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Treffen des DGVN-Präsidiums im Auswärtigen Amt

Im Blauen Saal des Auswärtigen Amtes sitzen die Vorstands-und Präsidiumsmitglieder der DGVN

Präsidiumsmitglieder während der Sitzung. Photo DGVN/ Anja Papenfuß

In den vergangenen Jahren war es seitens des DGVN-Vorstands sowie von Mitgliedern des Präsidiums oft angeregt worden: einmal das gesamte DGVN-Präsidium zu einem Meinungsaustausch zusammenkommen zu lassen. Am 27. November 2012 fand nun dieses erste Treffen auf Einladung des Vorstands und mit freundlicher Unterstützung des Staatsministers im Auswärtigen Amt, Michael Georg Link, in den Räumlichkeiten des dortigen Internationalen Clubs statt. Von den Mitgliedern des DGVN-Präsidiums fand knapp ein Drittel den Weg nach Berlin (Hans Otto Bräutigam, Tono Eitel, Alexander Gunther Friedrich, Wilhelm Höynck, Klaus Hüfner, Hans-Peter Kaul, Inge Kaul, Manfred Kulessa, Walter Lewalter, Thomas Matussek, Karl Theodor Paschke, Christian Tomuschat, Günther Unser und Hans Joachim Vergau). Das Präsidium blieb nicht unter sich, einige Mitglieder des Vorstands nutzten die Gelegenheit, sich an dem Gedankenaustausch zu beteiligen (Detlef Dzembritzki, Ekkehard Griep, Hannah Birkenkötter, Matthias Böhning, Michael L. Fremuth und Sven Simon).

Obwohl das Treffen keinen Anlass brauchte, wurde die Chance genutzt, um Ideen und Vorschläge für das im Jahr 2013 bevorstehende 40-jährige Jubiläum der Mitgliedschaft Deutschlands in den Vereinten Nationen zu sammeln. Nach der Begrüßung von Seiten des Auswärtiges Amtes durch den Leiter der Abteilung VN, Michael von Ungern-Sternberg, und von Seiten der DGVN durch den Vorsitzenden, Detlef Dzembritzki, hielt Präsidiumsmitglied Karl Theodor Paschke ein kurzes Impulsreferat. Danach stellte DGVN-Vorstands- und Forschungsratsmitglied Professor Manuel Fröhlich den Entwurf für eine Fachtagung im Herbst 2013 zum Thema „40 Jahre Deutschland in den Vereinten Nationen“ vor.

Die anschließende Diskussion über die deutsche UN-Politik im Allgemeinen sowie über ein geeignetes Veranstaltungskonzept aus Anlass der 40jährigen deutschen UN-Mitgliedschaft im Besonderen war ergiebig, aber durchaus auch kontrovers. Die Ergebnisse dieser Diskussion werden in die Veranstaltungsplanung der DGVN für das Jahr 2013 auf Bundesebene wie in den Landesverbänden einfließen. Alle Beteiligten schätzten das Treffen als besonders lohnend ein, so dass bereits über ein regelmäßiges Format nachgedacht wurde. Die Treffen könnten gerne wieder in den Räumen des Auswärtigen Amtes stattfinden, so das Angebot von Staatminister Link.

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Anja Papenfuß

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