Katastrophen Klimaschutz (SDG 13)

UN-Konferenz in Sendai: Wege zur Verminderung von Katastrophenrisiken

Eine Frau und ein paar Kinder stehen vor einem mit Steinen geschütztem Haus, dass vollkommen umspült ist vom Wasser

Die Zahl der Katastrophen nimmt weltweit zu, und besonders hart treffen sie die Armen im Süden der Welt wie hier in Malawi. Foto: UNDP/Arjan van de Merwe

„Wir müssen es schaffen, vom Management von Katastrophen zum Management von Katastrophenrisiken überzugehen“, ist Margareta Wahlström überzeugt. Sie steht an der Spitze des „UN Office for Disaster Risk Reduction“ (UNISDR), des UN-Sekretariats für Katastrophenvorsorge.

„Wenn es der Welt gelingt, mit den Faktoren fertig zu werden, die die Risiken erhöhen – wie Armut, Klimawandel, Zerstörung der schützenden Ökosysteme, unkontrollierte Urbanisierung und Landnutzung –, wird unser Planet sehr viel widerstandsfähiger. Es wird dann möglich sein, das gegenwärtige Niveau der Risiken zu vermindern und das Entstehen neuer Risiken zu vermeiden.“

Dies erläuterte Margareta Wahlström bei der „Dritten Weltkonferenz für Katastrophenvorsorge“ (Third World Conference on Disaster Risk Reduction) in Sendai/Japan vom 14.-18. März 2015. Dies ist das wichtigste Entscheidungsgremium in Fragen der Katastrophenvorsorge im Rahmen der Vereinten Nationen und wird etwa alle zehn Jahre veranstaltet.

Die Konferenz in Sendai, an der etwa 6.500 Vertreter und Vertreterinnen von Regierungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teilnahmen, wurde einberufen, um zu einer neuen Vereinbarung darüber zu gelangen, wie Risiken durch Katastrophen vermindert, die Zahl der Todesopfer reduziert und ökonomische Verluste begrenzt werden können.

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon betonte in einem Grußwort, dass „der Klimawandel die Risiken für Hunderte Millionen Menschen stark erhöht und dies besonders in kleinen Inselentwicklungsländern und in Küstengebieten“. Es gelte nun, „all die schmerzhaften Lektionen, die uns durch Katastrophen erteilt wurden, in eine neue Politik für eine bessere Zukunft umzusetzen“.

Immer mehr Katastrophen bedrohen die Menschheit

Seit der letzten UN-Konferenz zur Katastrophenvorsorge im Jahre 2005 sind nach UNISDR-Berechnungen mindestens 700.000 Menschen bei Katastrophen ums Leben gekommen und 1,7 Milliarden Menschen erlitten Schäden. Die materiellen Verluste werden auf 1,4 Billionen Dollar geschätzt.

Die UN-Experten sind zum Ergebnis gekommen, dass inzwischen mehr als 80% aller Katastrophen Ursachen haben, die mit dem globalen Klimawandel in Verbindung stehen.

Die Verminderung von Katastrophenrisiken steht oben auf der politischen Tagesordnung

Der Plenarsaal ist abgedunkelt, man sieht viele Tablets und Smartphones leuchten
Delegationen aus über 180 Ländern diskutierten eine Woche lang, wie ein neues Rahmenkonzept zur Katastrophenvorsorge gestaltet werden kann. Foto: UNISDR

Bei der UN-Konferenz wurde deutlich, dass mit der Zahl von Katastrophen in vielen Ländern der Welt auch das politische Bewusstsein für die Notwendigkeit von vorbeugenden Initiativen, Vorsorgemaßnahmen für zu erwartende Katastrophen und Katastrophenhilfsprogrammen wächst.

Shahid Ulla Mia, Staatssekretär im Ministerium für Katastrophenhilfe in Bangladesch, sagte in Sendai zur Situation in seinem Land: „Die Verminderung von Risiken durch Katastrophen und die Anpassung an den Klimawandel sind vom Rand in das Zentrum der Entwicklungsplanung gerückt. Sie stehen jetzt auf einem Spitzenplatz der politischen Tagesordnung in Bangladesch.“

Aufklären, vorbeugen und nach Katastrophen rasch helfen

Vanuatu nach dem verheerenden Zyklon

„Ich kann nur sagen, alle unsere Hoffnungen auf eine blühende Zukunft sind zerschlagen.“ So beschrieb Baldwin Lonsdale, der Präsident des pazifischen Inselstaates Vanuatu, bei der UN-Konferenz in Sendai seine Gefühle angesichts der verheerenden Zerstörungen durch den Zyklon „Pam“ in seiner Heimat am 14. und 15. März 2015. Dieser Wirbelsturm war mit Spitzengeschwindigkeiten von 340 Stundenkilometern einer der stärksten jemals gemessenen Stürme auf der Welt. Die Berichte über die verheerenden Auswirkungen von „Pam“ machten den Delegierten der Konferenz beklemmend deutlich, wie Menschen in armen Ländern noch ihre letzte Habe durch solche Katastrophen verlieren und dass die kleinen Inselstaaten davon besonders stark betroffen sind.

