UN-Berichte

UN-Bericht über die menschliche Entwicklung 2013

Der Aufstieg des Südens:
Menschlicher Fortschritt in einer ungleichen Welt'

Herausgeber: Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP)

Im 21. Jahrhundert ist ein tiefgreifender Wandel der globalen Dynamik zu verzeichnen, der durch die rasant aufstrebenden neuen Mächte unter den Entwicklungsländern herbeigeführt wird. China hat Japan als zweitgrößte Wirtschaftsmacht der Welt überholt. In diesem Prozess wurden hunderte Millionen Menschen von der Armut befreit. Indien gestaltet seine Zukunft mit neuer unternehmerischer Kreativität und sozialpolitischen Neuerungen. Brasilien erhöhte seinen Lebensstandard, indem es internationale Beziehungen ausweitet und Programme zur Armutsbekämpfung durchführt, die weltweit Nachahmung finden.

Doch der „Aufstieg des Südens“ ist ein noch viel umfassenderes Phänomen. Indonesien, Mexiko, Südafrika, Thailand, die Türkei und mehr als 40 andere Entwicklungsländer werden zu wichtigen Akteuren auf der Weltbühne. Jedes dieser Länder hat seine eigene Geschichte und schlug seinen individuellen Weg ein. Und doch sind ihnen wichtige Merkmale gemein, und sie sehen sich mit vielen ähnlichen  Herausforderungen konfrontiert. Sie sind außerdem immer enger miteinander vernetzt und immer mehr voneinander abhängig.

Der Bericht über die menschliche Entwicklung 2013 analysiert die Ursachen und Konsequenzen des fortschreitenden „Aufstiegs des Südens“ und benennt politische Konzepte, die in dieser neuen Realität verankert sind. Er  argumentiert, dass eine bessere Repräsentation des Südens im multilateralen Institutionengefüge neue Lösungsmöglichkeiten für die uns konfrontierenden globalen Herausforderungen auftun könnte – im Interesse aller, des Nordens und des Südens.

Herausgeber der deutschen Ausgabe: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN)

Der Bericht wurde am 14. März 2013 weltweit vorgestellt.