UN-Aktuell Gute Gesundheitsversorgung (SDG 3)

Nur ein Stich kann tödlich sein…

Das Bild zeigt ein lächelndes Kind vor Moskitonetzen

UNHCR/S. Hoibak

Malaria, auch Sumpffieber oder Wechselfieber genannt, ist eine Tropenkrankheit, die durch infizierte Moskitos übertragen wird. Zu den Symptomen der Krankheit gehören Fieber, Gelenkschmerzen, Kopfweh, häufiges Erbrechen, Krämpfe bis hin zum Koma. Schwere Malaria schädigt die Organe und kann unbehandelt zum Tod führen.
Etwa 3,3 Milliarden Menschen leben in der ständigen Gefahr, sich mit Malaria zu infizieren. Die WHO schätzt, dass jedes Jahr 219 Millionen Menschen an Malaria erkranken. Darüber hinaus gibt es ihren Angaben zur Folge 660.000 Todesfälle, wovon überwiegend Kinder unter fünf Jahren betroffen sind.
Menschen in den ärmsten Ländern der Welt leiden am meisten an Malaria. Im Jahr 2010 ereigneten sich etwa 90 % der Todesfälle von Malaria in der WHO Region Afrika. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen behandelte im Jahr 2011 insgesamt 1.422.839 Malaria-Patienten.
Im letzten Jahrzehnt sind beachtliche Fortschritte in der Bekämpfung von Malaria erzielt worden. Seit 2000 ist die Sterberate um 25% gesunken und 50 der 99 Transitländer sind nun auf Kurs, das von der WHO angestrebte Ziel, die Infizierungsrate um 75 % zu senken, zu erreichen. Dennoch gibt es jedes Jahr über 200 Millionen Fälle von Malaria. Experten gehen darüber hinaus von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus, da die meisten Fälle weder getestet noch registriert werden. Um die Bekämpfung von Malaria weiter voran zu treiben, werden dringend weitere finanzielle Mittel benötigt.  
Das globale Kampagnen-Thema zum Weltmalariatag am 25. April 2013 ist: Investiere in die Zukunft. Bekämpfe Malaria.

Inken Gärtner

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