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DGVN legt Forderungen zur Bundestagswahl vor

„Die Welt ist aus den Fugen geratet. In diesen Zeiten müssen die Vereinten Nationen eine zentrale Rolle in der internationalen Politik spielen. Nur die Vereinten Nationen bieten den nötigen universellen Rahmen, um wachsenden weltpolitischen Problemen gemeinsam zu begegnen. Konflikte mit grenzüberschreitenden Auswirkungen, Menschenrechtsverletzungen, Klimawandel oder steigende soziale Ungleichheit innerhalb und zwischen Staaten können nicht im nationalen Alleingang oder von kleinen Staatenkoalitionen gelöst werden.“

Der Forderungskatalog, den die DGVN jüngst zu Bundestagswahl vorgelegt hat, umfasst 10 Prioritäten für die Deutsche UN-Politik und wurde heute den Kandidatinnen und Kandidaten zum Deutschen Bundestag mit einem Begleitschreiben des DGVN-Vorsitzenden Detlef Dzembritzki übersandt. Darin heißt es „Wir möchten Sie bitten, bei Ihrer Kandidatur zum Deutschen Bundestag und für den Fall Ihrer Wahl auch im Rahmen Ihrer parlamentarischen Arbeit oder bei Regierungsaufgaben die Werte und Ziele der Vereinten Nationen stets zu unterstützen.“ Am kommenden Montag 26.6.2017 diskutieren überdies Vertreterinnen und Vertreter der Bundestagsfraktionen die Prioritäten für deutsche UN-Politik im Rahmen einer Podiumsveranstaltung der DGVN in Berlin.

Seit ihr Gründung vor 65 Jahren ist es der DGVN nicht nur ein wichtiges Anliegen, in Deutschland über die Weltorganisation zu informieren, sondern auch die Relevanz der Vereinten Nationen zur Lösung internationaler Probleme zu unterstreichen und die Handlungsfähigkeit zu verbessern. Die Mitgliedschaft bei der DGVN steht allen offen und kann hier online beantragt werden.

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  • VEREINTE NATIONEN Heft 5/1998