Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe und die Vereinten Nationen

Ein UN-Hubschrauber mit Hilfsgütern wird entladen

Die moralische Pflicht, notleidenden Menschen zu helfen

Überall auf der Welt kommt es immer wieder zu Katastrophen, Kriegen oder schweren Unfällen, die das Leben von Millionen Menschen beeinträchtigen. Die oft unermessliche Not der betroffenen Menschen überfordert einzelne Staaten und verlangt nach internationaler Hilfe. Diese Hilfe wird als humanitäre Hilfe bezeichnet.

Im Jahr 2009 gab es 335 Naturkatastrophen, die 10.655 Todesopfer forderten. Direkt von den Katastrophen waren 119 Mio. Menschen betroffen. Der wirtschaftliche Schaden belief sich auf 41,3 Mrd. US-Dollar. Zu den Naturkatastrophen, kamen 36 bewaffnete Konflikte hinzu. Nach Angaben des UNHCR (Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen), waren 2009 weltweit 43,3 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen, Konflikten und Verfolgung.

Blauhelme helfen Menschen bei Überschwemmung

Die Vereinten Nationen helfen den betroffenen Menschen auf allen Ebenen, neben Bereitstellung von Lebensmitteln, Trinkwasser und medizinischer Grundversorgung, unterstützen sie auch den Wiederaufbau. Zum Beispiel half UNHCR im Jahr 2009 10,5 Mio. Flüchtlingen, 14,4 Mio. Binnenvertriebenen und 6,6 Mio. Staatenlosen.

Für den Bereich humanitäre Hilfe steht aber nur ein geringer Anteil des regulären UN-Haushalts zur Verfügung. Für die Jahre 2008-2009 waren nur 250 Mio. US-Dollar von einem Gesamtetat von 4,17 Milliarden eingeplant. Der Großteil der benötigten Gelder wird über Spenden oder freiwillige Zusagen von Mitgliedstaaten erbracht. OCHA, das Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der UN, konnte für den aufgestellten Haushalt 2010 nur sechs Prozent mit regulären Beiträgen decken. Die restlichen 94 Prozent mussten durch Spenden gedeckt werden.

Die humanitäre Hilfe ist ein fester Bestandteil der Vereinten Nationen seit deren Gründung. Dieser Grundsatz wurde in Artikel 1 der UN-Charta niedergeschrieben. Damit auf Krisen adäquat reagiert werden kann, wurden zahlreiche Institutionen von den Vereinten Nationen gegründet. Sie befassen sich mit verschiedenen Aspekten von Katastrophen. Eine der Hauptaufgaben, wenn nicht die wichtigste, ist dabei die Koordinierung der humanitären Hilfe. Sie soll sicherstellen, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird, im ausreichendem Maß und zur rechten Zeit.

Blauhelme verteilen Hilfsgüter

In einer humanitären Krise soll den betroffenen Menschen schnell und unkompliziert geholfen werden. Dabei wurde eine Reihenfolge festgelegt, welche Bedürfnisse am dringendsten sind.

  1. Die Bereitstellung von Nahrung und Trinkwasser hat oberste Priorität.
  2. Danach erfolgt die medizinische Notversorgung. Es sollen solche medizinische Leistungen sichergestellt werden, die von den bestehenden Strukturen im Gebiet nicht mehr gewährleistet werden können. Zudem soll sich die Versorgung an den Bedürfnissen der entsprechenden Bevölkerung orientieren.
  3. Die letzte Stufe sind Schutzmaßnahmen. Dazu zählen der Schutz vor Witterungseinflüssen (Bereitstellung von Decken, Zelten etc.), der Schutz der Flüchtlinge vor Übergriffen sowie die Einhaltung der Flüchtlingskonvention.

(Redaktion: Christian Rehmer)

19. August: Int. Tag der Humanitären Hilfe

Nach Angaben des Amts für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) benötigen mittlerweile über 60 Millionen Menschen humanitäre Hilfe. Ob Essen, Zelte oder Kleidung – alles muss an meist sehr gefährliche Orte gebracht und verteilt werden. Diese Leistung vollbringen jeden Tag zahlreiche humanitäre Helfer, die während ihres Einsatzes für friedliche Konfliktbeilegung nicht selten ihr Leben riskieren. Der Internationale Tag der humanitären Hilfe am 19. August 2012 honoriert deren Einsatz.

