Presseinformationen Journalistenreise

DGVN-Journalistenreise nach Jordanien/Libanon

Syrische Flüchtlinge  im Bekaa Tal, Libanon.  ©UNHCR/L.Addario

Syrische Flüchtlinge im Bekaa Tal, Libanon. ©UNHCR/L.Addario

Um einen Beitrag zu einem differenzierteren Bild über die weltweiten Aufgaben und Herausforderungen der Vereinten Nationen zu leisten, bietet die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) in regelmäßigen Abständen Informations- und Recherchereisen für Journalistinnen und Journalisten an.

Die nächste Reise führt Ende Mai nach Jordanien und in den Libanon und bietet hervorragende Anschauungsmöglichkeiten für die Aufgaben der internationalen Gemeinschaft insbesondere im humanitären Sektor bei der Untersützung von Flüchtlingen. Reiseziele sind Amman und Beirut, im Mittelpunkt stehen Projekte des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR), des Welternährungsprogramms (WFP) sowie aus dem Bereich der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Dabei soll auch der Besuch eines Flüchtlingslagers an der syrischen Grenze den Journalisten und Journalistinnen Einblicke in die konkrete Arbeit der Organisationen vor Ort ermöglichen. Besonders wichtig ist es, die mitreisenden Journalisten mit den lokalen Kräften, Entwicklungsexperten und den Flüchtlingen ins Gespräch zu bringen. Dabei soll auch auf die Situation von informellen Flüchtlingen hingewiesen werden.

Programm und Reisezeitraum
Die Reise findet vom 23. Mai - 27. Mai 2016 statt. Vorgesehen ist ein Auftakttreffen in Berlin am Morgen des 23. Mai 2016. Nachmittags reist die Gruppe dann zunächst nach Jordanien und zwei Tage später weiter nach Beirut. Am 27. Mai 2016 geht es zurück nach Deutschland.*

*geringe Abweichungen der Flüge können sich terminbedingt noch ergeben.

Zielgruppe
Teilnehmen können insgesamt sechs Personen. Im Fokus der Ausschreibung stehen Journalistinnen und Journalisten, die für etablierte regionale Printmedien tätig sind. Radiojournalisten und freie Mitarbeiterinnen können sich ebenfalls bewerben, insofern sie eine Abnahme ihrer Medienbeiträge sicherstellen können.  

Reisestipendium und Kosten
Die Kosten der Reise (Flüge, Unterbringung/Frühstück sowie Transfer- und weitere programmbezogene Kosten vor Ort) werden von der DGVN aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) übernommen. Weitere Kosten des Aufenthalts – z.B. für Mahlzeiten oder sonstige im Zusammenhang mit der Reise entstehende Kosten (Visum, Impfungen etc.) – müssen von den jeweiligen Heimatredaktionen, Arbeitgebern oder den Reisenden übernommen werden. Da die DGVN nicht als Reiseveranstalter im Sinne des §§ 651a ff BGB anzusehen ist, akzeptieren alle Reisende gegenüber der DGVN jeglichen Haftungsausschluss.

Bewerbung und Bewerbungsfrist
Sollten Sie als verantwortliche/r Leiter/in eines regional etablierten Mediums Interesse an der Teilnahme haben, freuen wir uns über eine schriftliche Bewerbung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Ihrem festen Redaktionsstamm. Der Bewerbung beizufügen ist ein Motivationsschreiben mit einer Auflistung möglicher journalistischer Beiträge im Nachgang der Reise sowie 

  • drei Arbeitsproben,
  • ein tabellarischer Lebenslauf,
  • eine Einverständniserklärung des Arbeitgebers/Mediums, den Mitarbeiter/die Mitarbeiterin für die Dauer der Reise freizustellen und die journalistischen Beiträge in Folge der Reise zeitnah zu veröffentlichen.

Die Bewerbung kann postalisch oder per E-Mail an Herrn Dr. Alfredo Märker (maerker@dgvn.de) übersendet werden. Die Bewerbungsfrist endet am 8. April 2016. Über die Auswahl der Reisenden entscheidet die DGVN. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail oder telefonisch unter 030-259375-23 zur Verfügung. Weitere Informationen – auch zu unseren zurückliegenden Journalistenreisen – finden Sie außerdem unter www.dgvn.de/veranstaltungen/journalistenreisen/


Kontakt:

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.
Zimmerstraße 26/27
D-10969 Berlin
Tel: (030) 25 93 75-24
Fax: (030) 25 93 75-29
E-Mail: maerker@dgvn.de
Web: www.dgvn.de

Lesen Sie in diesem Zusammenhang auch den Aufruf der DGVN anlässlich der DGVN-Mitgliederversammlung Ende 2015
"Fluchtursachen wirksam bekämpfen, multilaterale Zusammenarbeit ausbauen, UNHCR stärken"