericht über die Menschliche Entwicklung 2011 runterladen (PDF, 367 MB)

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Auf dem Weg zu einer ökologischen Marktwirtschaft

Der neue Bericht mit dem Titel "Auf dem Weg zu einer ökologischen Marktwirtschaft - Nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung" des UN-Umweltprogramms beschäftigt sich mit dem Konzept der Grünen Wirtschaft.
In der deutschen Zusammenfassung des Berichts werden die wichtigsten Schlussfolgerungen dargelegt.

Online Autor Frank Kürschner-Pelkmann kommentiert den Bericht.

 

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Der Übergang zu einer Grünen Wirtschaft: Vorteile, Herausforderungen und Risiken aus der Perspektive nachhaltiger Entwicklung

(The Transition to a Green Economy: Benefits, Challenges and Risks from a Sustainable Development Perspective)

Die Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten, Abteilung Nachhaltige Entwicklung (UNDESA), das UN-Umweltprogramm (UNEP) und die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) analysieren und bewerten das Konzept der Grünen Wirtschaft.

Den Bericht können Sie in englischer Sprache als pdf herunterladen.

Gemeinwohl-Ökonomie

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© Ulrich Keller, Frédéric Loew

Christian Felbers Buch "Gemeinwohl-Ökonomie" widmet sich der gleichnamigen sozialen Bewegung, welche sich für eine gerechtere Wirtschaftsordnung einsetzt. Die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie beruht auf dem Konzept der Marktwirtschaft, wobei Unternehmen nicht in Konkurrenz stehen sondern miteinander kooperieren. Dadurch soll der größtmögliche Nutzen für die Gesellschaft entstehen. Der Erfolg eines Unternehmens wird an sozial verantwortlichen, ökologischen und demokratischen Standards gemessen. Weitere Informationen zu dem Buch und dem Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie finden Sie hier.