Zeitschrift VEREINTE NATIONEN aktuell

UN und Kunst: ein schwieriges Verhältnis

Wandgemälde von Per Krohg

Über 300 Wandgemälde, Skulpturen, Teppiche, Relikte und andere Objekte befinden sich am UN-Amtssitz in New York. Der verknotete Revolver und die Plastik „Schwerter zu Pflugscharen“ bringen wohl am deutlichsten die Botschaft der Weltorganisation zum Ausdruck: sich für den Frieden einzusetzen. Die in diesem Themenheft ›UN und Kunst versammelten Beiträge und Interviews geben einen Überblick über das schwierige Verhältnis zwischen der Kunst und der Friedensorganisation. Ian Williams unternimmt einen Streifzug durch die Gärten und Flure der UN in New York und stellt die eklektische Kunstsammlung vor. Warum das UN-Sekretariat sich nur nebenbei mit der Sammlung befasst und was eigentlich der UN-Kunstausschuss tut, darüber gibt der Leiter des UN-Sanierungsgesamtplans Michael Adlerstein in einem Interview Auskunft. Kunsthistorikerin Maria Veie Sandvik hat sich als einige der wenigen Menschen weltweit eingehend mit dem aus den Nachrichten bekannten Wandgemälde im UN-Sicherheitsrat beschäftigt, während Boris Abel der Frage nachgegangen ist, ob und wie Künstlerinnen und Künstler heute die UN thematisieren. Nicht zuletzt erklärt die Filmkritikerin Kira Taszman, warum die Vereinten Nationen in Spielfilmen meist schlecht wegkommen.

Zum Heft 4/2014

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