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UN Jugenddelegierte 2009 nehmen Arbeit auf

Emily Büning (23) und Falko Mohrs (24) lösen die UN Jugenddelegierten 2008 Astrid Schrader und Nicolas Klein (beide 23) ab. Büning hat bisher mehrere Ämter bei der Grünen Jugend Hamburg, Mohrs vor allem im Verband Chrsitlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder inne gehabt. Beide haben bereits in ihrem ehrenamtlichen Engagement internationale Erfahrung gesammelt. Während die 23-Jährige gerade ihr Staatsexamen an der Bucerius Law School abgeschlossen hat, absolviert ihr 24-Jähriger Kollege ein duales Studium bei der Volkswagen AG.

Nicolas Klein, Falco Mohrs, Emily Büning und Astrid Schrader (v.l.n.r.)

Emily Büning und Falko Mohrs werden im Oktober 2009 die deutsche Delegation zur 64. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen nach New York begleiten. Sie werden die Delegation in Sachen Jugend beraten und bei den Verhandlungen zur diesjährigen Weltjugendresolution die Interessen der (deutschen) Jugendlichen vertreten.

Um diese Aufgabe erfolgreich wahrnehmen zu können, reisen Büning und Mohrs seit Anfang März auf einer Deutschlandtour durch die Republik und diskutieren mit Jugendlichen in Schulen, an Universitäten, bei Jugendorganisationen sowie Konferenzen über die verschiedenen Themen des UN Weltaktionsprogramms für die Jugend. "Wir freuen uns über jede Einladung und versuchen mit so vielen jungen Menschen wie möglich in Kontakt zu kommen" erklärt Büning. "Die Forderungen, Wünsche und Ideen, die uns auf der Tour mitgegeben werden, sind die Basis für unsere Arbeit in New York" so Mohrs, und er verspricht "wir werden bei der UN eine Rede halten, und die Belange der Jugendlichen zur Sprache bringen".

Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit sagt Emily Büning: "Zum einen werde ich mich dafür einsetzen, dass Jugendliche in politische Entscheidungsprozesse einbezogen werden und ihr erhebliches Engagement wertgeschätzt wird. Zum anderen möchte ich noch mehr Jugendliche dafür begeistern sich zu engagieren." Und Falko Mohrs erklärt: "Chancengerechtigkeit und Fairness müssen die globalen Wertmaßstäbe unseres Handelns sein. Wenn wir das beherzigen, leben wir das Ziel, die Welt besser zu verlassen als wir sie vorgefunden haben."

Bereits seit 1981 empfehlen die Vereinten Nationen, dass Mitgliedstaaten Jugenddelegierte in ihre Delegationen aufnehmen, um eine direkte Form der Jugendbeteiligung zu sichern. Das Jugenddelegiertenprogramm besteht in Deutschland seit 2005 und wird von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. und dem Deutschen Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit getragen. Die Jugenddelegierten arbeiten mit dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammen. Bei Letzterem werden sie als nächstes zwei Wochen in Berlin Station machen.


Die Tourstationen, die Forderungen und Eindrücke werden aktuell auf der Web-Seite www.jugenddelegierte.de zu finden sein.