Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen. Die Generalversammlung begründete ihren Beschluss in Resolution 64/136 damit, dass „Genossenschaften in ihren verschiedenen Formen die breitestmögliche Mitwirkung aller Menschen an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung fördern, zu einem wichtigen Faktor dieser Entwicklung werden und zur Beseitigung der Armut beitragen“.
Auf Beschluss der UN-Generalversammlung (Resolution 65/151) ist 2012 außerdem auch das "Internationale Jahr der nachhaltigen Energie für alle" (International Year of Sustainable Energy for All) - anlässlich der Rio +20 Konferenz und aufgrund der Bedeutung nachhaltiger Entwicklung. 1,5 Milliarden Menschen weltweit leben ohne Stromversorgung, entweder weil diese nicht verfügbar ist oder weil sie diese nicht bezahlen können. Der Zugang zu nachhaltiger, sauberer Energie ist dabei ein Schlüssel, um diesen Menschen zu langfristiger, dauerhafter und nachhaltiger Entwicklung zu verhelfen, die weltweite Armut konstant zu bekämpfen und die Milleniumsentwicklungsziele zu erreichen.
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Deutsche UN-Gesellschaft wählt neuen Vorstand
Der bisherige Stellvertretende Vorsitzende, das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages, Detlef Dzembritzki, wurde zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) gewählt. Dies geschah im Rahmen der 31. DGVN-Mitgliederversammlung am 3. Dezember 2011 in Hamburg. Dzembritzki übernimmt den Vorsitz von Prof. Dr. Thomas Bruha (Hamburg), der nicht mehr kandidierte.
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Internationale UN-Peacekeeping-Konferenz in Berlin
Die Arbeitsteilung zwischen Truppenstellern und Geldgebern im UN-Peacekeeping war eines der Hauptthemen bei der internationalen Konferenz "What Role for the Troop Contributing Countries?" am 7. November 2011 im Auswärtigen Amt. Neben dem ehemaligen UN-Untergeneralsekretär für Friedenssicherungseinsätze, Alain Le Roy, sprachen Vertreter des Auswärtigen Amtes, des deutschen Bundestages, Pakistans, Nigerias und verschiedene Wissenschaftler über die Zukunft der UN-Friedenssicherung, die Schutzverantwortung und Herausforderungen in der Zusammenarbeit innerhalb der multinationalen Streitkräfte.
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Der Bericht über die menschliche Entwicklung 2011 ("Human Development Report"), in der deutschen Ausgabe herausgegeben von der DGVN, liefert wichtige neue Beiträge, zum weltweiten Dialog über das Recht der heutigen und der künftigen Generationen auf ein gesundes und erfülltes Leben. Er zeigt, dass Nachhaltigkeit unauflöslich mit Gerechtigkeit verbunden ist – mit Fragen zu Fairness, sozialer Gerechtigkeit und besserer Lebensqualität.
Vorgestellt wurde er am 2. November 2011 auf einer Pressekonferenz mit UNDP-Vertreterin Eva Jespersen und Erhard Eppler. Der Bericht präsentiert auch die aktuelle Weltrangliste der Länder nach ihrem Entwicklungsstand.
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Bericht zum Nachlesen und in Kurzfassung
Nicht alle Delegierten und Beobachter bewerteten das Ergebnis von Durban positiv, aber erleichtert waren sie alle. Nach eineinhalb Tagen Verhandlungsverlängerung konnten doch noch gemeinsame Beschlüsse gefasst werden. Bis 2015 soll eine neue internationale Klimavereinbarung verabschiedet werden. „Wir kamen mit Plan A hierher, und wir haben dieses Treffen mit Plan A beendet, um unseren Planeten für die Zukunft unserer Kinder und unserer zukünftigen Enkelkinder zu bewahren.“
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UNEP-Direktor Achim Steiner propagiert Wandel zur kohlenstoffarmen, ressourceneffizienten Green Economy
Bei der dritten Climate Lecture der TU Berlin am 14. November 2011 gab sich der Direktor des Umweltprogramms der UN (UNEP), Achim Steiner, hinsichtlich der Bekämpfung des Klimawandels insgesamt sehr optimistisch. Er zeigte auf, dass sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf der einen, sowie Wirtschaftswachstum und Entwicklung auf der anderen Seite nicht ausschließen, dass neues Wirtschaften Wachstum und Entwicklung sogar begünstigen und verstärken. Auf Staaten, die Chancen des Klimaschutzes leugnen, könne die Welt nicht warten.
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UN-Bericht über die Lage der Freiwilligenarbeit in der Welt 2011
In Entwicklungsländern leisten Freiwillige wichtige Beiträge zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele. Aber auch in Deutschland engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich, zum Beispiel in der Kinder- und Altenbetreuung. Auf die Bedeutung ihres Engagements weist der erste "Bericht über die Lage der Freiwilligenarbeit in der Welt 2011" hin, erstellt anlässlich des "Internationalen Tages der Freiwilligen" am 5. Dezember.