Dass die Zahl der Todesopfer auf etwa zwei Dutzend begrenzt blieb, lag an den rechtzeitigen Vorhersagen der Meteorologen, der raschen Weitergabe der Warnungen an die Bevölkerung und der umsichtigen Vorbereitung der mehr als 260.000 Einwohner der Inselgruppe auf die drohende Katastrophe. Wo stabile Häuser vorhanden waren, die dem Sturm trotzen konnten, wurden sie aufgesucht, wo Wellblechdächer abgedeckt zu werden drohten, wurden sie durch Gewichte verstärkt, und in ländlichen Gebieten vergruben die Menschen ihre Nahrungsmittel, damit sie nicht durch den Wirbelsturm zerstört wurden.

Große Erfahrungen mit Katastrophen

Alice Clements, die für UNICEF in Vanuatu tätig ist, äußerte unmittelbar nach der Katastrophe, dieses Land habe „3.000 Jahre Erfahrungen beim Umgang mit einer unheimlich großen Vielfalt von Katastrophen, von Erdbeben bis zu Vulkanausbrüchen. Die Menschen haben großartige Methoden, damit fertig zu werden, aber dies war ein Kategorie-5-Sturm.“

Als gravierendes Problem erwies sich, dass die Heftigkeit des Zyklons frühere Stürme bei Weitem übertraf und damit die Zerstörungen auch weit größer waren. Die Vorbereitungen der Regierung auf solche Katastrophen reichten deshalb nicht aus. Vor allem wurde die Infrastruktur auf den besonders stark betroffenen Inseln so weitgehend zerstört, dass alle Telekommunikationsverbindungen zusammenbrachen.

Außerdem war rasche Hilfe für die meisten der 65 bewohnten Inseln zunächst nicht möglich, weil Vanuatu über keine nennenswerte Zahl eigener Kleinflugzeuge und Hubschrauber verfügt. Glücklicherweise wurde der Flughafen der Hauptstadt Port Vila zwar überflutet, aber nicht völlig verwüstet, sodass ein provisorischer Flugbetrieb rasch wieder aufgenommen werden konnte.

Beeindruckend ist, dass die Menschen sehr umsichtig auf die Katastrophe reagierten, nicht in Panik gerieten oder in Lethargie verfielen. Gleich nach dem Abflauen des Sturms wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Zahlreiche der meist einfach gebauten Hütten hielten zwar dem Sturm nicht stand, aber ließen sich zumindest provisorisch aus dem herumliegenden Material wieder aufbauen.

Große internationale Hilfe, aber leider unzureichend koordiniert

Nicht zuletzt wegen der großen Aufmerksamkeit, die die Katastrophe in Vanuatu bei der Konferenz in Sendai fand, lief die internationale Hilfe rasch an. Die lokalen Behörden beklagen aber, dass die Koordination der Maßnahmen der zahlreichen beteiligten Organisationen unzureichend ist. Das „Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten“ (OCHA) kann zwar die Arbeit der verschiedenen UN-Organisationen aufeinander abstimmen und dabei eng mit der Regierung zusammenarbeiten, ist aber darauf angewiesen, dass sich die zahlreichen anderen Hilfsorganisationen von sich aus zu einer Zusammenarbeit bereitfinden, was nicht immer der Fall ist.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen unterstützt die Regierung vor allem auf logistischem Gebiet und bei einer raschen und effizienten Verteilung von Hilfsgütern. Die Internationale Fernmeldeunion ITU hilft mit Satellitentelefonen und anderer Technologie dabei, die Kommunikationsverbindungen zwischen den Inseln wiederherzustellen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und UNICEF führen u. a. Impfkampagnen durch, um Epidemien zu verhindern. Auch verschiedene weitere Organisationen und Programme des UN-Systems unterstützen das Land bei der Katastrophenbewältigung und beim Wiederaufbau. Die UN-Helfer haben auch im Blick, dass die Nahrungsmittelsituation prekär werden wird, wenn nach kurzer Zeit die verbliebenen Reserven aufgezehrt sind.

