DGVN-Nachrichten

Die UN-Jugenddelegierten in New York

Die UN-Jugenddelegierten Elise Zerrath und Florian in der UN-Generalversammlung in New York

Die UN-Jugenddelegierten Elise Zerrath und Florian in der UN-Generalversammlung in New York © UN-Jugenddelegierte

Die Deutschlandtour ist beendet und die Jugenddelegierten, Elise Zerrath und Florian Nowack, sind bei den Vereinten Nationen in New York angekommen. Die Ergebnisse der Deutschlandtour haben sie in einem Rückblick festgehalten. Die nächsten drei Wochen verbringen die Beiden in New York und setzen sich bei den Vereinten Nationen für die Belange von Jugendlichen ein. Nachdem die beiden Jugenddelegierten lange auf diesen Moment hingearbeitet haben, hielten sie am 6. Oktober ihre Rede vor dem 3. Ausschuss der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Im Mittelpunkt der Rede standen die Themen soziale Inklusion,Bildung und effektive Jugendpartizipation. Diese drei Punkte waren die Kernforderungen, welche die Jugenddelegierten in dem Kontakt mit über 1000 Jugendlichen und aus über 130 Forderungen gefiltert haben.

 

Das Thema soziale Inklusion stellte auch den Schwerpunkt der diesjährigen Deutschlandtour der Jugenddelegierten dar, bei welcher Tourstationen u.a. im Jugendgefängnis und einer Prostituierten-Anlaufstelle durchgeführt wurden. Dabei war es den beiden Jugenddelegierten wichtig zu betonen, dass ein freies und friedliches Leben nur auf der Grundlage sozialer Gleichheit und Inklusion stattfinden kann. In Bezug auf das vor wenigen Tagen stattgefundene Flüchtlingsdrama an der europäischen Grenze betonten die beiden Jugenddelegierten die Bedeutung von Migration für eine vielfältige Gesellschaft und forderten ein Umdenken in der Einwanderungspolitik. Inklusion beinhaltet aber auch den freien und gleichen Zugang zu Bildungsmöglichkeiten, welche von besonderer Bedeutung für Jugendliche sind, da Bildung die Grundlage für berufliche Tätigkeiten und die persönliche Entwicklung bildet. Gegen Ende der Rede fragten die Jugenddelegierten die anwesenden Diplomatinnen und Diplomaten bewusst provokativ, wo denn ihre Jugenddelegierten seien, um für die Jugendlichen ihres Herkunftslandes zu sprechen. Dadurch sollte auf viel zu geringe Partizipationsmöglichkeiten Jugendlicher hingewiesen werden, insbesondere innerhalb der Vereinten Nationen selber. Jugendliche wollen am politischen Gestaltungsprozess teilnehmen und können, so Nowack und Zerrath, durch ihre Kreativität und ihren Idealismus wichtige Impulse an die Politik abgeben. 

Die Rede stellte den „Startschuss“ ihrer Aktivitäten in New York dar, unter anderem wird in den kommenden Tagen ein Side-Event in der ständigen Vertretung Deutschlands zum Thema LGBT (Lesbian/Gay/Bisexuel/Transgender) folgen.

 

Frédéric Loew

 

Links

Rede der Jugenddelegierten vor der UN-Generalversammlung als Text und Video

Bericht der Jugenddelegierten über ihre erste Woche in New York

Berichterstattung über die Vorbereitung der Reise nach New York in der Lüneburger Zeitung, dem Mannheimer Morgen und der Oldenburgischen Volkszeitung

Homepage der UN-Jugenddelegierten

 

 

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