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AKTUELL

  • Presseinformationen UN-Aktuell Meinung Humanitäre Hilfe Migration

    Zeit zu reagieren - Gastbeitrag des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon zur "Flüchtlingskrise"

    "Es ist Zeit für die internationale Gemeinschaft, eine weltweite Reaktion auf die riesigen Bevölkerungsströme zu entwickeln." UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verfasst einen persönlichen und emotionalen Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung zur europäischen "Flüchtlingskrise".

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  • Humanitäre Hilfe Klimaflucht Katastrophen Konflikte & Brennpunkte Menschliche Sicherheit PORTALKATEGORIEN

    70 Jahre Vereinte Nationen: Herausforderung humanitäre Hilfe

    Überall auf der Welt kommt es immer wieder zu Katastrophen, Kriegen oder schweren Unfällen, die das Leben von Millionen Menschen beeinträchtigen. Die oft unermessliche Not der Betroffenen überfordert einzelne Staaten und verlangt nach internationaler Hilfe. Seit ihrer Gründung vor 70 Jahren stellen die Vereinten Nationen diese sogenannte humanitäre Hilfe auf allen Ebenen bereit.

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  • UN-Aktuell Humanitäre Hilfe

    19. August 2015 - Welttag der humanitären Hilfe

    Auf diesem Bild sieht man einen jungen Mann. Über dem Mann steht mir bunter Schrift geschrieben: "Inspiring the World's Humanity".

    Im letzten Jahrzehnt hat sich die Zahl der von humanitären Krisen betroffenen Menschen verdoppelt. Vor diesem Hintergrund wird am 19. August der Welttag der humanitären Hilfe begangen. Ziel ist es, die Arbeit humanitärer Helfer zu ehren und die internationale Aufmerksamkeit auf humanitäre Notlagen zu lenken. Der diesjährige Gedenktag steht unter dem Motto „Inspiring the World’s Humanity“.

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  • DGVN-Nachrichten Humanitäre Hilfe Was tun

    Erdbebenkatastrophe in Nepal: Ein schönes Land, von den Göttern verlassen?

    Eine Nepalesin steht nach dem Erdbeben vor einem zerstörten Haus

    Das katastrophale Erdbeben in Nepal mit über 8000 Toten und 17 000 Verletzten hat ein ohnehin stark benachteiligtes Land getroffen. Kurz nach dem Ende eines langwierigen Bürgerkriegs hat die Katastrophe Familien, Frauen und den im Aufbau befindlichen Sozialstaat hart getroffen. Den Menschen in Nepal mangelt es an fast Allem. Welche UN-Organisationen helfen und wohin kann man spenden?

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  • Humanitäre Hilfe Friedenssicherung

    Die Vereinten Nationen im Südsudan - UNMISS zwischen militärischem Einsatz und humanitärer Hilfe

    UNMISS Camp in der Hauptstadt Juba

    Der Südsudan ist nicht nur der jüngste Staat der Welt, sondern gleichzeitig auch einer der instabilsten. Mit Ausbruch der Kämpfe im Dezember begann auch die Flucht großer Teile der Bevölkerung vor der Gewalt, besonders Angehörige der Nuer sehen sich bedroht. Dies hatte zur Folge, dass die UN-Stützpunkte erstmals in der Geschichte der UN-Friedensmissionen ihre Tore für die Flüchtlinge öffneten.

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  • Humanitäre Hilfe Syrien Menschenrechte aktuell Kinderrechte

    Alarmierende Lage syrischer Flüchtlingskinder

    Eine Mutter trägt ihr junges Kind auf dem Arm. Im Hintergrund sieht man Zelte des UN-Flüchtlingswerkes.

    Eine neue Studie des UNHCR mahnt die internationale Staatengemeinschaft minderjährige Flüchtlinge besser zu schützen. In den überfüllten Flüchtlingscamps drohen den Kindern Zwangsarbeit, Rekrutierung durch bewaffnete Gruppen und Zwangsheirat.

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  • Veranstaltungsbericht Humanitäre Hilfe

    Nordkorea: Humanitäre Hilfe von Politik trennen

    Jedes dritte Kind in Nordkorea ist unternährt. Chronische Nahrungsmitteldefizite, die durch Naturkatastrophen zusätzlich verschlimmert werden, bestimmen die Notlage von Millionen  Menschen. Eine der wenigen humanitären Hilfsorganisationen, die das Regime akzeptiert, ist das Ernährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP). Über die schwierige Lage in dem Land  sprach  die WFP-Landesdirektorin Claudia von Roehl im Rahmen des Berliner Mittagsgesprächs auf Einladung von DGVN und WFP Deutschland.