Vanuatu hofft angesichts der Folgen des Klimawandels auf längerfristige Unterstützung

Vanuatus Präsident Lonsdale blickte in Sendai über die aktuelle Katastrophe hinaus und verwies darauf, dass sein Land permanent durch Probleme wie die Erosion der Küsten und den steigenden Meeresspiegel bedroht ist. Als Folge des Klimawandels nimmt die Zahl und Heftigkeit von Extremwetterereignissen zu: „In diesem Jahr hatten wir mehr Regen. Die schweren Niederschläge der vergangenen Wochen waren weit mehr als das, was wir früher erlebt haben.“

Der Präsident appellierte an die Delegierten der Konferenz: „Vanuatu hofft auf ein starkes neues Rahmenwerk zur Reduzierung der Katastrophenrisiken, auf dessen Grundlage wir unterstützt werden bei der Abwehr von Katastrophenrisiken, wie sie durch den Klimawandel entstehen.“

Eine Familie sitzt vor ihrem Haus zwischen ihren geretteten Einrichtungsgegenständen
Diese Familie in Vanuatu hat in dem verheerenden Wirbelsturm „Pam“ ihr Haus und einen großen Teil ihres Besitzes verloren. Foto: UNICEF/Graham Cramp

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) setzte sich bei der Konferenz für verbesserte Frühwarnsysteme ein. WMO-Generalsekretär Michel Jarraud betonte in Sendai: „Glücklicherweise verfügen wir über das Wissen und die Instrumente, die erforderlich sind, um uns auf vielfältige Risiken vorzubereiten und diese zu vermindern.“ Dafür seien eine verantwortungsbewusste politische Führung und gut aufeinander abgestimmte Investitionen erforderlich, u. a. in bessere Wettervorhersagen und Warnsystemen sowie Katastrophenhilfs- und Evakuierungsstrukturen.

Viel Beachtung fand in Sendai die Erkenntnis, dass bei vorbeugenden Maßnahmen und Katastrophenhilfsprogrammen sehr viel stärker im Blick sein muss, wie unterschiedlich sie sich auf Frauen und Männer auswirken. Dies hängt u. a. mit dem häufig niedrigen sozialen Status von Frauen, ihrer geringeren Mobilität, oft fehlendem Wissen über Katastrophenschutzprogramme sowie kulturellen Faktoren zusammen. So können in vielen Ländern nur sehr wenige Frauen schwimmen. Frauenförderung ist deshalb ein unverzichtbarer Teil jeder Strategie zur Risikoverminderung.

Vertreter der Weltgesundheitsorganisation WHO betonten in Sendai, dass gesunde Menschen bessere Überlebensaussichten bei Katastrophen haben als bereits von Krankheiten geschwächte. Deshalb sind Investitionen in eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung ein wichtiger Teil von Strategien zur Risikoverminderung. Außerdem müssen Gesundheitssysteme so gestaltet werden, dass sie auf Katastrophen vorbereitet sind, zum Beispiel müssen Krankenhausgebäude in gefährdeten Gebieten erdbebensicher errichtet werden.

Vielen Entwicklungsländern fehlen allerdings bisher die technischen und finanziellen Voraussetzungen, um die Risiken durch Katastrophen wirksam zu vermindern. Technologietransfer und finanzielle Unterstützung sind unverzichtbar, soll diese Situation grundlegend verbessert werden.

Eine gemeinsame Initiative von UN-Umweltprogramm und Versicherungen

Große internationale Versicherungsgesellschaften nahmen die Konferenz zum Anlass, um die Regierungen in aller Welt aufzufordern, die Abwehrmaßnahmen gegen Naturkatastrophen zu stärken. Im letzten Jahrzehnt sind die materiellen Schäden durch Katastrophen auf 190 Milliarden Dollar im Jahr gestiegen.

Gemeinsam mit dem UN-Umweltprogramm UNEP haben große Versicherungen 2012 eine gemeinsame Initiative für nachhaltige Versicherungen ins Leben gerufen und sich auf „Prinzipien für nachhaltige Versicherung“ (PSI) geeinigt.