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Dr. Benjamin Stachursky für seine Forschung über Frauenrechte in Ägypten und Iran ausgezeichnet
Am 2. Dezember 2011 lud die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) zur Verleihung des zweiten DGVN-Dissertationspreises ein, mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema „Frauenrechte und Revolution in Ägypten“. Dr. Benjamin Stachursky wurde mit seiner an der Universität Potsdam eingereichten Arbeit: „The Promise and Perils of Transnationalisation: A Critical Assessment of the Role of NGO Activism in the Socialisation of Women’s Human Rights in Egypt and Iran“ für seine herausragende Forschung im Bereich Vereinte Nationen geehrt.
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Der ständige Vertreter Deutschlands bei den Vereinten Nationen, Dr. Peter Wittig, diskutierte mit Prof. Dr. Michael Brzoska und den Buchautoren Philipp Rotmann und Stephan Mergenthaler anlässlich der Vorstellung ihres neuen Buchs, ob die Vereinten Nationen aus ihren Erfahrungen im Peacekeeping gelernt haben. Botschafter Wittig unterstrich die Problematik der „neuen Interventionsfreudigkeit“ des Sicherheitsrats, die zu einem Overstretch des Peacekeeping in der Welt geführt habe. Aufgrund von Mängeln in der Ausstattung und Rekrutierung von UN-Missionen ginge die Schere zwischen den ambitionierten Mandaten der Missionen und ihrer tatsächlichen Erfüllung immer weiter auseinander. Die Bilanz der Lernprozesse im Bereich UN-Peacekeeping fiel insgesamt gemischt aus.
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Es hat sich unheimlich viel getan
Südsudan, der jüngste, aber zugleich auch einer der ärmsten Staaten der Welt, wurde am 9. Juli dieses Jahres gegründet – begleitet von enormen Herausforderungen und Hoffnungen. Die Einbeziehung von Frauen auf allen Ebenen und die Stärkung ihrer Rechte und Partizipationsmöglichkeiten stellt dabei laut UN ein wesentliches Entwicklungsmaß dar. Wie sieht die Situation von Frauen vor Ort knapp ein halbes Jahr nach der Staatsgründung aus? Aus Südsudan berichtet Anne Kerlin.
Ohne Toiletten, Abwasserentsorgung und angemessene Hygiene leiden viele Menschen unter Krankheiten, die leicht zu vermeiden wären. Fäkalien sickern ins Grundwasser und führen zu Durchfallerkrankungen, die die Leistungsfähigkeit der Menschen beeinträchtigen. Eine der Organisationen des WASH-Netzwerks, die sich für den Ausbau der Sanitärversorgung einsetzen, ist "Women in Europe for a Common Future (WECF)". Im Kaukasus und in Osteuropa baut WECF zusammen mit Partnern vor Ort so genannte "Trockentrenntoiletten" (Urine Diverting Dry Toilets, UDDT).
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Zeitschrift Vereinte Nationen
Das aktuelle Heft 6/2011, mit Jahresinhaltsverzeichnis, beinhaltet ein ausführliches Interview mit dem ehemaligen UN-Untergeneralsekretär für Friedenssicherungseinsätze, Alain Le Roy. Weitere Themen der Ausgabe sind u.a. die Generalsanierung des UN-Amtssitzes in New York, UN Women und das Vermächtnis von Dag Hammarskjöld.
Blaue Reihe - Blickpunkt Libanon
Aktuelle Beiträge zu Konfliktursachen und
Konfliktlösungen
Diese Ausgabe der BLAUEN REIHE beleuchtet aktuelle Fragen des Libanon und des dortigen UN-Engagements vor dem Hintergrund der Erfahrungen, die auf der Studienreise des DGVN-Landesverbands Bayern (25. September bis 2. Oktober 2010) gewonnen wurden.
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UN Basis-Informationen Nr.40: Menschenrechte und Vereinte Nationen
Der Schutz der Menschenrechte ist eine der zentralen Aufgaben der Vereinten Nationen (UN). Diese aktualisierte und interaktive Ausgabe der UN-Basis-Informationen beschäftigt sich mit den grundlegenden internationalen Rechtsinstrumenten der Menschenrechte und gibt einen Überblick über die menschenrechtlichen Akteure und Zusammenhänge im Rahmen der Vereinten Nationen.
UN-Basis-Info Nr. 40: Menschenrechte und Vereinte Nationen - Druckversion
Interaktive Version
Jetzt auch als Druckfassung erhältlich: Nr.44: Die Vereinten Nationen und der Nahost-Konflikt
Seit Bestehen der Vereinten Nationen befasst sich die Weltorganisation intensiv mit dem Konflikt im Nahen Osten. Keine andere Region hat sie über mehr als sechs Jahrzehnte stärker beschäftigt. Mit zahlreichen Friedensinitiativen haben sich die UN in der Krisenregion immer wieder engagiert. Dazu gehört der Einsatz tausender Blauhelm-Soldaten. Die Vielzahl der sich zum Teil wiederholenden Resolutionen und die lange Dauer des ungelösten Konflikts aber machen deutlich, dass der Einfluss der UN nur begrenzt ist.Die Basis-Information enthält einen historischen Abriss des Nahost-Konflikts und liefert Hintergund zu allen wichtigen aktuellen Fragen über die Krisenregion.
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