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  • Humanitäre Hilfe

    Katastrophe am Horn von Afrika

    Besonders betroffen sind die Staaten Somalia, Kenia, Äthiopien und Dschibuti, hier sind nach UN-Angaben rund zwölf Millionen Menschen von der Nahrungsmittelknappheit bedroht.

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  • Humanitäre Hilfe

    UN Truppen mitverantwortlich für Cholera-Ausbruch in Haiti

    UN-Truppen in Haiti sind für die Ausweitung der Cholera mitverantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eingesetzte Expertenkommission. Mangelnde hygienische Verhältnisse im MINUSTAH-Camp hatten eine rapide Verbreitung der Viruskrankheit im Inselstaat zur Folge.

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  • Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell Humanitäre Hilfe Friedenssicherung Arbeitsplätze und wirtschaftliche Entwicklung (SDG 8)

    Die humanitäre Hilfe vor großen Herausforderungen

    Das schwere Erdbeben, der Tsunami und der Reaktorunfall – diese dreifache Katastrophe, die Mitte März 2011 Japan heimgesucht hat, rief einen komplexen humanitären Notstand hervor. Mindestens 11 000 Personen kamen dabei ums Leben, Tausende von Menschen gelten als vermisst und rund 250 000 Menschen wurden obdachlos. 20 Millionen Menschen waren im August 2010 von der Flutkatastrophe in Pakistan betroffen, und das Erdbeben Anfang 2010 in Haiti ließen den Karibikstaat ins Chaos versinken.Heft 2/2011 der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN beschäftigt sich mit den Problemen und Chancen internationaler humanitäre Hilfe.

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  • Weitere Nachrichten im Archiv

Stimmen zum Thema

“Aid workers are the envoys we send to show our solidarity with suffering. They represent what is best in human nature. But their work is dangerous...”

Secretary-General Ban Ki-moon

Fotostrecke: Humanitäre Helfer im Einsatz

  • Helfer des UNHCR bringen Hilfsmaterial für Wirbelsturmüberlebende. UN Photo/UNHCR

  • Helfer bringen Deckenpakete zu notleidenden Menschen. UN Photo/UNHCR

  • Helfer des Roten Kreuzes transportieren Tote ab. UN Photo

  • Humanitärer Helfer unterrichtet Schüler in Simbabwe. UN Photo/Kryzanowski

  • Humanitärer Helfer in Argentinien gibt Mädchen zu trinken. UN Photo/Logan Abassi

  • Ein Opfer der Kämpfe im Sudan wird von einem Helfer behandelt. UN Photo/Tim McKulka

  • Mitglied der MINUSTAH Mission trägt ein Baby zu einem Helicopter. UN Photo/Marco Dormino

  • Humanitäre Helfer aus der Dominikanischen Republik verteilen Essen. UN Photo/Marco Dormino

Einige Daten zu Katastrophen

  • Zwischen Juli und August 2010 verloren bei der verheerenden Flutkatastrophe in Pakistan über 1700 Menschen ihr Leben, knapp 2 Millionen Häuser wurden beschädigt, insgesamt waren 14 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen
  • 2010: Bei dem Erdbeben in Haiti haben mehr als 200.000 Menschen ihr Leben verloren
  • 2009 waren fast 240 Millionen Menschen von Naturkatastrophen betroffen
  • 2008 starben fast 250.000 Menschen in Folge von Erdbeben, Stürmen, Hungersnöten und anderen Katastrophen, die meisten Opfer durch das Erdbeben in China (87.476) und den Zyklon "Nagris" in Myanmar (138.366)
  • 2004: Mehr als 230.000 Menschen kamen durch das Seebeben und den folgenden Tsunami in Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand und anderen Ländern um
  • Im Zeitraum 1999-2008 gab es 7.191 Katastrophen, die 1,2 Millionen Menschenleben kosteten und 2,7 Milliarden Menschen Schäden zufügten, deren materielle Verluste auf insgesamt 1,08 Billionen US-Dollar geschätzt werden

UN-Institutionen der humanitären Hilfe

Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA)

OCHA (Office for the Coordination of Humanitarian Affairs) ist das zentrale Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten im UN-Sekretariat. »weiterlesen«