In Sendai präsentierten die beteiligten Versicherungen eine Erklärung unter dem Titel „United for Disaster Resilience“ (Vereint für die Widerstandskraft gegen Katastrophen), in der sie sich für eine starke öffentlich-private Partnerschaft zur Reduzierung von Katastrophenrisiken und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit auf lokaler und nationaler Ebene einsetzen. UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner lobte diese Initiative mit den Worten: „Die Vision und die Initiative, die die Versicherungswirtschaft demonstriert – von der Veröffentlichung der wegweisenden Prinzipien für nachhaltige Versicherung auf der Rio+20-Konferenz bis zu den gemeinsamen, starken Selbstverpflichtungen hier in Sendai –, sind inspirierend und bedeuten einen Weg nach vorn.“

Hoffen auf die nächste UN-Klimakonferenz

Die Folgen des globalen Klimawandels und die Notwendigkeit von Programmen zur Begrenzung der Erderwärmung sowie zur Anpassung an nicht mehr zu vermeidende Auswirkungen des Klimawandels gehörten zu den viel diskutierten Themen in Sendai. Angesichts der bereits jetzt wachsenden Zahl klimabedingter Katastrophen und der Prognosen für eine katastrophenreiche Zukunft wurde eindringlich gefordert, bei der UN-Klimakonferenz Ende des Jahres in Paris ein ambitioniertes internationales Klimaabkommen zu verabschieden.

Ebenso gilt es, die armen Länder dabei zu unterstützten, mit den Folgen des nicht mehr zu vermeidenden Klimawandels fertig zu werden „Die Folgen des Klimawandels sind bereits heute allgegenwärtig. Fluten, Überschwemmungen oder Dürren gefährden die Existenz und das Leben von Millionen von Menschen, verschärfen Armut und verhindern nachhaltige Entwicklung. Unser Ziel ist es, durch Prävention und Vorsorge die Widerstandsfähigkeit der gefährdeten Menschen zu stärken." Diese Einschätzung gab Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, der die Bundesregierung in Sendai vertrat.

Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, beschrieb am Ende der Konferenz den Zusammenhang von Entwicklungsanstrengungen und Klimapolitik so: „Katastrophenvorsorge ohne ernsthaften Klimaschutz ist wie heiße Milch rühren, ohne die Herdplatte abzustellen.“

Jeweils zwei bis drei Kinder haben sich unter einen Schultisch verkrochen
Die Katastrophenvorsorge erfordert viele kleine, aufeinander abgestimmte Maßnahmen. Dazu gehört auch der Unterricht von Kindern darüber, wie sie sich im Katastrophenfall verhalten sollen. Diesen Kindern in Nepal wird vermittelt, wie sie bei Erdbeben Schutz suchen können. Foto: UN Photo/Jim Holmes for AusAID

Rahmenwerk nach mehr als 30-stündiger Debatte verabschiedet

Mehr als 30 Stunden lang debattierten die Delegierten an den letzten beiden Konferenztagen in einem Verhandlungsmarathon über die Einzelheiten des Rahmenwerks zur Verminderung von Katastrophenrisiken für die Jahre 2015 bis 2030. (Der Text der Vereinbarung ist auf Englisch als pdf-Datei verfügbar.) Kontrovers wurde u. a. darüber diskutiert, ob quantitative Ziele für die Verbesserung der Katastrophenvorsorge in den Text aufgenommen werden sollten. Darüber war kein Einvernehmen zu erzielen, sodass jetzt zwar von „substanziellen“ Verbesserungen die Rede ist, diese aber nicht spezifiziert werden. Die Industrieländer verhinderten die Aufnahme von Zahlen für ihre Finanzhilfe und den Technologietransfer. Um präzise quantifizierte internationale Ziele und Finanzzusagen wird es nun bei den kommenden UN-Konferenzen zu den nachhaltigen Entwicklungszielen und zum internationalen Klimavertrag gehen.

Im Rahmenwerk werden sieben Ziele für die nächsten 15 Jahre formuliert. Substanzielle Verminderungen sollen erreicht werden bei der Zahl der Toten bei den weltweit auftretenden Katastrophen, bei der Zahl der betroffenen Menschen, bei den wirtschaftlichen Schäden in Relation zum Bruttosozialprodukt und bei den Schäden an Infrastruktur und öffentlicher Einrichtungen (darunter Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen). Substanzielle Verbesserungen werden angestrebt bei der Zahl der Länder mit Strategien zur Reduzierung der Katastrophenrisiken, bei der internationalen Zusammenarbeit und beim Zugang zu Frühwarnsystemen und zu Informationen über Katastrophenrisiken.

Margareta Wahlström zog eine positive Bilanz der Konferenz: „Die Verabschiedung des neuen Rahmenwerks zur Reduzierung von Katastrophenrisiken eröffnet ein neues Kapitel der nachhaltigen Entwicklung, weil es klare Ziele und Prioritäten für ein Handeln formuliert, das zu einer substanziellen Reduzierung der Risiken und Verlusten an Menschenleben, Lebensgrundlagen und Gesundheit durch Katastrophen führen wird.“

Hintergrundinformationen zum Themenschwerpunkt „Humanitäre Hilfe“ finden Sie auf dem DGVN-Portal.

(Frank Kürschner-Pelkmann)

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