Ständiger interinstitutioneller Ausschuss (IASC)

Der UN-Nothilfekoordinator ist auch Vorsitzender des IASC (Inter-Agency Standing Committee), in dem alle im Bereich der humanitären Hilfe tätigen internationalen Organisationen, Fonds Programme und Netzwerke vertreten sind. »weiterlesen«

Aufruf zu humanitärer Hilfe -
UN-Prozess der konsolidierten Hilfsappelle (CAP)

Um bei einer Katastrophe Doppelarbeit und eine Vielzahl unkoordinierter Spendenaufrufe von UN-Hilfsorganisationen zu vermeiden, werden erforderliche Hilfsaufrufe über den konsolidierten Hilfsappell (Consolidated Appeals Process) gebündelt. »weiterlesen«

Zentraler Fonds für die Reaktion auf Notsituationen (CERF)

Der CERF (Central Emergency Response Fund) wurde am 15. Dezember 2005 durch die UN-Generalversammlung als humanitärer Fonds gegründet, um zuverlässige und schnellst möglich Hilfe bei Katastrophen und Konflikten zu ermöglichen. »weiterlesen«

Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen wurde 1965 gegründet und zählt zu den Exekutivausschüssen der UN-Generalversammlung. Es nimmt wichtige Koordinationsaufgaben bei der Entwicklungsarbeit der UN wahr. »weiterlesen«

Welternährungsprogramm (WFP)

Das WFP (World Food Programme) wurde im Jahr 1961 von der UN-Generalversammlung zusammen mit der Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) zunächst als dreijähriges Programm zur Nahrungsmittelsoforthilfe gegründet und 1965 auf Dauer eingerichtet. »weiterlesen«

Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR)

Das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (United Nations High Commissioner for Refugees) wurde von der UN-Generalversammlung am 14. Dezember 1950 eingerichtet. »weiterlesen«

Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Die primäre Aufgabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist es, dafür Sorge zu tragen, dass alle Menschen den höchstmöglichen Grad an Gesundheit erreichen können, die von der WHO sehr breit als Zustand eines vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens definiert wird und nicht als eine bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechlichkeit. »weiterlesen«

Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF)

Eine der bekanntesten Einrichtungen der humanitären Hilfe im UN-Bereich ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Es kümmert sich um Hilfe für Kinder weltweit und arbeitet schwerpunktmäßig in fünf Bereichen. »weiterlesen«

 

Valerie Amos - Ein Kurzportrait

Valerie Amos

Untergeneralsekretärin für Humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen

Seit dem 1. September 2010 ist die Britin Valerie Amos neue Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten und Nothilfekoordinatorin der Vereinten Nationen (OCHA).

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon ernannte sie als Nachfolgerin ihres Landsmannes John Holmes, der das Amt von Januar 2007 bis August 2010 inne hatte.

Amos bringt viel Hintergrundwissen und eine außerordentliche Erfahrung in ihre neue Position mit. Bis zum Antritt ihrer neuen Aufgabe war sie die Hochkommissarin des Vereinigten Königreiches in Australien und hat in ihrer mehr als 25 Jahre langen Berufserfahrung in verschiedenen Führungspositionen gearbeitet.

Von 2007 bis 2009 war Amos Vorsitzende der Königlich Afrikanischen Gesellschaft und Mitglied der Fulbright-Kommission. Zwischen 2003 und 2007 war sie Vorsitzende des britischen Oberhauses und Ministerin für Internationale Entwicklung. In diesem Amt, gehörte es zu ihren Aufgaben an Diskussionen und Verhandlungen teilzunehmen, um auf diese Weise Konflikt- und Postkonfliktsituationen in der Demokratischen Republik Kongo, Sudan, Zimbabwe, Sierra Leonie, Liberia und anderen Teilen der Welt zu klären. Von 2001 bis 2003 war sie Afrika Ministerin im Kabinett Blair.

Amos ist seit ihrer Ernennung die ranghöchste Britin innerhalb der UN. Sie ist im Jahre 1954 im südamerikanischen Guyana geboren und hat einen Bachelor in Soziologie und einen Master in Kulturwissenschaften an den Universitäten Warwick, Brimingham und East Anglia erworben. Ferner wurden ihr von acht britischen Universitäten und einer US-amerikanischen Universität die Ehrendoktorwürde verliehen.